UNESCO-Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“

Kulturkalender

  • So, 12.01.
    • Simone Kermes.. Bild: Sandra Ludewig.
      Simone Kermes.. Bild: Sandra Ludewig.

      Sonntag, 12. Januar 2020 17:00 Uhr Eintritt 36 € und Erm.

      Der lyrische Salon An die Liebe

      Simone Kermes (Sopran)

      und Daniel Heide (Klavier)

      Ausgewählte Lieder von Felix Mendelssohn, Gabriel Fauré, Gioacchino Rossini, Ottorino Respighi u.a. 

      Die außergewöhnliche Koloratursopranistin überrascht in dieser Saison mit einem reinen Lied-Programm, welches lyrische Phrasen und poetische Bilder sucht. Die große Sängerin erinnert sich an ihre ersten Erfolge beim Mendelssohn-Wettbewerb, den sie mit Liedern des Namensgebers Anfang der Neunziger gewann. Kermes Stimme hat nichts von ihrer Jugendlichkeit verloren. Man darf auf diesen Abend einer besonderen Künstlerin gespannt sein.

      Tickets erhalten Sie in den Tourist-Informationen Weimar, Erfurt, Jena.

  • Fr, 13.03.
    • Ragna Schirmer. Bild: Guido Werner.
      Ragna Schirmer. Bild: Guido Werner.

      Freitag, 13. März 2020 19:30 Uhr Gewehrsaal Eintritt 30 €

      Konzert Fantasien über Beethoven

      Ragna Schirmer

      spielt am Bösendorfer-Flügel im Gewehrsaal, einem authentischen "Bach-Ort", Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und John Corigliano.

      Programm:

      Ludwig van Beethoven: Fantasie op. 77
      Robert Schumann: Variationen über ein Thema von Beethoven
      Ludwig van Beethoven: Sonata quasi una fantasia op. 27, Nr. 2
      -Pause-
      John Corigliano: Fantasia on an ostinato (über ein Thema von Beethoven)
      Ludwig can Beethoven: Sonate op. 111

      *
      Mit ihren unverwechselbaren Interpretationen genießt die Pianistin Ragna Schirmer höchste Anerkennung über die deutschen Grenzen hinaus. Den hochangebundenen Leipziger Bachwettbewerb gewann sie – einzigartig in dessen Geschichte – gleich zweimal. Zahlreiche weitere Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, begeisterte Rezensionen sowie zwei ECHO Klassik sind Zeugnis einer außergewöhnlichen Karriere. Ragna Schirmer konzertiert in den wichtigsten Sälen in Europa, China und Neuseeland sowie bei renommierten Festivals wie dem Heidelberger Frühling, Beethovenfest Bonn, MDR-Musiksommer, den Haydn-Festspielen Eisenstadt und den Salzburger Festspielen. Sie musizierte u.a. mit Zubin Mehta, Sir Roger Norrington, Kurt Masur, Sir Neville Marriner, Herbert Blomstedt und trat mit Klangkörpern wie den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Orchestre National de France, Gewandhausorchester Leipzig und der Academy of St. Martin in the Fields auf. Nach 2019 konzertiert Ragna Schirmer zum zweiten Mal in Ettersburg.

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  • Mi, 18.03.
    • Brendan Simms.
      Brendan Simms.

      Mittwoch, 18. März 2020 19:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch Hitler. Eine globale Biografie

      Brendan Simms

      Lesung und Gespräch mit Dr. Peter Krause.

      Brendan Simms, geboren 1967, ist Professor für die Geschichte der internationalen Beziehungen an der Universität Cambridge. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte Europas und die Geschichte Deutschlands im europäischen Kontext. Er publiziert in Zeitschriften und Zeitungen zu aktuellen europapolitischen Themen und ist Autor zahlreicher Bücher, die breite Beachtung fanden, darunter »Kampf um Vorherrschaft. Eine deutsche Geschichte Europas 1453 bis heute« (2014) sowie »Die Briten und Europa. Tausend Jahre Konflikt und Kooperation« (2018). Brendan Simms, geboren 1967, ist Professor für die Geschichte der internationalen Beziehungen an der Universität Cambridge. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte Europas und die Geschichte Deutschlands im europäischen Kontext. Er publiziert in Zeitschriften und Zeitungen zu aktuellen europapolitischen Themen und ist Autor zahlreicher Bücher, die breite Beachtung fanden, darunter »Kampf um Vorherrschaft. Eine deutsche Geschichte Europas 1453 bis heute« (2014) sowie »Die Briten und Europa. Tausend Jahre Konflikt und Kooperation« (2018).

