UNESCO-Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“

Kulturkalender

  • Di, 27.08.
    • Claudia Weber: "Der Pakt"
      Claudia Weber: "Der Pakt"

      Dienstag, 27. August 2019 19:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt frei

      Lesung und Gespräch Der Pakt. Stalin, Hitler und die Geschichte einer mörderischen Allianz 1939 – 1941

      Claudia Weber

      DAS POLITISCHE BUCH IM GESPRÄCH
      Lesung und Gespräch mit Peter Krause.

      Gemeinsam veranstaltet mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

      Claudia Weber, geboren 1969 in Guben, ist Historikerin, und seit 2014 Professorin für Europäische Zeitgeschichte an der EuropaUniversität Viadrina in Frankfurt (Oder) | Im Zweiten Weltkrieg waren Nazideutschland und Stalins Sowjetunion nicht nur erbitterte Gegner, sondern vorübergehend auch Verbündete. Der Pakt war mehr als das politische Zweckbündnis, das Hitlers Überfall auf Polen erlaubte und den Krieg für die Sowjetunion hinauszögerte. Seine Wirkung blieb nicht auf Osteuropa beschränkt, auch wenn beide Mächte ihren Gewaltfuror dort entfesselten. Der „Hitler­Stalin­Pakt“ gilt noch heute meist als historischer Unfall oder bestenfalls als Präludium zum „eigentlichen“ Krieg, der mit Hitlers Überfall auf die Sowjetunion begonnen habe. Dabei ermöglichte die Zusammenarbeit der beiden Diktatoren nicht nur den Kriegsbeginn in Europa, sondern veränderte in zweiundzwanzig Monaten die politische Landkarte des Kontinents von Grund auf. Claudia Weber zeichnet auf der Grundlage von historischen Quellen und Archivdokumenten minutiös nach, wie Hitler und Stalin zwischen 1939 und 1941 den Kontinent untereinander aufteilten, ihre Handlanger miteinander verhandelten und es schließlich zum Bruch dieses schicksalhaften Bündnisses kam. Dabei analysiert sie die deutsch­sowjetische Zusammenarbeit in der Bevölkerungs­ und Umsiedlungspolitik und enthüllt erschreckende Aktionen gegen Kriegsflüchtlinge: gegen Juden, Polen und Ukrainer.

      Karten reservieren

  • Do, 29.08.
    • Curt Herrmann: "Porträt einer Dame mit Zigarette" (1893/95).
      Curt Herrmann: "Porträt einer Dame mit Zigarette" (1893/95).

      Donnerstag, 29. August 2019 19:30 Uhr Eintritt frei

      Galerie Schloss Ettersburg . Vernissage Romantiker, Realisten, Impressionisten, Expressionisten

      Gemälde (1804-1954) aus der Privatsammlung Bernd Heinichen

      Gemälde von: Hubert Bellis (1831-1902) · Arnold Böcklin (1827-1901) · Franz Bunke (18571939) · Louis Corinth (1858-1925) · Josef Eberz (1880-1942) · Adolf Erbslöh (1881-1947) · Otto Freundlich (1878-1943) · Mathilde von Freytag-Loringhoven (1860-1941) · Caspar David Friedrich (1774-1840) · Wilhelm Hasemann (1850-1913) · Franz Heckendorf (1888-1962) · Curt Herrmann (1854-1929) · Jan Theodor Linnig (1815-1891) · Adolph von Menzel (1815-1905) · Otto Mueller (1874-1930) · Richard Müller (1874-1954) · Gabriele Münter (1877-1962) · Heinrich Nauen (1880-1940) · Frida Nielsen (19./20. Jhdt) · Otto Niemeyer-Holstein (1896-1984) · Christian Rohlfs (1849-1938) · Alice Sommer (1898-1982) · Hertha Speck von Sternburg (1883-1945) · Alexander von Szpinger (1889-1969) · Fritz Surkow (1897-1982) · Lesser Ury (1861-1931) · Paul Wallat (1879-1964) · Käte Weißgerber (1887-1961) · Wilhelm Zimmer (1853-1937) ·

      Konzeption und Realisierung: ARTeFACT Dr. Mück in Zusammenarbeit mit Bernd Heinichen

      Vernissage
      Begrüßung: Dr. Peter Krause (Direktor Schloss Ettersburg)
      Einführung: Dr. Hans-Dieter Mück (Kurator der Ausstellung)
      Musik: Elisabeth Maria Wild

      Ausstellung: 30. August bis 21. Oktober/
      Montag bis Freitag 9-16 Uhr. Und auf Nachfrage.
      Eintritt frei

  • So, 15.09.
  • So, 22.09.
    • Duo FourTe.
      Duo FourTe.

