UNESCO-Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“

Kulturkalender

  • Di, 21.01.
    • In der Namib..
      In der Namib..

      Dienstag, 21. Januar 2020 18:00 Uhr Eintritt frei

      Ausstellungseröffnung

      Namibia und Deutschland

      Aktuelle Aspekte einer besonderen Beziehung

      Eine Veranstaltung der Deutsch-Namibischen Gesellschaft e.V. (DNG)
      Grußwort: S.E. Andreas B.D. Guibeb, Botschafter der Republik Namibia in Deutschland
      Einführung: Klaus Hess, Präsident der DNG
      Multimediashow von Thomas Friedrich

      Ausstellung bis 31. März 2020. Mo. bis Fr. von 9 - 16 Uhr und auf Nachfrage.

  • So, 01.03.
  • Di, 03.03.
    • Cover "Ständige Ausreise".
      Cover "Ständige Ausreise".

      Dienstag, 03. März 2020 19:00 Uhr Eintritt frei

      Ettersburger Gespräch Ständige Ausreise. Schwierige Wege aus der DDR

      Roland Jahn, Stefan Locke, Matthias Meisner

      Matthias Meisner ("Der Tagesspiegel") ist einer der Herausgeber des Buches, Stefan Locke ("Frankfurter Allgemeine Zeitung") Autor. Roland Jahn ist Leiter der Stasiunterlagenbehörde BStU.

      Gemeinsam veranstaltet mit der Konrad Adenauer Stiftung e.V. und dem Christoph Links Verlag.

      Nachdem die DDR 1975 die KSZE-Schlussakte von Helsinki unterzeichnet hatte, forderten immer mehr Bürger ihre Freiheitsrechte ein. Bis 1989 verließen fast 400.000 Menschen die DDR, indem sie ihre »ständige Ausreise« beantragten - ohne bei einem Fluchtversuch ihr Leben zu riskieren. Doch wer einen Ausreiseantrag gestellt und die »Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR« beantragt hatte, musste sich auf eine harte Zeit einstellen und wurde oft wie ein Verräter behandelt - nicht nur von Behörden, oft auch von Vorgesetzten, Kollegen und sogar von Nachbarn oder Familienmitgliedern. Was waren die Motive für das Verlassen der DDR? Wie lebte man in der Zeit zwischen Antraganstellung und Ausreise, wenn man sich besser nicht verlieben sollte, wenn man monate- oder jahrelang auf gepackten Koffern saß? Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland erzählen 24 Geschichten von Menschen, die per Ausreiseantrag die DDR verlassen haben, von Repressionen durch die Staatssicherheit, von Familienzusammenführungen und trickreichen Scheinehen.

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  • Sa, 07.03.
    • Franz Liszt Duo. Bild: Böttger Management.
      Franz Liszt Duo. Bild: Böttger Management.

      Samstag, 07. März 2020 19:30 Uhr Eintritt 31,85 €

      Konzert Caprice viennois. amüsant und launig

      Franz Liszt Duo

      Michael Maciaszczyk (Violine) und Friedrich Höricke (Klavier)

      Tickets 

      Klassische Musik auf humorvolle Weise. Die gespannte Saite durch Zupfen, durch Anschlagen oder mit dem Bogen zum Klingen zu bringen und ihrem Ton zu lauschen, ist wohl eine menschliche Urerfahrung wie die Betrachtung des flackernd lohenden Feuers oder des sich ewig wandelnden Spieles der Meereswellen. Aus dieser Inspirationsquelle nährt sich die Musik der großen schöpferischen Komponisten und begeisternden Konzertvirtuosen der letzten drei Jahrhunderte. Mit künstlerischer Meisterschaft präsentiert das Duo seinem Publikum diese Musik in ihrer ganzen faszinierenden Vielfalt und Brillanz. Aus dem Klang der kostbaren Violine und des grandiosen Konzertflügels heraus lassen die beiden Virtuosen Michael Maciaszczyk und Friedrich Höricke die musikalischen Werke immer wieder neu entstehen und erzeugen dabei mit Spielfreude, Humor und rhythmischem Puls farben- und facettenreiche Bilder von Emotionen und Leidenschaft.

      Eine Veranstaltung von Böttger Management.

  • Fr, 13.03.
    • Ragna Schirmer. Bild: Guido Werner.
      Ragna Schirmer. Bild: Guido Werner.

      Freitag, 13. März 2020 19:30 Uhr Gewehrsaal Eintritt 30 €

      Konzert Fantasien über Beethoven

      Ragna Schirmer

      spielt am Bösendorfer-Flügel im Gewehrsaal, einem authentischen "Bach-Ort", Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und John Corigliano.

      Programm:

      Ludwig van Beethoven: Fantasie op. 77
      Robert Schumann: Variationen über ein Thema von Beethoven
      Ludwig van Beethoven: Sonata quasi una fantasia op. 27, Nr. 2
      -Pause-
      John Corigliano: Fantasia on an ostinato (über ein Thema von Beethoven)
      Ludwig can Beethoven: Sonate op. 111

      *
      Mit ihren unverwechselbaren Interpretationen genießt die Pianistin Ragna Schirmer höchste Anerkennung über die deutschen Grenzen hinaus. Den hochangebundenen Leipziger Bachwettbewerb gewann sie – einzigartig in dessen Geschichte – gleich zweimal. Zahlreiche weitere Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, begeisterte Rezensionen sowie zwei ECHO Klassik sind Zeugnis einer außergewöhnlichen Karriere. Ragna Schirmer konzertiert in den wichtigsten Sälen in Europa, China und Neuseeland sowie bei renommierten Festivals wie dem Heidelberger Frühling, Beethovenfest Bonn, MDR-Musiksommer, den Haydn-Festspielen Eisenstadt und den Salzburger Festspielen. Sie musizierte u.a. mit Zubin Mehta, Sir Roger Norrington, Kurt Masur, Sir Neville Marriner, Herbert Blomstedt und trat mit Klangkörpern wie den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Orchestre National de France, Gewandhausorchester Leipzig und der Academy of St. Martin in the Fields auf. Nach 2019 konzertiert Ragna Schirmer zum zweiten Mal in Ettersburg.

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  • Mi, 18.03.
    • Brendan Simms.
      Brendan Simms.

      Mittwoch, 18. März 2020 19:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch Hitler. Eine globale Biografie

      Brendan Simms

      Lesung.
      Und Gespräch mit Dr. Peter Krause.

      Brendan Simms, geboren 1967, ist Professor für die Geschichte der internationalen Beziehungen an der Universität Cambridge. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte Europas und die Geschichte Deutschlands im europäischen Kontext. Er publiziert in Zeitschriften und Zeitungen zu aktuellen europapolitischen Themen und ist Autor zahlreicher Bücher, die breite Beachtung fanden, darunter »Kampf um Vorherrschaft. Eine deutsche Geschichte Europas 1453 bis heute« (2014) sowie »Die Briten und Europa. Tausend Jahre Konflikt und Kooperation« (2018). Brendan Simms, geboren 1967, ist Professor für die Geschichte der internationalen Beziehungen an der Universität Cambridge. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte Europas und die Geschichte Deutschlands im europäischen Kontext. Er publiziert in Zeitschriften und Zeitungen zu aktuellen europapolitischen Themen und ist Autor zahlreicher Bücher, die breite Beachtung fanden, darunter »Kampf um Vorherrschaft. Eine deutsche Geschichte Europas 1453 bis heute« (2014) sowie »Die Briten und Europa. Tausend Jahre Konflikt und Kooperation« (2018).

      Ein radikal neuer Blick auf Hitlers Leben, Denken und Handeln: Die wichtigsten Dinge, die wir über Adolf Hitler zu wissen glauben, sind falsch, das zeigt Brendan Simms in dieser umfassend recherchierten und thesenstark argumentierten Biographie. So kreiste Hitlers Denken nicht etwa, wie allgemein angenommen, um den »Bolschewismus«, sein wichtigster Bezugspunkt war vielmehr »Anglo-Amerika«, so Simms. Die Vereinigten Staaten und das Britische Empire galten Hitler als Vorbilder für ein deutsches Weltreich, das sich ebenfalls auf Landgewinn, Rassismus und Gewalt gründen sollte. Der renommierte Historiker zeichnet in seinem Buch nicht nur ein völlig neues Bild von Hitlers Weltanschauung, er zeigt zugleich, warum diese zwangsläufig zu einem Krieg globalen Ausmaßes führen musste: Um zu überleben, musste das deutsche Volk eine mindestens ebenso starke Machtposition erringen wie »Anglo-Amerika«. Und für kurze Zeit schien es sogar möglich, dass Hitler die Herrschaft über die gesamte Welt erringen würde.
      »Dieses Buch hinterfragt etliche Dinge, die wir über den Mann, der das nationalsozialistische Deutschland zwischen 1933 und 1945 regierte, lange zu wissen glaubten. ... Sehr provokant.« Robert Gerwarth, Financial Times (30. August 2019)

      "Aus der Geschichte der Völker können wir lernen, dass die Völker nichts aus der Geschichte gelernt haben." (Hegel)

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  • Di, 24.03.
    • Seyran Ates. Bild: Julius Matuschik.
      Seyran Ates. Bild: Julius Matuschik.

      Dienstag, 24. März 2020 19:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch KONSERVATIV?! Über das Gute und das Böse

      Seyran Ateş

      im Gespräche mit Liane Bednarz.

      Gemeinsam veranstaltet mit dem Verlag Duncker & Humblot Berlin.

      Seyran Ateş über sich selbst: "Ich bin im Alter von 6 Jahren als Kind von Gastarbeitern nach Berlin gekommen. Meine Mutter ist Türkin, mein Vater war Kurde . Wir sind sunnitische Muslime. Das Aufwachsen in einer sehr traditionellen Großfamilie hat mich politisch geprägt. Insbesondere hat es dazu beigetragen, dass ich sehr früh angefangen habe, gegen die Ungleichbehandlung der Geschlechter zu kämpfen. Mit 17 Jahren bin ich von zuhause abgehauen, um selbstbestimmt leben zu können und habe in dieser Zeit meine erste Autobiographie geschrieben (Wo gehören wir hin? 1983). Aus meiner eigenen Biographie begründet habe ich angefangen, mich für andere Frauen und Mädchen einzusetzen, die ähnliche Unterdrückung erlebt haben wie ich. Ab 1983 arbeitete ich daher neben meinem Studium der Rechtswissenschaften in einer Beratungsstelle für Frauen aus der Türkei, in dem ich im Jahre 1984 Opfer eines politischen Anschlags wurde. Ich wurde durch eine Kugel in den Hals lebensgefährlich verletzt. Die Folgen des Attentats haben dazu geführt, dass ich mein Studium unterbrechen musste. 1990 konnte ich mein Studium wieder aufnehmen und 1997 als Rechtsanwältin meine Arbeit beginnen. Trotz Unterbrechung des Studiums habe ich mich neben der körperlichen Erholung immer wieder bei Frauenthemen engagiert. Im Jahre 2006 habe ich meine Anwaltskanzlei geschlossen, weil ich immer wieder Morddrohungen bekam. Da ich mich explizit mit patriarchalen Strukturen im Islam beschäftige und Migrationsfragen in türkisch-kurdischen Parallelgesellschaften in Deutschland dann kritisiere, wenn aus den Parallelgesellschaften Hass und Gewalt verbreitet wird, werde ich oft von Islamisten und türkischen Nationalisten angefeindet. Vor allem werde ich aber von Männern und Frauen angefeindet, die nicht nur ein konservatives, sondern ein mittelalterliches Geschlechterrollenverständnis haben. Ich bin gläubige Muslimin. Dies irritiert viele Menschen, sowohl Atheisten, Christen und Juden als auch Muslime. Die einen sind der Ansicht, dass ich mich vom Islam verabschieden müsste, weil er frauenfeindlich sei, die anderen meinen, dass ich keine Muslimin sein kann, wenn ich nicht so bin wie sie selbst. Seit 2012 bin ich wieder als Anwältin tätig. Von 2003 bis 2017 habe ich weitere 5 Bücher geschrieben. 1983 habe ich angefangen, mich frauenpolitisch zu engagieren. In der Öffentlichkeit habe ich mich vor allem zu den Themen, Kopftuch bei Musliminnen, Zwangsheirat, Ehrenmorde und Migrationsfragen geäußert und positioniert. Mit meiner Forderung im Jahre 2003, in das deutsche Strafgesetzbuch einen eigenen Straftatbestand Zwangsheirat aufzunehmen, habe ich eine Welle der Entrüstung bei den liberalen und Traditionalisten ausgelöst. 2011 war das Ziel erreicht. Die Zwangsheirat ist ein eigener Straftatbestand. Das Thema religions- und traditionsbedingte Gewalt an Frauen und Kindern ist nach wie vor eines meiner Schwerpunkte. Hierin ist der Kampf gegen Zwangsehen, Ehrenmorde, häusliche Gewalt, Kinderehe, Genitalverstümmelung und viele Arten der Gewalt mehr enthalten."