      Ein radikal neuer Blick auf Hitlers Leben, Denken und Handeln: Die wichtigsten Dinge, die wir über Adolf Hitler zu wissen glauben, sind falsch, das zeigt Brendan Simms in dieser umfassend recherchierten und thesenstark argumentierten Biographie. So kreiste Hitlers Denken nicht etwa, wie allgemein angenommen, um den »Bolschewismus«, sein wichtigster Bezugspunkt war vielmehr »Anglo-Amerika«, so Simms. Die Vereinigten Staaten und das Britische Empire galten Hitler als Vorbilder für ein deutsches Weltreich, das sich ebenfalls auf Landgewinn, Rassismus und Gewalt gründen sollte. Der renommierte Historiker zeichnet in seinem Buch nicht nur ein völlig neues Bild von Hitlers Weltanschauung, er zeigt zugleich, warum diese zwangsläufig zu einem Krieg globalen Ausmaßes führen musste: Um zu überleben, musste das deutsche Volk eine mindestens ebenso starke Machtposition erringen wie »Anglo-Amerika«. Und für kurze Zeit schien es sogar möglich, dass Hitler die Herrschaft über die gesamte Welt erringen würde.
      »Dieses Buch hinterfragt etliche Dinge, die wir über den Mann, der das nationalsozialistische Deutschland zwischen 1933 und 1945 regierte, lange zu wissen glaubten. ... Sehr provokant.« Robert Gerwarth, Financial Times (30. August 2019)


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  • Do, 02.04.
  • So, 26.04.
  • So, 03.05.
    • Jörg Baberowski. Bild: Guido Werner.
      Jörg Baberowski. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 03. Mai 2020 16:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch Das Ende der Geschichte ist vertagt

      Jörg Baberowski und Mathias Brodkorb

      Von der Selbstzerstörung der liberalen Gesellschaft.
      Moderation: Peter Krause

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    • Ilja Richter. Bild: Hannes Caspar.
      Ilja Richter. Bild: Hannes Caspar.

      Sonntag, 03. Mai 2020 19:30 Uhr Eintritt 18 €

      Lesung Sonnenfinsternis

      Ilja Richter

       liest Arthur Koestler.

      Sonnenfinsternis von Arthur Koestler war 1940 der erste Roman, der von der politischen Verfolgung unter Stalin erzählte. Doch das deutsche Originalmanuskript galt als verschollen, es kursierten nur Rückübersetzungen aus dem Englischen. Erst 2015 tauchte das Original wieder auf und steht nun in den Buchhandlungen. Der Roman erzählt die Geschichte der Hauptfigur N. S. Rubaschow: Wegen vermeintlicher konterrevolutionärer Verbrechen wird er zum Opfer der stalinistischen Geheimpolizei. Theaterschauspieler und Autor Ilja Richter, der selbst auf eine durch Totalitarismus zerstörte Familiengeschichte blickt, liest aus dem aufrührenden Schlüsselroman der Stalinära.
      Arthur Koestler (1905-1983) zählte zu den namhaftesten und politisch einflussreichsten europäischen Journalisten seiner Zeit. »Sonnenfinsternis« ist eine Abrechnung mit dem totalitären Kommunismus und nach wie vor eines der grundlegenden Werke der politischen Literatur des 20. Jahrhunderts.
      Ilja Richter begann seine Bühnenlaufbahn mit neun Jahren im Berliner Renaissance-Theater in dem Stück »Belvedere« an der Seite von Victor de Kowa. Einem breiten Publikum wurde er in den siebziger Jahren vor allem durch seine DISCO-Shows bekannt. Er wirkte zudem in zahlreichen Theaterinszenierungen, Spiel- und Fernsehfilmen mit. 

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  • So, 10.05.
  • Di, 12.05.
    • Paul Kirchhof.
      Paul Kirchhof.

      Dienstag, 12. Mai 2020 19:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch Konservativ?! Gelingende Freiheit und erneuerter Staat

      Paul Kirchhof

      Vortrag. Und Gespräch mit Dr. Peter Krause.
      Gemeinsam veranstaltet mit dem Verlag Duncker & Humblot Berlin.