      Sonntag, 22. September 2019 16:00 Uhr Eintritt 8 €

      Liebeslieder-Walzer

      Philharmonischer Chor Weimar & Klavierduo FourTe

      Goethe trifft Brahms: Ein persönliches Treffen der beiden Großgeister Johannes Brahms und Johann Wolfgang von Goethe gab es zu deren Lebzeiten aufgrund des 84-jährigen Altersunterschiedes nicht. Auch musikalische Begegnungen der beiden sind vergleichsweise rar. Während andere Komponisten der Romantik sich zahlreich an Goethes Texten bedienten, nutzte Brahms als ausgewiesener Vertreter der Spätromantik nur unbekannte Goethetexte für seine Musik und ging mit ihnen herrlich unbefangen und längst nicht so ehrfürchtig um, wie viele seiner Vorgänger. Der größte gemeinsame Nenner der beiden war die Liebe - für Goethe Lebenselexier in zahlreichen amourösen Verbindungen, für den schüchternen Brahms lohnenswertes musikalisches Motiv. Berühmt geworden sind insbesondere seine leidenschaftlich-romantischen Liebeslieder-Walzer für Chor und vierhändige Klavierbegleitung. Mit dem Programm Goethe trifft Brahms stellt der Philharmonische Chor Weimar gemeinsam mit dem Klavier-Duo FourTe (Weimar) dieses großartige Liebes-Werk neben zahlreiche Goethe-Vertonungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und stellt so mit einem Augenzwinkern die musikalische Begegnung zwischen Komponist und Lyriker nach.

      Das Klavierduo FourTe entstand 2014 in Weimar als ein deutsch-japanisches Projekt der beiden Pianisten Eva-Maria Weinreich und Tomohito Nakaishi. Der Name setzt sich aus dem englischen Wort „four“ (vier) und dem japanischen Wort „Te“ (Hand) zusammen. Seither erkunden die Künstler mit viel Freude und erfrischender Phantasie die Welt des Klavierduospiels. Ihr Anliegen, die Farbvielfalt des Klavierklangs zu erforschen und hörbar zu machen, steht dabei im Mittelpunkt. Der Erfolg gibt ihnen recht: Die beiden Pianisten sind mehrfache internationale Preisträger, etwa beim „CMF Concours“ (Frankreich, 1. Preis), beim „Padova International Competition“ (Italien, 1. Preis) oder beim Internationalen Klavierwettbewerb in Ischia (Italien, 1. Preis). 

      Karten reservieren

  • So, 29.09.
  • So, 06.10.
    • Anna El-Kashem.
      Anna El-Kashem.

      Sonntag, 06. Oktober 2019 17:00 Uhr Eintritt 26 € und Erm.

      Der lyrische Salon Russische Lieder

      Anna El-Kashem (Sopran) und Daniel Heide (Klavier)

      Ausgewählte Lieder von Peter I. Tschaikowski, Sergej Rachmaninov. 

      Sie ist eines der jüngsten Mitglieder des Opernstudios der Bayrischen Staatsoper München, von wo sie als festes Ensemblemitglied an die Oper Wiesbaden wechseln wird. Die junge russische Sopranistin wird (endlich!) das großartige Liedrepertoire Rachmaninovs und Tschaikowskys im Lyrischen Salon erklingen lassen. Gemeinsam mit ihrem fein geführten lyrischen Sopran werden die besondere Poesie Puschkins, Tolstois und deutscher Dichter in Verbindung mit russischer Musik entdeckt.

      Karten reservieren

  • Mi, 23.10.
    • KIaus Vieweg: "Hegel. Der Philosoph der Freiheit"
      KIaus Vieweg: "Hegel. Der Philosoph der Freiheit"

      Mittwoch, 23. Oktober 2019 19:00 Uhr Eintritt frei

      Lesung und Gespräch Hegel. Der Philosoph der Freiheit

      Klaus Vieweg

      Buchpremiere nach der Frankfurter Messe.
      Lesung und Gespräch mit Peter Krause.

      Klaus Vieweg ist Professor für klassische deutsche Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und einer der international führenden Hegel-Experten.

      Das Grundmotiv der Freiheit durchzieht den gesamten Denk- und Lebensweg des bedeutendsten Philosophen des 19. Jahrhunderts. Zu Hegels 250. Geburtstag erscheint die erste umfassende deutschsprachige Biographie dieses Meisterdenkers seit 175 Jahren. Nach Kindheit und Jugend in Stuttgart und Studium im benachbarten Tübingen ging der junge Philosoph zunächst als Hofmeister nach Bern und nach Frankfurt am Main. Die akademische Laufbahn begann mit einer Privatdozentur in Jena, wo Hegel eng mit dem einstigen Tübinger Kommilitonen Schelling zusammenarbeitete. Erst nach zwei Stationen in Franken ereilte ihn der Ruf nach Heidelberg. 1818 schließlich wurde Hegel Nachfolger auf dem Lehrstuhl von Johann Gottlieb Fichte im königlich-preußischen "Mittelpunkt" Berlin, wo er zum herausragenden Philosophen des Zeitalters aufstieg. Klaus Vieweg zeichnet in dieser Leben und Werk Hegels gleichermaßen würdigenden großen Biographie ein neues Bild des bedeutendsten Vertreters des deutschen Idealismus.