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  • Do, 02.04.
  • Mi, 22.04.
    • Olga Pashchenko.
      Olga Pashchenko.

      Mittwoch, 22. April 2020 19:30 Uhr Eintritt 20 € und Erm.

      Thüringer Bachwochen

      Olga Pashchenko

      am Cembalo
      Olga Pashchenko ist eine der vielseitigsten Interpretinnen auf historischen Tasteninstrumenten ebenso wie auf dem modernen Flügel. Als Solistin tritt sie unter anderem mit Teodor Currentzis und Václav Luks auf, als Artist in Residence gastierte sie unter anderem am Beethovenhaus Bonn und beim Alte Musik Festival in Utrecht. Für die Bachwochen hat Pashchenko ein reines Bach-Programm zusammengestellt – wofür sie als Preisträgerin des Leipziger Bachwettbewerbes wohl die beste Expertise hat.

      Tickets

      Contrapunctus perpetuus aus „Musikalisches Opfer“ BWV 1079
      Toccata D-Dur BWV 912
      Concerto h-Moll BWV 979 
      Französische Suite G-Dur BWV 816 Präludium und Fuge b-Moll BWV 891
      Choralvorspiele „Vater unser im Himmelreich“ BWV 683
      „Aus tiefer Not schrei ich zu Dir“ BWV 687
      Fuga super „Jesus Christus unser Heiland“ BWV 689
      Contrapunctus XIX aus der „Kunst der Fuge“ BWV 1080

  • So, 26.04.
    • Henryk M. Broder. Bild: Guido Werner.
      Henryk M. Broder. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 26. April 2020 16:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch "Wer, wenn nicht ich?" Über Deutschland und andere Abgründe

      Henryk M. Broder


      „Ich mag Menschen, die mich nicht mögen.“ Henryk M. Broder, 1946 in Katowice/Polen geboren, arbeitet seit mehr als 60 Jahren scharfzüngig an seiner Integration in die deutsche Gesellschaft. Broder rückt seinen Migrations-Hintergrund gerne in den Vordergrund, und inzwischen gehört er zu den tragenden Säulen der bunten, toleranten und weltoffenen Berliner Republik. Deshalb plant er, bei der kommenden Bundestagswahl mit einer eigenen Liste anzutreten: "Alte weiße Männer, SUV-Fahrer und Vielflieger". „Wer, wenn nicht ich – Henryk M. Broder“. Der Autor befasst sich in seinem neuesten Buch mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“.

      Im Gespräch mit Peter Krause.

      "Der Widerspruch ist das Erheben der Vernunft über die Beschränkungen des Verstandes." (Hegel)

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  • So, 03.05.
    • Mathias Brodkorb.
      Mathias Brodkorb.

      Sonntag, 03. Mai 2020 16:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch Das Ende der Geschichte ist vertagt!

      Jörg Baberowski und Mathias Brodkorb

      Von der Selbstzerstörung der liberalen Gesellschaft

      Die Bedrohung der Freiheit in der modernen Gesellschaft kommt nicht vom Staat, wie der Liberalismus annimmt, sondern von der Gesellschaft [...]. (Hannah Arendt)

      Prof. Dr. Jörg Baberowski, geboren 1961, studierte Geschichte und Philosophie und ist einer der besten Kenner der jüngern Geschichte Osteuropas. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: ›Der Rote Terror. Die Geschichte des Stalinismus‹ (2003), ›Der Sinn der Geschichte. Geschichtstheorien von Hegel bis Foucault‹ (2005) und ›Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt‹ (2012, im Fischer Taschenbuch 2014). ›Verbrannte Erde‹ wurde 2012 mit dem Preis des Leipziger Buchmesse ausgezeichnet und stand mehrere Wochen auf der »Spiegel«-Bestsellerliste. Zuletzt erschien von ihm ›Räume der Gewalt‹ (2018).

      Mathias Brodkorb (geboren 1977 in Rostock) war von 2016 bis 2019 Finanzminister Mecklenburg-Vorpommerns, zuvor, von 2011 bis 2016 Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes und zwischenzeitlich Vorsitzender der SPD-Fraktion im dortigen Landtag, dem er seit 2002 angehörte. Bekannt wurde er - neben kreativen Vorstößen in der Hochschulpolitik - mit dem aktionsreichen Eintreten gegen Rechtsextremismus. Der Altphilologe Brodkorb schreibt politische Kommentare u.a. im Magazin "Cicero".

      Moderation: Dr. Peter Krause

      "Denen, die Knechte bleiben, geschieht kein absolutes Unrecht; denn wer für die Erringung der Freiheit das Leben zu wagen den Mut nicht besitzt, der verdient Sklave zu sein." (Hegel)

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    • Ilja Richter. Bild: Hannes Caspar.
      Ilja Richter. Bild: Hannes Caspar.

      Sonntag, 03. Mai 2020 19:30 Uhr Eintritt 18 €

      Lesung Sonnenfinsternis

      Ilja Richter

       liest Arthur Koestler.

      Sonnenfinsternis von Arthur Koestler war 1940 der erste Roman, der von der politischen Verfolgung unter Stalin erzählte. Doch das deutsche Originalmanuskript galt als verschollen, es kursierten nur Rückübersetzungen aus dem Englischen. Erst 2015 tauchte das Original wieder auf und steht nun in den Buchhandlungen. Der Roman erzählt die Geschichte der Hauptfigur N. S. Rubaschow: Wegen vermeintlicher konterrevolutionärer Verbrechen wird er zum Opfer der stalinistischen Geheimpolizei. Theaterschauspieler und Autor Ilja Richter, der selbst auf eine durch Totalitarismus zerstörte Familiengeschichte blickt, liest aus dem aufrührenden Schlüsselroman der Stalinära.
      Arthur Koestler (1905-1983) zählte zu den namhaftesten und politisch einflussreichsten europäischen Journalisten seiner Zeit. »Sonnenfinsternis« ist eine Abrechnung mit dem totalitären Kommunismus und nach wie vor eines der grundlegenden Werke der politischen Literatur des 20. Jahrhunderts.
      Ilja Richter begann seine Bühnenlaufbahn mit neun Jahren im Berliner Renaissance-Theater in dem Stück »Belvedere« an der Seite von Victor de Kowa. Einem breiten Publikum wurde er in den siebziger Jahren vor allem durch seine DISCO-Shows bekannt. Er wirkte zudem in zahlreichen Theaterinszenierungen, Spiel- und Fernsehfilmen mit. 

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  • So, 10.05.
    • Wolf Biermann. Bild: Guido Werner.
      Wolf Biermann. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 10. Mai 2020 16:00 Uhr Eintritt 15 €

      Ettersburger Gespräch Der Krieg genießt seinen Frieden

      Wolf Biermann

       im Gespräch mit Peter Krause

      "Der Dämon ist etwas anderes als die Muse. Es dauert, bis es so einer den ganzen Mann herauf geschafft hat, es braucht ein Leben, ein langes, und unnachgiebige Arbeit. Wolf Biermanns Mythen sind die Macht der Liebe und die permanente Revolution. Sie können nicht scheitern, auch weil sie poetische Bilder sind. Wem diese Stimme etwas sagt, wen Widersprüche mehr fordern als schrecken, der geht auch ein Stück über der Welt und fühlt sich dazu ermutigt." (Uwe Kolbe) 

      Aus: Warte nicht auf bessre Zeiten
      (1974)

      Wartest du auf bessre Zeiten
      Wartest du mit deinem Mut
      Gleich dem Tor, der Tag für Tag
      An des Flusses Ufer wartet
      Bis die Wasser abgeflossen
      Die doch ewig fließen

      Manche raufen sich die Haare
      Manche seh ich haßerfüllt
      Manche seh ich in das Wolltuch
      Des Schweigens eingehüllt
      Manche hör ich abends jammern
      "Was bringt uns der nächste Tag
      An was solln wir uns noch klammern
      An was? An was? An was?"

      Manche hoffen, daß des Flusses
      Wasser nicht mehr fließen kann
      Doch im Frühjahr, wenn das Eis taut
      Fängt es erst richtig an
      Manche wollen diese Zeiten
      wie den Winter überstehn
      Doch wir müssen Schwierigkeiten
      Bestehn! Bestehn! Bestehn!

      Wartet nicht auf bessre Zeiten
      Wartet nicht mit Eurem Mut
      Gleich dem Tor, der Tag für Tag
      An des Flusses Ufer wartet
      Bis die Wasser abgeflossen
      die doch ewig fließen
      die doch ewig fließen

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    • Johannes Weisser. Bild: Yann Bougaran.
      Johannes Weisser. Bild: Yann Bougaran.

      Sonntag, 10. Mai 2020 19:30 Uhr Eintritt 26 €

      Der lyrische Salon Ernste Gesänge

      Johannes Weisser und Daniel Heide

       Lieder von Robert Schumann und Johanes Brahms

      Johannes Weisser wurde 1980 in Norwegen geboren. Er studierte am Music Conservatory und an der Royal Danish Academy of Opera in Kopenhagen bei Susanna Eken. Im Frühling 2004, im Alter von 23 Jahren, gab er seine Debüts an der Norwegian National Opera und an der Komischen Oper Berlin jeweils als Masetto in Mozarts »Don Giovanni«. Seitdem gilt er als einer der interessantesten skandinavischen Sänger seiner Generation. Engagements führten ihn an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, an das Teatro Real in Madrid, das Theater an der Wien, das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Théâtre des Champs-Elysées, Opéra national du Rhin in Strasbourg, Opéra Royal de Versailles, Opéra de Dijon, Opéra de Lausanne, Canadian Opera Company, Opera Bilbao, Megaro Mousikis Athen, Festspielhaus Baden-Baden, Komische Oper Berlin, Norwegian National Opera, Royal Danish Opera, zu den Salzburger Festspielen, zum Edinburgh International Festival, zu den Innsbrucker Festwochen der alten Musik und dem Flandern Festival in Brügge. Johannes Weisser ist ein viel gefragter Konzert- und Oratoriensänger und erscheint regelmäßig in Konzerthallen und auf Festivals in ganz Europa. Und er ist ein außergewöhnlich ausdrucksstarker Liedsänger.

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  • Di, 12.05.
    • Paul Kirchhof.
      Paul Kirchhof.

      Dienstag, 12. Mai 2020 19:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch KONSERVATIV?! Gelingende Freiheit und erneuerter Staat

      Paul Kirchhof

      Vortrag.
      Und Gespräch mit Dr. Peter Krause.

      Gemeinsam veranstaltet mit dem Verlag Duncker & Humblot Berlin.

      Paul Kirchhof ist Professor für öffentliches Recht und Steuerrecht an der Universität Heidelberg. Seine Vorschläge für eine tiefgreifende Reform und Vereinfachung des Steuerrechts sowie für einen radikalen Abbau der öffentlichen Schulden bestimmen seit Jahrzehnten die öffentliche Diskussion entscheidend mit. Als Richter am Bundesverfassungsgericht hat Kirchhof an zahlreichen für die Entwicklung der Rechtskultur der Bundesrepublik Deutschland wesentlichen Entscheidungen mitgewirkt. So war er an Karlsruher Beschlüssen zum Euro, zur Vereinbarkeit des Grundgesetzes mit dem EU-Vertrag von Maastricht, zum Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern, zum Existenzminimum für Kinder sowie zum Schutz der Familien als Berichterstatter beteiligt. Seit seiner Ernennung zum Seniorprofessor distinctus der Universität Heidelberg im Jahr 2013 wirkt Paul Kirchhof weiterhin als Wissenschaftler und Publizist. Er schreibt viel beachtete Bücher, Aufsätze und hält Vorträge. Er widmet er sich insbesondere Fragen von Recht und Staatlichkeit, von politischer Gewalt und Finanzmacht, von Recht und Technik.

      "Das Gesetz ist die Objektivität des Geistes und der Wille in seiner Wahrheit; und nur der Wille, der dem Gesetz gehorcht, ist frei, denn er gehorcht sich selbst und ist bei sich selbst und frei." (Hegel)

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  • So, 17.05.
    • Hermann Lübbe.
      Hermann Lübbe.

      Sonntag, 17. Mai 2020 16:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch KONSERVATIV?! Liberalität vs. politischer Moralismus

      Hermann Lübbe

      Im Gespräch mit Dr. Peter Krause.
      Gemeinsam veranstaltet mit dem Verlag Duncker & Humblot Berlin.

      Hermann Lübbe wurde am Silvestertag des Jahres 1926 in Aurich, Ostfriesland, geboren. Nicht nur seine Herkunft, sondern auch das Geburtsjahr ist aufschlussreich. Der spätere, langjährige Professor für Philosophie und Politische Theorie an der Universität Zürich (von 1971 bis zur Emeritierung 1991) gehört damit gerade noch nicht jener Flakhelfergeneration an, die kaum mehr als Soldaten am Kriegsgeschehen partizipierte und darf eher, wie sein Altersgenosse, Odo Marquard, als ein typisch intellektueller Vertreter der sogenannten „skeptischen Generation“ (Schelsky) gelten.
      Lübbes großes Werk zeichnet sich aus durch eine immense thematische und methodologische Spannweite, das durchgängige Bemühen um Aktualitäts- und Praxisbezug, die zeitgeschichtliche Konkretion philosophischer Überlegungen sowie durch einen oft polemisch-engagierten, sprachstilistisch versierten Duktus. Lübbes Interventionen in aktuelle politische Debatten der Bundesrepublik Deutschland haben stets zu Kontroversen geführt.

      »Das Du sollst! setzt ein Du kannst! voraus. Der Mensch soll das Sittengesetz erfüllen. Um es aber zu erfüllen, muss er frei sein. Soll es also Sittlichkeit geben, dann muss es Willensfreiheit geben.« (Hegel)

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    • Nina Hoger. Bild: Matthias Scheuer.
      Nina Hoger. Bild: Matthias Scheuer.

      Sonntag, 17. Mai 2020 19:30 Uhr Eintritt 18 €

      Konzertante Lesung Tiefer beugen sich die Sterne

      Nina Hoger

      liest Else Lasker-Schüler.

      An der Klarinette Rainald Noisten.

      Else Lasker-Schüler (1869-1945) dichtete ihr Leben und lebte ihre Dichtung. Eine chronologische Auswahl an Gedichten, Briefen, Prosatexten sowie biografische Eckdaten vermitteln einen Einblick in das Leben und künstlerische Schaffen der außergewöhnlichen Dichterin. Die Lyrik und Prosa Else Lasker-Schülers, gelesen von Nina Hoger, werden vom Ensemble Noisten musikalisch begleitet und umgesetzt. Jüdische Klezmer-Musik verbindet sich mit Elementen des Jazz und der Weltmusik. Else Lasker-Schüler singe im Herzen, wo sie die Bilder der Seele bewahre. Ihre Lyrik sei Musik. Und so fängt Reinald Noisten mit seiner Klarinette ihre Bilder auf. 

      Das Lied meines Lebens

      Sieh in mein verwandertes Gesicht ...
      Tiefer beugen sich die Sterne.
      Sieh in mein verwandertes Gesicht.

      Alle meine Blumenwege
      Führen auf dunkle Gewässer,
      Geschwister, die sich tödlich stritten.

      Greise sind die Sterne geworden ...
      Sieh in mein verwandertes Gesicht.

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  • So, 24.05.
    • Rüdiger Safranski. Bild: Guido Werner.
      Rüdiger Safranski. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 24. Mai 2020 16:00 Uhr Eintritt 12 €

      Ettersburger Gespräch "Mein Bruder!" Hölderlin und Hegel - Hegel und Hölderlin

      Rüdiger Safranski und Klaus Vieweg

      Lesungen aus der Hölderlin-Biografie (Hanser) und der Hegel-Biografie C.H. Beck) sowie Gespräch.
      Moderation Peter Krause.

      Friedrich Hölderlin und Georg Wilhelm Friedrich Hegel kamen vor 250 Jahren in Schwaben auf eine Welt. Im Tübinger Stift lernten sich die beiden angehenden Theologen kennen und schlossen Freundschaft. Schelling war der Dritte im Bunde. Hegel und Hölderlin blieben in freundschaftlich-intellektueller Verbindung. Von Anfang 1797 bis zum Sommer 1800 konnten sie sich wieder regelmäßiger sehen und über Philosophie, Dichtung und die Liebe reden. Dann liefen ihre Schicksalsbahnen in verschiedene Richtungen auseinander: Hölderlin, einer der größten Dichter deutscher Sprache, landete als Ver-Rückter in einem Turm in Tübingen. Hegel, der dem vernünftigen Weltgeist systematisch die Gewschichte unterordnete, stieg zum gefeierten Staatsphilosophen in Berlin auf. Beide waren radikale Denker der Freiheit.

      Sowohl die Hölderlin-Biografie von Rüdiger Safranski als auch die Hegel-Biografie von Klaus Vieweg erlebten in Ettersburg ihre Premieren. Am 24. Mai 2020 werden beide Biografen in Ettersburg ausdrücklich über das Verhältnis des Dichter-Philosphen und des Philosphen-Dichters in das Gespräch kommen.

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    • Christian Brückner. Bild: Guido Werner.
      Christian Brückner. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 24. Mai 2020 19:30 Uhr Eintritt 20 €

      Konzert und Lesung Hyperion und Pathétique

      Christian Brückner und Daniel Heide

      Christian Brückner liest aus Friedrich Hölderlins Roman "Der Eremit in Griechenland".
      Daniel Heide spielt die Klaviersonate op. 13 c-moll von Ludwig van Beethoven.

      "Wohl dem Manne, dem ein blühend Vaterland das Herz erfreut und stärkt! Mir ist, als würd ich in den Sumpf geworfen, als schlüge man den Sargdeckel über mir zu, wenn einer an das meinige mich mahnt, und wenn mich einer einen Griechen nennt, so wird mir immer, als schnürt' er mit dem Halsband eines Hundes mir die Kehle zu.
      Und siehe, mein Bellarmin! wenn manchmal mir so ein Wort entfuhr, wohl auch im Zorne mir eine Träne ins Auge trat, so kamen dann die weisen Herren, die unter euch Deutschen so gerne spuken, die Elenden, denen ein leidend Gemüt so gerade recht ist, ihre Sprüche anzubringen, die taten dann sich gütlich, ließen sich beigehn, mir zu sagen: klage nicht, handle!
      O hätt ich doch nie gehandelt! um wie manche Hoffnung wär ich reicher! –
      Ja, vergiß nur, daß es Menschen gibt, darbendes, angefochtenes, tausendfach geärgertes Herz! und kehre wieder dahin, wo du ausgingst, in die Arme der Natur, der wandellosen, stillen und schönen."
      *
      Beethovens Klaviersonate "Pathétique" op. 13 beginnt mit einer Gewichtigkeit, die unmittelbar berührt und fesselt. Schon der von Beethoven selbst bestimmte Name soll darauf hinweisen, dass diese Musik auf ihren Gefühlsgehalt hin verstanden werden soll. 1798 begann Beethovens Kampf gegen die allmähliche Ertaubung: "Ich will meinem Schicksale trotzen, obschon es Augenblicke meines Lebens geben wird, wo ich das unglücklichste Geschöpf Gottes sein werde."

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  • Mi, 27.05.
    • Ingo Pohlmann. Bild: Benedikt Schnermann.
      Ingo Pohlmann. Bild: Benedikt Schnermann.

      Mittwoch, 27. Mai 2020 20:00 Uhr Eintritt 32 €

      Clubkonzert falschgoldrichtig

      Pohlmann

      kommt mit seinem neuen Album nach Ettersburg.


      "Ja, Pohlmann, man kann von Glück sprechen. Du kannst es! Schreiben ist schwieriger, da fällt all das Unmittelbare weg, die Farbe der Stimme, des Blicks, das Zittern und Leuchten, aber ich versuchs: Pohlmann wurde vor x Jahren mit einem Song berühmt, über den er als Künstler längst hinausgewachsen ist. Wenn jetzt Sommer wär vom 2006er Debut Zwischen Heimweh und Fernsucht ist sein Hotel California, immer noch gut, um die Tür zum Formatradio aufzutreten oder ein Zugabteilgespräch in Gang zu bringen, aber es hat wenig mit Ingo Pohlmann 2019 zu tun. Er hat fünf Alben in der Tasche, Familie, aufgehört zu trinken und zu rauchen. Lindenbergs Songwritingformel "breit schreiben, nüchtern gegenlesen oder umgekehrt" ist seine nicht mehr. Irgendwo ankommen, Rosen züchten und einen Adelstitel kaufen muss er deshalb noch lange nicht. Blues ist eines der Schlüsselwörter, aber nicht mit Nachnamen Daniels oder Beam, ohne Beiwerk und Soli. Englisch blue, übersetzt: traurig aber auch die Farbe des wolkenlosen Himmels, ist hier mehr Grundgefühl als Musikrichtung. Es geht Pohlmann immer darum, den direktesten Ausdruck für seine Lieder, seine Texte zu finden und das ist mal Kill-Bill-Wüstenrock, mal sparsam instrumentiertem Folk oder eine akustische Blockparty-Soul a la G.Love. Ja, all das ist immer noch Pohlmann: der Rabauke, der dich liebt und das unter deinem Fenster solange und laut beteuert, bis die Nachbarn die Bullen rufen. Pohlmann singt vom Glück, am Leben zu sein. Und dafür kann man ihm gar nicht genug danken." ( Francesco Wilking )

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  • Do, 28.05.
    • Julia Kadel. Bild: Lisa Wassmann.
      Julia Kadel. Bild: Lisa Wassmann.