      Karten reservieren

  • So, 27.10.
  • Mi, 06.11.
    • Cover "Wendezeit"
      Cover "Wendezeit"

      Mittwoch, 06. November 2019 19:00 Uhr Eintritt 6 €

      Lesung und Gespräch Wendezeit. Die Neuordnung der Welt nach 1989

      Kristina Spohr

      DAS POLITISCHE BUCH IM GESPRÄCH
      Lesung und Gespräch mit Peter Krause.

      Gemeinsam veranstaltet mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

      Kristina Spohr, geboren 1973, lehrt Internationale Geschichte an der London School of Economics und hat 2018/2019 die erste Helmut-Schmidt-Ehrenprofessur am Henry A. Kissinger Center for Global Affairs an der Johns Hopkins Universität in Washington inne. Spohr ist Deutsch-Finnin von Geburt, hat an der University of East Anglia, am Sciences Po in Paris und der University of Cambridge studiert und ein Jahr lang als Forschungsstipendiatin im Büro des Generalsekretärs am NATO-Hauptquartier in Brüssel gearbeitet. Sie forscht über Außen- und Sicherheitspolitik, vor allem über die internationale deutsche Geschichte ab 1945 sowie die Theorie und Praxis zeitgenössischer Geschichte. Sie ist Autorin und Herausgeberin mehrerer Bücher, auf Deutsch ist von ihr das vielbeachtete Buch »Der Weltkanzler« (2016) über die Außenpolitik Helmut Schmidts erschienen.
      "Wendezeit« ist ein historisches Buch mit Gegenwartsbezug. Es handelt von der Geburt einer Epoche, deren Ende wir gerade erleben. Die Wendezeit veränderte nicht nur Deutschland grundlegend. Die Öffnung des Eisernen Vorhangs, das Ende des Kalten Kriegs und die Selbstauflösung der Sowjetunion hinterließen auch eine grundlegend veränderte globale Ordnung. Einer Handvoll mächtiger Männer und Frauen – George Bush, Michael Gorbatschow und Helmut Kohl, sowie Margaret Thatcher und François Mitterrand – gelang es dabei, das Ende der jahrzehntelangen Blockkonfrontation für eine friedliche politische Revolution zu nutzen und die Welt entlang der Institutionen des Westens umzugestalten. China hingegen sollte nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens einen anderen Weg einschlagen. Anschaulich erzählt Kristina Spohr, wie am Ende des Kalten Krieges eine neue Epoche begann, die unsere Welt heute noch prägt – auch wenn sie zunehmend unter Druck geraten ist. Hat in der Vergangenheit das vertrauensvolle, kooperative Verhältnis der Regierungschefs die Bewältigung der Krise und damit eine friedliche Weltordnung ermöglicht, so geht in der disruptiven Situation heute eine große Gefahr davon aus, dass das gegenseitige Vertrauen der führenden Politiker verloren gegangen ist.

      Karten reservieren

  • So, 17.11.
    • Andrè Schuen. Bild: Guido Werner.
      Andrè Schuen. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 17. November 2019 17:00 Uhr Eintritt 26 € und Erm.

      Der lyrische Salon Liebst du um Schönheit

      Andrè Schuen (Bariton) und Daniel Heide (Klavier)

      Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ und „Rückert Lieder“, Franz Schuberts „Lieder nach Friedrich Rückert“ und weitere ausgewählte Lieder. 

      Über den aus dem ladinischen La Val stammenden Bariton muss man den Besuchern des Lyrischen Salons nicht mehr viel erzählen. Der Publikumsliebling kommt mit einem neuen Programm nach Schloss Ettersburg. Erstmalig widmet er sich den Gustav-Mahler-Zyklen Lieder eines fahrenden Gesellen und den Rückert-Liedern. Kombiniert mit Rückert-Liedern von Franz Schubert darf man sich wieder auf einen großen Lied-Abend freuen, der nach Ettersburg so auch in Berlin, Norwich, der Londoner Wigmore Hall und in der Salle Gaveau in Paris zu erleben sein wird.

      Karten reservieren

  • So, 24.11.
  • So, 08.12.
    • Simone Kermes. Bild: Sandra Ludewig.
      Simone Kermes. Bild: Sandra Ludewig.

      Sonntag, 08. Dezember 2019 17:00 Uhr Eintritt 36 € und Erm.

      Der lyrische Salon An die Liebe

      Simone Kermes (Sopran) und Daniel Heide (Klavier)

      Ausgewählte Lieder von Felix Mendelssohn, Gabriel Fauré, Gioacchino Rossini, Ottorino Respighi u.a. 

      Die außergewöhnliche Koloratursopranistin überrascht in dieser Saison mit einem reinen Lied-Programm, welches lyrische Phrasen und poetische Bilder sucht. Die große Sängerin erinnert sich an ihre ersten Erfolge beim Mendelssohn-Wettbewerb, den sie mit Liedern des Namensgebers Anfang der Neunziger gewann. Kermes Stimme hat nichts von ihrer Jugendlichkeit verloren. Man darf auf diesen Abend einer besonderen Künstlerin gespannt sein.

      Karten reservieren

Diese Seite teilen

Schloss Ettersburg in den sozialen Netzwerken