      Donnerstag, 28. Mai 2020 20:00 Uhr Eintritt 24 €

      Clubkonzert Kaskaden

      Julia Kadel

      solo

      Julia Kadel wurde 1986 in Berlin geboren und begann im Alter von sieben Jahren Klavier zu spielen. Nach Jahren der klassischen Ausbildung entdeckte sie mit fünfzehn ihre Leidenschaft für den Jazz. Nach dem Abitur begann sie ein Psychologiestudium an der Humboldt-Universität zu Berlin, das sie mit dem Vordiplom frühzeitig beenden musste, um sich vollständig der Musik zu widmen. Bis 2016 studierte sie Jazzklavier an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Seither ist die Pianistin deutschlandweit in zahlreichen Projekten als Pianistin, Komponistin und Arrangeurin aktiv. Im Frühjahr 2013 erhielt sie das einjährige Deutschlandstipendium ihrer Hochschule zur Förderung ihrer künstlerischen Tätigkeiten. Im Herbst gewann ihr Trio den HfM-Jazzpreis 2013, verliehen von der Hochschule für Musik Saar. Das Debütalbum des Julia Kadel Trios “Im Vertrauen” erschien am 29. August 2014 bei Blue Note/Universal Music. Damit nominierten sich Kadel und ihr Klaviertrio für den deutschen Echo Jazz 2015 in zwei Kategorien – Kadel als “Instrumentalist des Jahres national Piano” und das Trio als “Newcomer des Jahres”. 2016 erschien das zweite Album des Trios "Über und Unter", ebenfalls bei Blue Note unter dem Dach von Universal Music. Seit 2016 startete sie ihr Soloprojekt, mit dem sie bereits auf zahlreichen Festivals zu hören war. Von 2016 bis 2017 arbeitete sie in ihrem Duoprojekt mit dem türkisch-französischen Cellisten Anil Eraslan, mit dem sie bereits das Debütalbum "Noise Cloud" (Strasbourg, 2016) aufnahm. Seit 2015 wirkt Kadel ebenfalls im neu gegründeten Quartett der Free Jazz-Legende Günter Baby Sommer zusammen mit Friedhelm Schönfeld (sax/clar) und Walburga Walde (voc) mit. Darin begegnen sich zwei Generationen an MusikerInnen, nämlich solche "Vor der Mauer - nach der Mauer". 2017 erhielt sie das Künstlerstipendium des Australian Music Centre "AMPlify Germany" und entwickelte zusammen mit dem australischen Konzeptkünstler Julian Day das Experiment "How To Fail (Together)". 2018 gründete sie ihr Duo mit dem deutschen Komponisten und Cellisten Thilo Thomas Krigar, mit dem sie sich in die Bereiche der improvisierten sowie Neuen Musik hineinbewegt. Kadel spielte seither zahlreiche nationale wie internationale Konzerte in Ländern wie Frankreich, England, Norwegen, Italien, Ungarn, Russland, Litauen, Tschechische Republik und der Türkei.

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  • Fr, 29.05.
    • Marialy Pacheco und Max Mutzke.. Bild: Guido Werner.
      Marialy Pacheco und Max Mutzke.. Bild: Guido Werner.

      Freitag, 29. Mai 2020 20:00 Uhr Eintritt 58 €

      Clubkonzert . Exclusiv Duets reloaded

      Max Mutzke & Marialy Pacheco

      Kompetenz und Musikalität treffen sich zu einem Zusammenspiel und Rendezvous der besonderen Art. Der Titel des Programms bringt das Konzept auf den Punkt: „DUET“! So sachlich und nüchtern er auch klingen mag – dahinter verbirgt sich mehr, sehr viel mehr. Bei keiner anderen Besetzungsgröße werden mit solcher Beharrlichkeit Begriffe aus dem menschlichen Leben angeführt: Von „Nacktheit“ ist da häufig die Rede, von „Intimität“, von „Dialog“ oder „Zwiegespräch“, gar von einer musikalischen „Zweierbeziehung“. Das Duo verspricht Kommunikation pur: Da unterhalten sich zwei Menschen und unterhalten dabei andere. Da wird erzählt, gefragt, geantwortet, widersprochen, ironisiert, geflirtet, Gedanken aufgenommen, weitergeführt, in eine andere Richtung gelenkt, da wechseln intime Momente mit engagierten Auseinandersetzungen. Es ist quasi die „Höchste Kunst des Dialogs“ - die Fähigkeit, ein konstruktives Gespräch zu führen, nicht aneinander vorbeizureden, sich selbst einzubringen, ohne dabei den anderen zu dominieren. Genau diesen Dialog führen Marialy und Max und zelebrieren einen „klingenden Gedankenaustausch“! Nie drängt sich bei Beiden der Eindruck auf, sich gegenseitig etwas beweisen zu müssen. Es geht um die Musik, ums Musikalische. Beide sind weitgereiste Künstler, die nicht nur an Jazz & Pop interessiert sind, sondern – an MUSIK. Marialy hat die Songs von Max auf ihre ganz eigene Art und Weise ganz exklusiv für dieses Duo arrangiert. Das Verbindende, Gemeinsame bei dieser Paarung ist genauso hörbar wie die Unterschiedlichkeit der Charaktere. Das Eine macht das Andere aber erst wertvoll. 

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  • Sa, 30.05.
    • Blick vom Pückerschlag nach Norden. Bild: Maik Schuck.
      Blick vom Pückerschlag nach Norden. Bild: Maik Schuck.

      Samstag, 30. Mai 2020 09:30 Uhr Eintritt frei

      Wanderung Wolfgang Renner

      Pfingstwanderung über den Ettersberg

      "Komm! ins Offene, Freund!" Ausblicke in vier Himmelsrichtungen. Geschichte, Landschaft. Personen.
      Dauer ca. 3,5 Stunden.
      Treffpunkt Schlosshof

    • Yilian Canizares. Bild: Ben Depp.
      Yilian Canizares. Bild: Ben Depp.

      Samstag, 30. Mai 2020 20:00 Uhr Eintritt 32 €

      Clubkonzert Erzulie

      Yilian Cañizares

       Childo Tomas (bass) und Inor Sotolongo (percussions)

      An der Seite von Omar Sosa sorgt die Geigerin und Sängerin Yillian Cañizares gerade für furiose Auftritte bei den großen Jazz-Festivals in Frankreich und Italien. Zudem teilt sie als Special Guest die Bühne mit der kubanischen Piano Legende Chuco Valdez. Yilian Cañizares, selbst in Havanna geboren, studierte klassische Geige in Kuba, später in Südamerika und in der Schweiz, wo sie heute lebt. Sie wandte sich dem Jazz zu und bietet einen sehr originären Mix aus afro-kubanischen Rhythmen, Klassik und Jazz. Über ihre neueste Platte sagt sie: "A journey towards my feminine essence and all the blends that make up my culture; the contribution of slaves from Africa, settlers from Europe, indigenous peoples of the Caribbean, Chinese, Arabs."

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  • So, 31.05.
    • Teresa Beldi. Bild: Guido Werner.
      Teresa Beldi. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 31. Mai 2020 11:00 Uhr Eintritt 16 €

      Konzert Cello solo

      Teresa Beldi

      Werke von Johann Sebastian Bach, Gaspar Cassadó, Henri Dutilleux, Eugène Ysaÿe und Giovanni Sollima.

      Programm:

      Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 2 für Solo Cello in d-moll
      Gaspar Cassado: Suite für Solo Cello
      Henri Dutilleux: Trois Strophes sur le nom de Sacher 
      -Pause-
      J. S. Bach: Suite Nr. 4 für Solo Cello in Es-Dur
      Eugène Ysaÿe: Sonate für Solo Cello op. 28
      Giovanni Sollima: Lamentatio

      *
      Teresa Beldi wurde 1993 in Hamburg geboren und erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von fünf Jahren bei Prof. Clemens Malich. 2007 erhielt sie ein Stipendium der „Initiative Jugendkammermusik Hamburg” und begann ihr Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Rahmen der Andreas Franke Akademie. In 2010 gewann Teresa den Young ClassX Solistenpreis und spielte infolgedessen ihr Debüt als Solistin in der Laeiszhalle Hamburg. Von 2011-2016 studierte Teresa mit Prof. Hillel Zori an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel-Aviv im Rahmen des Adler Program for Outstanding Foreign Students.  2013 erhielt sie ein Certificate of Excellence von Maestro Zubin Mehta für ihre herausragenden musikalischen Leistungen. Mehrere Solo-Rezitale in Jerusalem mit Live-Übertragung des israelischen Radiosenders Kol Hamusica folgten. 2016 spielte sie als Solistin Joseph Haydns Cellokonzert in C-Dur unter Maestro Zubin Mehta im Charles Bronfman Auditorium Tel Aviv (main auditorium). Als eine der ersten Studenten der 2016 neu gegründeten Barenboim-Said Akademie studierte Teresa zwei Jahre lang mit Frans Helmerson im Artist Diploma Programm. Teresa ist Mitglied des West-Eastern Divan Orchestras, Akademistin der Staatskapelle Berlin und Mitglied des Boulez Ensembles und trat mehrmals im Pierre Boulez Saal in verschiedenen Kammermusik-Formationen auf.  Teresas Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie nach Rumänien, Bulgarien, Israel, Holland, Frankreich, Italien und Deutschland, in Säle wie Halle aux Grains in Toulouse und die Elbphilharmonie Hamburg. Seit 2017 spielt Teresa auf einem Sergio Peresson Cello, gebaut im Jahre 1970 für Jacqueline du Pré, großzügig zur Verfügung gestellt von Maestro Daniel Barenboim. Teresa Beldi spielt zum zweiten Mal im Gewehrsall auf Schloss Ettersburg.

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  • Mo, 01.06.
    • Shir Semmel. Bild: Pierre Lidar.
      Shir Semmel. Bild: Pierre Lidar.

      Montag, 01. Juni 2020 00:00 Uhr Eintritt 16 €

      Klaviermatinee Les Adieux

      Shir Semmel

      Die András-Schiff-Stipendiatin spielt Werke am Bösendorfer-Flügel von Leoš Janáček, Robert Schumann, Béla Bartók und Ludwig van Beethoven.
      BUILDING BRIDGES 

      Programm:

      Leoš Janáček: Sonata 1.X.1905 (From the Street) JW 8/19
      Robert Schumann: Davidsbündlertänze, op. 6
      -Pause-
      Béla Bartók: Sonata Sz. 80
      Ludwig van Beethoven: Sonata in E flat major, op. 81a Les Adieux

      *
      Gelobt für ihre "absolute Hingabe an die Musik" (Globes) und ihre "unaufhaltsame Energie und Persönlichkeit" (timesunionPLUS), genießt die junge Pianistin Shir Semmel in Europa, den USA und in ihrer Heimat Israel größte Anerkennung. Shir Semmel wurde kürzlich von Sir András Schiff eingeladen, innerhalb seines Stipendiaten-Programms BUILDING BRIDGES zu spielen. Shir Semmel hat an zahlreichen internationalen Festivals mit großem Erfolg teilgenommen, hat in der Carnegie Hall, Merkin Hall, Steinway Hall, Shriver Hall, Jerusalem Theatre gespielt. Als begeisterte Kammermusikerin hat Semmel zusammen mit ihrem Bruder das Jerusalem Piano Duo gegründet. Semmel ist ein Empfänger der Exzellenzstipendien der American-Israel Cultural Foundation, arbeitete mit renommierten Pianisten wie Sir András Schiff, Murray Perahia, Richard Goode, Robert Levin, Jonathan Biss, Yefim Bronfman zusammen. Shir Semmel wurde in Jerusalem geboren und absolvierte die Jerusalemer Musikakademie als Schülerin von Alexander Tamir und Asaf Zohar. Ihren Master of Music schloss sie mit Auszeichnung auf der Buchmann-Mehta-Musikschule, an der sie bei Emanuel Krasovsky studierte. Anschließend verbrachte sie vier Jahre am Peabody Institute als Studentin von Leon Fleisher und verfolgt derzeit ihr DMA bei SUNY Stony Brook unter der Leitung von Gilbert Kalish.

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    • Petra Schmidt-Schaller. Bild: Guido Werner.
      Petra Schmidt-Schaller. Bild: Guido Werner.

      Montag, 01. Juni 2020 15:00 Uhr Eintritt 20 €

      Konzertante Lesung "... dass ich Dich ganz der Wirklichkeit entrückt"

      Petra Schmidt-Schaller

      liest Liebesbriefe an Friedrich Hölderlin

      An der Gitarre Karl Epp.

      Text eingerichtet von Peter Krause.
      Eine Produktion des Pfingst.Festivals 2020.

      Susette Gontard (Diotima) an Friedrich Hölderlin:
      "Frankfurt, etwa Ende September/Anfang Oktober 1798
      Ich muß Dir schreiben Lieber! Mein Herz hält das Schweigen gegen Dich länger nicht aus, nur noch einmal laß meine Empfindungen sprechen vor Dir, dann will ich, wenn Du es besser findest, gerne, gerne, still sein. Wie ist nun, seit Du fort bist, um und in mir alles so öde und leer, es ist als hätte mein Leben alle Bedeutung verloren, nur im Schmerz fühl ich es noch … Wie lieb ich nun diesen Schmerz, wenn er mich verlassen und es wieder dumpf in mir wird, wie such ich ihn mit Sehnsucht wieder, nur meine Tränen über unser Schicksal können mich noch freun."

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    • Jürgen Tarrach..
      Jürgen Tarrach..

      Montag, 01. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 34 €

      Clubkonzert Zum Glück traurig

      Jürgen Tarrach

      Ingvo Clauder, Bernardo Couto, Antek Krönung und Vidina Popov 

      Der Schauspieler JÜRGEN TARRACH – u.a. bekannt als Anwalt Eduardo Silva im ARD Krimi aus Lissabon – hat sich unsterblich in die Melancholie des Fado verliebt und übersetzt das Lebensgefühl des portugiesischen Musikgenres in das erste deutschsprachige Fado-Album. Am 16.8. erscheint „Zum Glück Traurig“ bei Sony Music. In den mit Piano, Cello und Gitarre authentisch arrangierten Liedern seines Debüt-Albums „Zum Glück traurig“ singt der erfolgreiche Schauspieler JÜRGEN TARRACH heitere und traurige Geschichten über das Leben und die Liebe. „Im Zusammenhang mit meiner Lissabon-Krimireihe habe ich versucht, in die portugiesische Seele einzutauchen“, erklärt TARRACH, der bereits seit einigen Jahren mit einem Chanson-Programm kleine musikalische Auftritte hat. „Es ist die Melancholie, die aber als etwas Positives empfunden wird, die mich am Fado begeistert“, beschreibt TARRACH seine Leidenschaft für das traditionelle portugiesische Musikgenre. „Ich finde, Musik trägt immer ein Stück weit Melancholie in sich – und ich bin nun Ende 50 und da passiert es täglich, dass man von irgendetwas Abschied nehmen muss. Man ist über vergangene schöne Zeiten natürlich traurig, aber es hat auch etwas Lustvolles, sich an schöne Zeiten zu erinnern. Man kann sie zwar nicht mehr herstellen, diese glücklichen Momente, und dann entsteht automatisch Melancholie, aber die Erinnerung hat Bestand. Insofern empfinde ich das als ein durchaus schönes Gefühl. Dieses Gefühl möchten wir mit diesem Programm in Deutschland vielleicht etwas mehr etablieren.“ Die Lieder hat TARRACH sich von seinem langjährigen Freund und musikalischen Weggefährten, dem Pianisten Ingvo Clauder und dem Texter Antek Krönung auf den Leib schreiben lassen. Zwei Besonderheiten bilden das authentisch portugiesische Gitarrenspiel des etablierten Fado-Musikers Bernardo Couto und ein Duett mit der Schauspielerin, Sängerin und Krimi-Partnerin Vidina Popov im Lied „Ein Schrei“.

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  • Di, 02.06.
    • Lyambiko. Bild: Uwe Arens.
      Lyambiko. Bild: Uwe Arens.

      Dienstag, 02. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 32 €

      Clubkonzert Berlin - New York

      Lyambiko Band

      LYAMBIKO wurde in Thüringen/Deutschland geboren und ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen. In ihrer Kindheit genoss LYAMBIKO Unterricht in Saxophon, Klarinette und klassischem Gesang und spielte unter anderem in der Big Band der Musikschule als Tenorsaxophonistin. Mit 17 Jahren gründete die Sängerin ihre erste Band (Folk, Pop, Blues) und nahm als jüngste Teilnehmerin an einem Bandcontest teil, bei dem sie ihre erste Studioaufnahme gewann. Nach einer längeren musikalischen Pause zog LYAMBIKO 1999 nach Berlin. Dort folgten erste Konzerte in den Jazzclubs der Stadt mit verschiedenen Besetzungen und ein regelmässiges Engagement „LYAMBIKO – Strange Fruit“ im Duo mit Gitarre. Durch eine Empfehlung des Sängers Mark Murphy erhielt die Musikerin im April 2000 die Möglichkeit zu einem Auftritt im renommierten Club A-Trane. Ab April 2001 lieh LYAMBIKO ihren Namen dem erfolgreichen Quartett, mit dem sie ihre Konzerttätigkeit auf Deutschland, später auch auf die europäischen Nachbarländer und die USA ausweitete. Der Boston Globe bezeichnete LYAMBIKO 2003 als die viel versprechendste Jazzsängerin seit langer, langer Zeit. Es erschienen bei Nagel/Heyer zwei viel beachtete CDs bevor das Quartett 2005 zu Sony BMG wechselte. Bereits diese ersten Alben hielten sich über mehrere Wochen in den Top Ten der Jazz Charts. Beim Major Label veröffentlichte LYAMBIKO mit „Lyambiko“ eine Sammlung schmeichelnder Jazzstandards und mit „Love… And Then“ eine zuckerfreie und zeitgenössische Reflexion über die Liebe (Berliner Zeitung). Beide Produktionen wurden vom Deutschen Phonoverband jeweils mit einem Jazz Award ausgezeichnet. Bei Sony Music erschien im Februar 2007 die CD „Inner Sense“, welche neben zwei Covers aus der Pop/Rockmusik nur Originalkompositionen beinhaltet und von der Presse durchgehend positiv als erfolgreicher Schritt zur musikalischen Eigenständigkeit bewertet wurde: So viel Charisma wie auf “Inner Sense” hat LYAMBIKO bislang noch nicht verströmt (Jazzthing). Nach der Hommage an Nina Simone „Saffronia“ (2008), welche erstmals auch in Frankreich grosses Interesse an der Künstlerin geweckt hat, erschien 2010 LYAMBIKOs Album „Something Like Reality“ (Sony Music), für das ihr im Folgejahr der Echo Jazz in der Kategorie „Sängerin des Jahres national“ verliehen wurde. Wie nicht zuletzt ihre beiden jüngsten Alben „Lyambiko Sings Gershwin“ (2012) und „Muse“ (2015) gezeigt haben, liebt es die Sängerin, einen roten Faden durch die Songs ihrer Alben zu spinnen. Zum aktuellen Album „Love Letters“ inspirierten Deutschlands erfolgreichste Jazzsängerin wiedergefundene Liebesbriefe aus der Familie. Das Ergebnis ist eine Mischung aus eigenen Songs mit Klassikern wie Close Your Eyes, Stardust oder Someday My Prince Will Come, die vor dem Hintergrund der Liebesbriefe eine ganz neue Geschichte erzählen. Mit großem Feingefühl werden die Oldtimer und neue Lieder zu einem stimmigen Ganzen verwebt, das ohne kalkulierte Vintage-Patina authentisch die altmodischste und doch zugleich aktuellste aller Empfindungen auf zwei verschiedenen Zeitebenen beschreibt.

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  • Mi, 03.06.
    • Ida Sand.
      Ida Sand.

      Mittwoch, 03. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 32 €

      Clubkonzert My Soul Kitchen

      Ida Sand

      Lars Danielsson (bass), Nicci Notini (drums), Henrik Jansson (guitar) und Jesper Nordenström (organ)

      Erdig-markant, Gospel durchdrungen, Blues und Soul durchtränkt: Ida Sand ist die schwärzeste Stimme Skandinaviens. Aufgewachsen mit Kirchenmusik und klassischer Musik ihrer Eltern verfällt sie bald den Stimmen von Soulgrößen wie Stevie Wonder, Donny Hathaway und Aretha Franklin. Ida Sand wurde 1977 in Stockholm in eine äußerst musikalische Familie hineingeboren. Ihr Vater war ein bekannter Opernsänger, der 30 Jahre lang an der Stockholmer Oper engagiert war. Ihre Mutter ist eine noch immer aktive Kirchenmusikerin. Beide waren eine wichtige Quelle der Inspiration für die Sängerin. Im Alter von 8 Jahren begann Ida mit dem Cellospiel, probierte sich aber kurze Zeit später singend am Klavier aus. Mit 16 beschloss sie professionelle Musikerin zu werden und ging 2 Jahre später auf die Musikhochschule von Göteborg. So faszinierend der Jazz auch für sie war, ihre musikalischen Einflüsse waren und blieben Stevie Wonder, Donny Hathaway und Aretha Franklin. Seit Beginn ihrer Karriere als freischaffende Sängerin und Keyboarderin hat Ida mit der crème de la crème der schwedischen Musikszene gearbeitet, allen voran mit Nils Landgren, der die junge Sängerin früh förderte und bei ACT empfahl. Ihr Debütalbum „Meet Me Around Midnight“ wurde im Frühjahr 2007 veröffentlicht und war ein großer Erfolg: „Ida Sand singt mit Power und Gefühl – die beste weiße weibliche Soulstimme seit langem!“ urteilten die Jazzgazetten. Idas zweites Album „True Love“ erschien 2 Jahre später. Auf dem Album finden sich fünf Eigenkompositionen umrahmt von Coverversionen unterschiedlichster Herkunft – eine ganz persönliche Liebeserklärung an die Musik. Mit ihrem im September 2011 erschienenen dritten Album „The Gospel Truth“ geht Ida Sand „back to the roots“. Gospel & Soul waren ihre großen, frühen Einflüsse und Sand interpretiert Klassiker von Nina Simone, Bill Withers und Sam Cooke auf ihre ganz eigene, unnachahmliche Art. Produziert wurde das Album von Nils Landgren, der auch als musikalischer Gast beteiligt ist, ebenso wie Gitarrist und Sänger Raul Midón, Piano-Legende Joe Sample und Saxofonist Magnus Lindgren.

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  • Do, 04.06.
    • Hermann Lübbe.
      Hermann Lübbe.

      Donnerstag, 04. Juni 2020 18:00 Uhr Weißer Saal Eintritt 6 €

      Ettersburger Gespräch Nach der Stunde null. Die Deutschen und ihr konservatives Erbe

      Michael Stürmer

      Begrüßung und Einführung Dr. Joachim Klose
      Gespräch mit Dr. Peter Krause
      Gemeinsam veranstaltet mit der Konrad Adenauer Stiftung und dem Verlag Vandenhoeck-Ruprecht

      Prof. Dr. Michael Stürmer, geboren 1939 in Kassel, lehrte seit 1973 Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg; von 1988 bis 1998 war er Direktor des Forschungsinstituts für Internationale Politik und Sicherheit (Stiftung Wissenschaft und Politik) in Ebenhausen; daneben Gastprofessor in Harward, Princeton, Toronto, an der Sorbonne und an der School for Advanced International Studies in Bologna. Er ist Kolumnist führender internationaler Blätter ("Frankfurter Allgemeine", "Neue Zürcher Zeitung", "Financial Times") und seit 1998 für DIE WELT und WELT am SONNTAG tätig. Zu seinen Hauptwerken zählt "Das ruhelose Reich. Deutschland 1866–1918" (1983).

      »Die Weltgeschichte ist nicht der Boden des Glücks. Die Perioden des Glücks sind leere Blätter in ihr.« (Hegel)

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    • Kinga Glyk. Bild: Guido Werner.
      Kinga Glyk. Bild: Guido Werner.

      Donnerstag, 04. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 34 €

      Clubkonzert Feelings

      Kinga Glyk

      Pawel Tomaszewski (keyboards), Pawel Zarecki (keyboards) und Matt Brown (drums).

      *
      Wenn es Schlagzeilen in der Jazzszene der letzten 24 Monate gab, dann hat sie diese junge Frau aus Polen gemacht – Kinga Glyk. Da kam eine gerade mal 20-Jährige aus unserem Nachbarland und sorgte  wie keine Jazzmusikerin vor ihr mit unvorstellbaren Klickzahlen ihres Tears in Heaven-Videos für Furore. Im Anschluss daran war sie fast ununterbrochen auf Tournee – spielte kleine Clubs und große Festivals, ua.a. auch auf dem Pfingst.Festival Schloss Ettersburg 2018. Es gab praktisch kein Programmheft, das sie nicht mit ihrem Konterfei als Titelbild schmückte, selbst bei der Philharmonie Köln. Innerhalb kürzester Zeit berichteten viele TV Stationen über Kinga, die Magazine wollten ihre Story, Fachblätter rissen sich um sie und so erreichte sie einen enormen Bekanntheitsgrad. Sie wurde vom Liebling der Sozialen Medien zum wahren Konzertpublikumsliebling. Diese bildhübsche junge Frau katapultiert mit ihrer frischen, unverbrauchten Art und geballten Jugendpower den Jazz in eine neue Umlaufbahn. Auf Facebook, Snapchat und Instagram hält sie Kontakt zu ihren Fans und bringt auch jungen Menschen ihre Lieblingsmusik – Töne jenseits der Musikindustrie-Puscherei – näher. Und auch wenn ihr Start in die Musikkarriere kometenhaft von statten ging, hört man doch im Spiel von Kinga, dass ihr ganzes Leben – im Schoss einer hochmusikalischen Familie – durch die Musik geprägt wurde. „Als ich ein kleines Mädchen war, habe ich immer so getan, als wäre ich selbst eine Bassistin, und ich wusste immer, dass ich Bass spielen wollte. Für mich ist es das beste Instrument der Welt“. Und was für einen wunderbaren Weg ist sie gegangen, um sich diesen Traum zu erfüllen. Sie wurde nicht von einem Großmeister des Jazz als hübsche Side-Woman auf Tour geschleppt, sondern hat ihre Karriere völlig allein – im Schneidersitz auf dem Boden sitzend und mit dem traurigen Megahit von Eric Clapton – vor der Kamera interpretiert. Und nur kurze Zeit später füllt sie Konzertplätze mit ihrem eigenen Namen. Kein Wunder also, dass ihre erste CD bei einer Schallplatten Major Company Dream hieß. Und es sieht so aus, als ob die Erfolgsstory weitergeht, jetzt erscheint bei Warner Music ihr CD Feelings mit brandneuer Musik getränkt von Blues, Funk, Soul und Jazz und in einer neuen Besetzung. Auch auf Tour wird sie ein völlig neues Line-Up präsentieren. Und auf der Bühne ist es dann Zeit, große Gefühle zu zeigen.

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  • Fr, 05.06.
    • Curtis Stigers. Bild: Marina Chavez.
      Curtis Stigers. Bild: Marina Chavez.

      Freitag, 05. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 50 €

      Clubkonzert . Exclusiv Hooray for Love

      Curtis Stigers

      Matthew Fries (piano), James Scholfield (guitar), Cliff Schmitt (bass), Keith Hall (drums)

      Der Sänger, Saxophonist und Songwriter Curtis Stigers ist so etwas wie eine vom Aussterben bedrohte Spezies in der Musikindustrie: Er nimmt nur die Musik auf, die er selber liebt, hat ein Label hinter sich, das ihn unterstützt, und führt seit über zwanzig Jahren eine erfolgreiche Karriere, in deren Verlauf er geschickt zwischen verschiedenen Genres wechselte - von Pop und Jazz über Blues, Soul und Folk bis hin zu Americana und Country - und diese oft miteinander verschmolz. Auf jedem Album, das er seit 2001 für Concord Records machte, verwischte Curtis Stigers ganz bewusst die Trennlinien zwischen diesen Stilen."Als ich meine ersten Jazzplatten aufnahm und darauf auch Songs von Elvis Costello und den Kinks interpretierte, reagierten die Leute geschockt", erinnert sich Stigers."Aber heute scheint das fast schon en vogue zu sein. Ich glaube, ich war einer derer, die in dieser Hinsicht für andere Jazzsänger den Weg bereitet haben."
      Der 1965 in Hollywood geborene und in Boise/Idaho aufgewachsene Stigers entwickelte schon früh ein Faible für alle erdenklichen Arten von Musik. Mit acht Jahren erstand er sein erstes Album (Elton Johns"Goodbye Yellow Brick Road") und rief ständig beim lokalen Radiosender an, um Musikwünsche zu äußern."Ich liebte Plattenläden und das Radio. Als ich aufwuchs lernte ich alle möglichen Sorten von Musik kennen und lieben. Damals gab es noch nicht dieses strikte Formatradio."
      Mit zehn Jahren begann Stigers Klarinette zu spielen, und wenig später Schlagzeug und Saxophon. Weil diese Instrumente im Jazz die größte Rolle spielten, zog ihn diese Musik besonders an. Zu seinem Glück boten ihm die Schulen in Boise ein großartiges Musikerziehungsprogramm mit Jazzbands und Jazzchören. Stigers machte davon Gebrauch und studierte während seiner Schulzeit eifrig Musik. In der Highschool nahm er an wöchentlichen Jamsessions mit dem bekannten Jazzpianisten Gene Harris teil, der sich in den späten 1970ern in Boise niedergelassen hatte."Keiner von uns wusste, wie berühmt er war", erinnert sich Stigers."Jeden Dienstagabend veranstaltete er in einem lokalen Club eine offene Jamsession. Und durch das Zusammenspiel mit ihm lernte ich alles über Jazz und Blues. Dass ich mit einer Legende des Jazzpianos gespielt hatte, wurde mir erst bewusst, als ich nach New York ging."
      Zu diesem Zeitpunkt war Curtis Stigers 21 Jahre alt. In New York trat er als Sänger und Saxophonist in Blues-Clubs auf und lernte auch, wie man Songs schreibt. Entdeckt wurde er von Clive Davis, dem Präsidenten und Gründer von Arista Records, aber erst ein paar Jahre später, als dieser ihn in einem Club mit seinem Jazztrio hörte. Obwohl das Ensemble im Grunde ein Jazztrio war, interpretierte es auch anderes Material."Wir spielten Stücke von Duke Ellington und Miles Davis genauso wie Songs von Steely Dan und Big Joe Turner, aber auch von mir selbst geschriebene Pop-/Soul-Nummern. Doch wir spielten alles im Jazztrio-Format. Schon damals machte es mir Spaß, eine großartige Pop- oder Rocknummer aufzugreifen, sie auseinanderzunehmen und im Jazzformat wieder zusammenzusetzen. Dasselbe hatten ja Jazzgrößen wie Miles Davis und Ella Fitzgerald auch mit Stücken aus Broadway-Musicals und Tin-Pan-Alley-Schlagern gemacht. Im Jazz ging es immer schon um Neuerfindung."
      Doch Stigers titelloses Debütalbum, von dem er weltweit über 15 Millionen Exemplare verkaufte, zeigte den Künstler zunächst von seiner poppigen Seite und brachte Radiohits wie"I Wonder Why","You're All That Matters To Me" und"Never Saw A Miracle" hervor. Ungefähr zur selben Zeit steuerte er auch seine Coverversion von Nick Lowes"(What's So Funny ‘Bout) Peace, Love, And Understanding" zum Soundtrack des Films"The Bodyguard" bei, der sich weltweit mehr als 45 Millionen Mal verkaufte. Danach unternahm Stigers ausgedehnte Tourneen durch die ganze Welt und brachte bei Arista und Columbia noch zwei weitere Alben heraus, die eher in der Singer/Songwriter-Tradition standen und gewisse Americana-Einflüsse aufwiesen.
      Auf seinem vierten Album wollte Stigers zu seinen Jazzwurzeln zurückkehren. Da sein früherer Mentor Gene Harris bei Concord Records unter Vertrag stand und Stigers ein paar Tracks für seine Alben eingesungen hatte, wollte er sein neues Album für dieses Label machen."Ich verdanke Gene Harris eine Menge. Ich habe durch ihn nicht nur viel über Jazz gelernt, sondern auch den Weg zu einem Label gefunden, für das ich nun schon seit mehr als einem Jahrzehnt aufnehme."
      Seit 2001 hat Curtis Stigers sieben Alben für Concord eingespielt."You Inspire Me" wurde 2003 von der britischen Times zum Jazzalbum des Jahres gekürt, und 2007 ernannte BBC Radio 2 den Sänger zum Jazzkünstler des Jahres. In Deutschland wurde Stigers 2010 und 2013 für die Alben"Lost In Dreams" und"Let's Go Out Tonight" als Internationaler Jazzsänger des Jahres mit ECHO Jazz Awards ausgezeichnet.
      Dass Stigers letztes Album"Let's Go Out Tonight" etwas dunkler klang als man von ihm gewohnt ist, hatte einen natürlichen Grund: Als er es aufnahm, steckte er nach 22 Jahren Ehe gerade im Scheidungsprozess. Nun hat er eine neue Liebe gefunden, und die inspirierte ihn zu seinem brandneuen Album"Hooray For Love". Den Titel verdankt das neue Werk aber einem von Stigers' Freunden. Als dieser hörte, dass Curtis eine neue Beziehung angefangen hatte, schickte er ihm eine E-Mail, die mit den Worten"Hooray for love" endete."Das Wort "hooray" ist so altmodisch, es stammt noch aus einer Zeit, als alles einfacher, unschuldiger und romantischer war", meint Stigers. Die Phrase stiftete ihn nicht nur dazu an, einen Song gleichen Namens zu schreiben, sondern auch das gesamte Album der Liebe zu widmen.
      Das Repertoire von"Hooray For Love" besteht überwiegend aus Standards und enthält Juwelen wie Gershwins"Love Is Here To Stay", Jerome Kerns"The Way You Look Tonight" und den durch Frank Sinatra bekannt gewordenen Song"You Make Me Feel So Young". Die letztgenannte Nummer sang Stigers im Duett mit der jungen französischen Sängerin Cyrille Aimée ein, die 2012 den ersten Sarah Vaughan International Jazz Vocal Competition für sich entschied."Cyrille ist eine wunderbare Sängerin, die erst 29 Jahre alt ist, während ich schon auf die 50 zugehe. Die Zusammenarbeit funktionierte wirklich gut - während der Aufnahme lachte sie und zog mich damit auf, dass ich schon alt bin. Das erinnerte mich irgendwie an alte Filme mit Spencer Tracy und Kate Hepburn."
      Natürlich mischt Stigers unter die alten Klassiker auch neue Stücke. Neben dem Titelsong, den er gemeinsam mit seinem Trompeter und Koproduzenten John"Scrapper" Sneider schrieb, komponierte er auch noch"Give Your Heart To Me" und - gemeinsam mit Matthew Fries und David Poe -"A Matter Of Time". Neueren Datums ist auch Steve Earles"Valentine's Day"."Es gibt nicht allzu viele Jazzsänger, die von Steve Earle gehört haben. Und während es einerseits wichtig ist, das ‘Great American Songbook' am Leben zu erhalten, ist es nicht weniger wichtig, ihm neues Material zuzuführen. Auch heute werden noch großartige Songs geschrieben. Deshalb habe ich auch kein Problem damit, eine Nummer von Steve Earle Seite an Seite mit einem Gershwin-Klassiker zu präsentieren. Beide sind großartige Songwriter und passen meiner Ansicht nach absolut perfekt zusammen."

      ausverkauft

  • Sa, 06.06.
    • Schloss Ettersburg. Gesamtkunstwerk.. Bild: Maik Schuck.
      Schloss Ettersburg. Gesamtkunstwerk.. Bild: Maik Schuck.

      Samstag, 06. Juni 2020 14:00 Uhr Treffpunkt Schlosshof Ettersburg Eintritt frei

      Angelika Schneider

      "Glanzpunkt eines viel größeren Naturparks"

      Führung durch den Schloss- und Landschaftspark Ettersburg. Mit Angelika Schneider (Klassik Stiftung Weimar)

    • Silje Neergard.. Bild: Guido Werner.
      Silje Neergard.. Bild: Guido Werner.

      Samstag, 06. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 32 €

      Clubkonzert An Intimate Evening

      Silje Neergard

      und Espen Berg (piano)

      Die Phalanx Norwegischer Jazz-Sängerinnen – wobei man das Wort Jazzsängerinnen bitte nicht auf die Goldwaage legen möge – ist Legende. Ihr Aushängeschild seit vielen Jahren heißt Silje Nergaard. 
      Sie gehört zu den erfolgreichsten europäischen Jazzsängerinnen. Schon als 16-Jährige trat sie 1982 auf dem berühmtesten Festival ihrer Heimat auf – Molde. Ihre Musiker: die verwaiste Band von Jaco Pastorius. Dann entdeckte Pat Metheny die Sängerin und verhalf ihr zu ihrem ersten Plattenvertrag. Seit ihrem Debütalbum Tell Me Where You’re Going, mit dem sie 1990 Platz 7 der norwegischen Pop-Charts erklomm, ist sie aus der genreübergreifenden skandinavischen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Sie zählt zu den ganz wenigen Protagonisten des Jazz, die sich auch in der Popwelt großer Beliebtheit erfreuen, denn jede Art von Scheuklappen sind ihr fremd. Die Norwegerin mit der sanften Stimme ist für ihren gefühlvollen Perfektionismus bekannt und dafür, dass sie sich in ihren Liedern auch ernsthafte Gedanken zum Leben in unserer Welt macht.  

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  • So, 07.06.
    • Chiara Opalio.
      Chiara Opalio.

      Sonntag, 07. Juni 2020 11:00 Uhr Eintritt 16 €

      Klaviermatinee La stessa, la stessissima

      Chiara Opalio

      Die András-Schiff-Stipendiatin spielt Werke von Ludwig van Beethoven, Ferruccio Busoni, C. P. E. Bach und Johannes Brahms.
      BUILDING BRIDGES

      Programm:

      Ludwig van Beethoven: 10 Variations on La stessa, la stessissima from the Opera Falstaff by Salieri WoO 73
      Feruccio Busoni: Sonatina No.2, BV 259 
      -Pause-
      C. P. E. Bach: Sonata in A major, H. 186
      Johannes Brahms: 4 Balladen op. 10 (28)'

      *
      Die junge venezianische Pianistin Chiara Opalio ist die Gewinnerin des „Rahn-Wettbewerbs 2016“ in Zürich und spielte Liszts Klavierkonzert Nr. 1 mit dem NOB-Orchester in der Tonhalle Zürich. Sie trat als Solistin mit dem Orchestra della Svizzera Italiana unter Ion Marin in Lugano auf: Sie wurde nun von Sir András Schiff für Solokonzerte ausgewählt: in der Saison 2019/20 seiner prestigeträchtigen Serie für junge Pianisten BUILDING BRIDGES. Chiara Opalio ist eine begeisterte Kammermusikerin, an der Hochschule Basel gründete sie das Opalio Quintett. Das Quintett gewann den 2. Preis beim Orpheus 2016 Wettbewerb in Bern. Chiara Opalio begann im Alter von 3 Jahren Klavier zu spielen. Sie studierte Kammermusik bei Ferenc Rados in Wien und wurde von Sir András Schiff zu seinen Meisterkursen in die Preußenbucht nach Essen und Gstaad eingeladen. Derzeit absolviert sie ein Studium an der Hochschule für Musik in Basel bei Claudio Marti.

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    • Friend 'n Fellow. Bild: Guido Werner.
      Friend 'n Fellow. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 07. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 26 €

      Clubkonzert Characters

      Friend 'n Fellow

      Das zehnte FnF-Konzert auf dem zehnten Pfingst.Festival! Mit neuem Album:

      "CHARACTERS - das neue Album und die Tour: Im Oktober 2019 erschien unser zwölftes Album Characters bei Doctor Heart Music. Viele der Songs des neuen Albums lassen unsere Nähe zum akustischen Blues spüren. Wir erzählen zwölf besondere Geschichten, die durch ihre Charaktere miteinander verbunden sind.
      Live sind wir bereits seit einigen Wochen unterwegs und danken für die wundervollen Begegnungen und Reaktionen auf den Konzerten. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Ettersburg! Constanze und Thomas"

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  • So, 14.06.
    • Götz Aly.
      Götz Aly.

      Sonntag, 14. Juni 2020 16:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch Die Deutschen. Volk ohne Mitte

      Götz Aly

      im Gespräch mit Peter Krause.

      Gemeinsam veranstaltet mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

      "Zwischen Freiheitsangst und Kollektivismus": Die aufschlussreichen Arbeiten des vielfach ausgezeichneten Historiker Götz Aly über die Deutschen und ihre Vergangenheit zeigen, wie der Antisemitismus schon früh die Weichen zur Katastrophe nach 1933 stellte, wie sich während des Nationalsozialismus der Staat und die Menschen bereicherten und warum wir kein Schlussstrich möglich ist. Der Mangel an Selbstbewusstsein und gemeinsamen Werten, die Suche nach dem eigenen Vorteil und ein starker Aufstiegswille führten dazu, dass die Deutschen dem nationalen Sozialismus in Massen folgten. Götz Aly eröffnet überraschende Einsichten in die geschichtlichen Konstellationen, welche die ungeheuerlich destruktive Energieentladung der zwölf kurzen Hitler-Jahre möglich machten und belegt den Hang der Deutschen, nach dem Krieg Schuld und Verantwortung zu verlagern.  

      »Das ist die große bittere Pointe von Alys monumentalem Forschungswerk: dass zu den Resultaten der nationalsozialistischen Zeit nicht nur Judenmord, Vertreibung und Kriegsverheerung gehören, sondern der Gesellschaftsaufbau der Bundesrepublik.« (Jens Jessen)


      »Nationen, die in sich unverträglich sind, gewinnen durch Kriege nach außen Ruhe im Innern.« (Hegel)

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  • So, 21.06.
    • Harald Martenstein.. Bild: Guido Werner.
      Harald Martenstein.. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 21. Juni 2020 16:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch Die Feinde der Freiheit

      Harald Martenstein


      "Die Angst, seine Meinung zu äußern, greift um sich, wenn man Umfragen glauben darf. Da hilft nur eins: es jeden Tag wieder tapfer zu versuchen, Augen zu und durch." 

      Der Autor, ZEIT- und TAGESSPIEGEL-Kolumnist Harald Martenstein schreibt seit vielen Jahren scharfzüngig und angstfrei über sein Heimatland – manchmal mag er es, manchmal macht es ihn wütend, und manchmal muss er einfach nur lachen. Seine Themen umfassen das ganze Spektrum des widersprüchlichen deutschen Wesens und seiner politischen Ausformungen.

      Im Gespräch mit Peter Krause.

      "Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewußtsein der Freiheit - ein Fortschritt, den wir in seiner Notwendigkeit zu erkennen haben.” (Hegel)

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  • So, 28.06.
  • Do, 19.11.
    • Lisa Bassenge. Bild: Dovile Sermokas.
      Lisa Bassenge. Bild: Dovile Sermokas.

      Donnerstag, 19. November 2020 20:00 Uhr Eintritt 26 €

      Clubkonzert Mothers

      Lisa Bassenge Trio

       Jacob Karlzon (piano) und Andreas Lang (bass)

      Sängerin Lisa Bassenge betrat Anfang der 2000er Jahre kometengleich die Jazzszene und machte doch unmissverständlich klar, dass ihr der Jazz Begriff zu eng ist. So platzierte sich die Berliner Künstlerin als
      poppige Songinterpretin, Knef Adeptin und Club Ikone. Ihr neues Bühnenprogramm Mothers widmet Lisa Bassenge den Müttern der Populärmusik. Komponistinnen wie Joni Mitchell, Carole King, Suzanne Vega und PJ Harvey finden nebst Billie Eilish Einzug ins Programm. In ihren Song-Interpretationen vertraut die Sängerin auf ihre wandelbare und ungemein gefühlvolle Stimme. Erstklassiger SingerSongwriter Jazz mit Tiefgang und Poesie. Unterstützung erfährt Sie von dem schwedischen Pianisten Jacob Karlzon und dem dänischen Bassisten Andreas Lang. Ein Vocal-Jazz Abend, der die Türen hin zum Pop aufstößt. Einmalig.

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  • Fr, 20.11.
  • Sa, 21.11.
    • Cyrille Aimée.
      Cyrille Aimée.

      Samstag, 21. November 2020 20:00 Uhr Eintritt 42 €

      Clubkonzert . Exclusiv Move on. A Sondheim Adventure

      Cyrille Aimée

      Laurent Coulondre (piano) und Jeremy Bruyere (bass)

      Improvisation ist nicht nur eine Technik für Sänger Cyrille Aimée. Es ist eine Lebenseinstellung, die es ihr nicht nur ermöglicht hat, ihre einnehmende Stimme und funkelnde Kreativität mit der Welt zu teilen, sondern sie auch auf eine unerwartete Reise geführt hat. Aimée öffnete sich der Laune des Augenblicks und wagte es, an Straßenecken in Europa zu singen und das Publikum bei einigen der renommiertesten Jazzfestivals der Welt zu blenden. Vom Hinausschleichen, um in Zigeunerlagern in ihrer Heimat Frankreich zu singen, bis zum Schauspiel am Broadway; von dem notorisch harten Publikum im New Yorker Apollo Theatre bis zu dem Ruf, vom Wall Street Journal als "eine der vielversprechendsten Jazzsängerinnen ihrer Generation" gepriesen zu werden und von der New York Times als "aufgehender Stern in der Galaxie der Jazzsänger" bezeichnet zu werden. Anfang 2018 beendete Aimée ein Kapitel ihrer bemerkenswerten Reise mit der Veröffentlichung von Cyrille Aimée Live (22. Juni 2018 bei Mack Avenue Records). Diese Veröffentlichung, die von der New York Times und dem Wall Street Journal vielfach besprochen wurde, war das Finale ihrer langjährigen Band, während sie dem Material, das in den jüngsten fünf Jahren in einer Live-Umgebung aufgenommen und präsentiert wurde, eine große Ehre erwies. Auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer wechselte Aimée schnell zu ihrer bevorstehenden Veröffentlichung im Jahr 2019, in der der legendäre Broadway-Songwriter Stephen Sondheim gefeiert wurde. "In meinem Fall", sagte Aimée einer begeisterten Zuhörerschaft bei ihrem TEDx Talk 2015, "ist es eher ein menschliches Abenteuer als eine musikalische Berufung, die mich dazu veranlasst hat, mein Leben dieser Praxis zu widmen." Dieses Abenteuer begann in der kleinen Stadt Samois-sur-Seine in Frankreich, wo der jungen Cyrille Aimée (Sur-Real MA) von ihrem französischen Vater und ihrer dominikanischen Mutter eine Fülle von Musik vorgestellt wurde: von Michael Jackson bis zum französischen Chanson, von Flamenco bis zum Country-Western. Aimées Leidenschaft für Musik und die ihr innewohnende Neugier führten sie zu einer Entdeckung, die ihr Leben verändern würde. Als Schauplatz des jährlichen Django-Reinhardt-Festivals war Samois Gastgeber einer jährlichen Versammlung von Zigeunern, deren Mitsingen den frühreifen Cyrille aus ihrem Schlafzimmerfenster lockten, nachdem ihre Eltern eingeschlafen waren. Diese Erfahrungen haben Aimée nicht nur die Freuden des Zigeunerjazz gezeigt, der in ihrer reichen Palette an Einflüssen eine wichtige Rolle spielen würde, sondern vor allem die spontane, nomadische und musikreiche Lebensweise der Zigeuner. Es war die Idee und das unbegrenzte Potenzial der Improvisation, die Aimée auf den Weg gebracht hat, und der Wunsch, dieser Kreation im Moment nachzugehen, führte sie unweigerlich zum Jazz. Ihre Teenagerjahre verbrachte sie in den Cafés und Clubs von Paris und besuchte dort die American School of Modern Music. Ihren ersten Eindruck von Berühmtheit - oder, genauer gesagt, von Bekanntheit - erlangte sie, als sie als eine von 16 Halbfinalistinnen für Star Academy, das französische Äquivalent von American Idol, ausgewählt wurde. Als ihr klar wurde, wie restriktiv der Vertrag für die Show sein würde, entschied sie sich jedoch dafür, wegzugehen und einen Skandal in den französischen Medien auszulösen. Aimée entkam dem Scheinwerferlicht, zog es aber bald in die USA, wo sie als Stipendiatin an SUNY Purchase teilnahm - zum großen Teil aufgrund der Nähe zum Jazz-Zentrum von Manhattan. Sie verfeinerte ihre Fähigkeiten durch wöchentliche Auftritte in einem Soho-Restaurant und im Birdland Jazz Club. Während dieser Zeit wurde sie auch Stammspielerin im Smalls Jazz Club in Greenwich Village, wo die Pianistin / Mitinhaberin Spike Wilner und der Saxophonist Joel Frahm sie unter ihre Fittiche nahmen. Während ihrer frühen Jahre in NYC kehrte Aimée regelmäßig nach Europa zurück und organisierte Rucksacktouren auf dem Kontinent mit einer Gruppe von Musikerfreunden, die auf Jazzfestivals auftraten, um ihren Preis zu zahlen. Beim berühmten Montreux Jazz Festival 2007 nahm Aimée teil, gewann den Gesangswettbewerb und nahm ihr Debütalbum mit dem Preisgeld auf. Es war die erste von vielen solchen Auszeichnungen, einschließlich des Gewinns des Sarah Vaughan International Jazz Vocal Competition und des Finalisten des Thelonious Monk Jazz Vocal Competition sowie der TV5MONDE-Serie Talent Acoustic. Cyrille Aimée und die Surreal Band, die 2008 veröffentlicht wurden, stellten sofort den gewinnenden Charme, die geschmeidige Stimme und die stilistische Vielfalt des Sängers in den Vordergrund und verbanden lebhaften Swing, französische und lateinamerikanische Töne und anmutige Noten von Folk und Pop. In den folgenden Jahren würde sie diese Einflüsse weiter verfeinern und ausbauen und Elemente der brasilianischen Musik, des Gypsy-Jazz und der Singer-Songwriter-Tradition integrieren. Es folgten zwei Duo-Alben mit dem brasilianischen Gitarristen Diego Figueiredo sowie Live-Auftritte bei Birdland and Smalls, zuletzt mit dem Trompeter Roy Hargrove, und ein großartiges Date mit dem Chicago Jazz Orchestra. 2014 gab Aimée ihr Debüt als Major-Label mit der Veröffentlichung von "Es ist ein guter Tag" auf Mack Avenue Records. Dies war auch das Debüt einer innovativen neuen Band, die es ihr ermöglichte, die verschiedenen Aspekte ihrer Einflüsse auf aufregende Weise zu erkunden. Ihr Quintett bestand aus zwei bemerkenswerten Gitarristen: dem zeitgenössischen Jazz-Sound des französischen Italieners Michael Valeanu und den Stahlsaiten mit Zigeunercharakter von Adrien Moignard. Dieselbe Band kehrte zu Aimées Follow-up zurück, dem hochgelobten Album Let’s Get Lost aus dem Jahr 2016, das ein fruchtbares Instrument für ihre vielfältigen Talente darstellte, als sie in den letzten Jahren auf Welttourneen waren. Gleichzeitig erkannte keine geringere Autorität als Stephen Sondheim, dass Aimées fesselndes Geschenk für das Erzählen von Geschichten durch Lieder auf die Bühne des Theaters übertragen würde. Die Musiktheater-Ikone hat sie ausgewählt, um zusammen mit der legendären Bernadette Peters in einer Encores-Sonderpräsentation zu Sondheim im November 2013 im New Yorker Stadtzentrum mit Unterstützung von Wynton Marsalis und dem Jazz at Lincoln Center Orchestra eine Hauptrolle zu spielen. Von den New York Daily News als "eine Offenbarung" gepriesen, ist Aimée seitdem in einer anderen Show zu diesem Veranstaltungsort zurückgekehrt und beschäftigt sich mit der Meisner-Technik, der Schauspielmethode, die Stars wie Diane Keaton, Tom Cruise und Robert Duvall hervorgebracht hat. Sie ist auch daran interessiert, sowohl dem Publikum als auch den Studenten ihre eigene Geschichte zu erzählen, in der Hoffnung, die gleiche Leidenschaft für ein improvisatorisches Leben weiterzugeben, die die Zigeuner in ihr geweckt haben. Neben ihrem TEDx-Vortrag wurde Aimée zweimal zur Konferenz über Weltgeschehen an der University of Colorado Boulder eingeladen. Sie unterrichtet auch Meisterkurse für angehende Musiker und betont ein bewusstes und spontanes Leben statt Technik und Wiederholung. Und nach mehr als einem Jahrzehnt in New York City schlägt sie ein neues Kapitel in New Orleans auf, vielleicht der einzigen anderen Stadt in den USA, deren Mischung aus Einflüssen und Akzenten mit ihrer eigenen übereinstimmt. Sie konzentriert sich außerdem mehr denn je auf ihr eigenes Songwriting, um ihre Musik in neue Richtungen zu lenken. Wie immer für Cyrille Aimée ist das Einzige, was sicher ist, dass sie einen kreativen Funken und einen neuen Weg finden wird, was auch immer als nächstes passiert.

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  • So, 22.11.
    • Anna Depenbusch. Bild: Steven Haberland.
      Anna Depenbusch. Bild: Steven Haberland.

      Sonntag, 22. November 2020 20:00 Uhr Eintritt 34 €

      Clubkonzert Echtzeit

      Anna Depenbusch

      solo

      Liedermacherin: Diesen nur scheinbar altmodischen Begriff hat Anna Depenbusch tief in ihr Herz geschlossen. Liebt die Künstlerin es doch, Geschichten zu erzählen, Kuriositäten und Beiläufigkeiten, Phantastisches und Verträumtes, schlicht und zeitlos – eben die Poesie des Alltags. Die singende Dichterin hat früh ihren unverwechselbaren Stil kreiert: ebenso zärtliche wie wortgewaltige Texte, in denen sie nicht nur ihre Seele offen legt, sondern die auch Offenbarung für andere Seelen sind. Musikalisch zwischen Edith Piaf, Hildegard Knef und Björk– immer im Zwiegespräch mit den eigenen Worten. Von tieftraurig bis urkomisch. Mit ebendieser Mischung hat Anna Depenbusch mittlerweile schon ganz eigene Geschichte geschrieben: Fünf Studioalben, zwei Soloalben in „schwarzweiß“ am Klavier. Deutschlandweite Tourneen von der Hamburger Elbphilharmonie bis zum Münchner Prinzregententheater. Auszeichnungen wie den Fred-Jay-Preis und den Deutschen Chanson-Preis, zwei Nominierungen für den Deutschen Musikautorenpreis. Ein Ende ist für Anna noch lange nicht in Sicht: „Es schwirren unendlich viele Lieder umher, die noch gar nicht entstanden sind – und wenn sich ein Lied für mich entschieden hat, findet es seinen Weg durch meine Gefühle und Harmonien.“

      Leben in Echtzeit „Mich berühren besonders die flüchtigen Zwischenmenschlichkeiten. Das große Gefühl im kleinen Moment, der Zauber des Alltäglichen.“ Mit viel Gespür forscht sie in ihren neuen Liedern nach der eigenen Wahrheit in der persönlichen Begegnung und sucht das direkte Gespräch. Weniger digitale Ungeduld und Sofortness – mehr Echtzeit im reduzierten Augenblick. Im leichtfüßigen Lied „Tim 2.0“ schaut Anna Depenbusch nach zehn Jahren noch mal bei ihrem Protagonisten aus ihrem Liebesreigen „Tim liebt Tina“ nach. Wie ist es Tim ergangen die letzten Jahre, in Zeiten des Optimierungswahns? Wir alle werden durch unsere digitalen Geräte ununterbrochen mit neuen Daten und Informationen versorgt – was macht das mit uns? Die Liedermacherin selbst möchte entschleunigen, Abstand nehmen vom Druck, den die Digitalisierung auf sie aufbaut und fragt sich: Wie echtzeitfähig sind wir selbst eigentlich? Und wie will ich künftig meine Lebenszeit erfüllt verbringen? So entstand die Idee zum neuen Album: „Ich sehne mich musikalisch nach echten, unmittelbaren Momenten. So wie ich es solo am Klavier in meinen Konzerten mit dem Publikum erlebe. Darum stellte ich mir die Frage: wie bekomme ich dieses Gefühl auf ein Studioalbum?“

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