      Paul Kirchhof ist Professor für öffentliches Recht und Steuerrecht an der Universität Heidelberg. Seine Vorschläge für eine tiefgreifende Reform und Vereinfachung des Steuerrechts sowie für einen radikalen Abbau der öffentlichen Schulden bestimmen seit Jahrzehnten die öffentliche Diskussion entscheidend mit. Als Richter am Bundesverfassungsgericht hat Kirchhof an zahlreichen für die Entwicklung der Rechtskultur der Bundesrepublik Deutschland wesentlichen Entscheidungen mitgewirkt. So war er an Karlsruher Beschlüssen zum Euro, zur Vereinbarkeit des Grundgesetzes mit dem EU-Vertrag von Maastricht, zum Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern, zum Existenzminimum für Kinder sowie zum Schutz der Familien als Berichterstatter beteiligt. Seit seiner Ernennung zum Seniorprofessor distinctus der Universität Heidelberg im Jahr 2013 wirkt Paul Kirchhof weiterhin als Wissenschaftler und Publizist. Er schreibt viel beachtete Bücher, Aufsätze und hält Vorträge. Er widmet er sich insbesondere Fragen von Recht und Staatlichkeit, von politischer Gewalt und Finanzmacht, von Recht und Technik.

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  • So, 17.05.
    • Sonntag, 17. Mai 2020 16:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch Konservativ?! Liberalität oder politischer Moralismus

      Hermann Lübbe

      Im Gespräch mit Dr. Peter Krause.
      Gemeinsam veranstaltet mit dem Verlag Duncker & Humblot Berlin.

      Hermann Lübbe wurde am Silvestertag des Jahres 1926 in Aurich, Ostfriesland, geboren. Nicht nur seine Herkunft, sondern auch das Geburtsjahr ist aufschlussreich. Der spätere, langjährige Professor für Philosophie und Politische Theorie an der Universität Zürich (von 1971 bis zur Emeritierung 1991) gehört damit gerade noch nicht jener Flakhelfergeneration an, die kaum mehr als Soldaten am Kriegsgeschehen partizipierte und darf eher, wie sein Altersgenosse, Odo Marquard, als ein typisch intellektueller Vertreter der sogenannten „skeptischen Generation“ (Schelsky) gelten.
      Lübbes großes Werk zeichnet sich aus durch eine immense thematische und methodologische Spannweite, das durchgängige Bemühen um Aktualitäts- und Praxisbezug, die zeitgeschichtliche Konkretion philosophischer Überlegungen sowie durch einen oft polemisch-engagierten, sprachstilistisch versierten Duktus. Lübbes Interventionen in aktuelle politische Debatten der Bundesrepublik Deutschland haben stets zu Kontroversen geführt.

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    • Nina Hoger.
      Nina Hoger.

      Sonntag, 17. Mai 2020 19:30 Uhr Eintritt 18 €

      Konzertante Lesung Tief beugen sich die Sterne

      Nina Hoger

      liest Else Lasker-Schüler.
      An der Klarinette Rainald Noisten.

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  • So, 24.05.
  • Mi, 27.05.
  • Do, 28.05.
  • Fr, 29.05.
    • Max Mutzke.. Bild: Guido Werner.
      Max Mutzke.. Bild: Guido Werner.

      Freitag, 29. Mai 2020 20:00 Uhr Eintritt 58 €

      Clubkonzert . Exclusiv Duets reloaded

      Max Mutzke & Marialy Pacheco

      Kompetenz und Musikalität treffen sich zu einem Zusammenspiel und Rendezvous der besonderen Art. Der Titel des Programms bringt das Konzept auf den Punkt: „DUET“! So sachlich und nüchtern er auch klingen mag – dahinter verbirgt sich mehr, sehr viel mehr. Bei keiner anderen Besetzungsgröße werden mit solcher Beharrlichkeit Begriffe aus dem menschlichen Leben angeführt: Von „Nacktheit“ ist da häufig die Rede, von „Intimität“, von „Dialog“ oder „Zwiegespräch“, gar von einer musikalischen „Zweierbeziehung“. Das Duo verspricht Kommunikation pur: Da unterhalten sich zwei Menschen und unterhalten dabei andere. Da wird erzählt, gefragt, geantwortet, widersprochen, ironisiert, geflirtet, Gedanken aufgenommen, weitergeführt, in eine andere Richtung gelenkt, da wechseln intime Momente mit engagierten Auseinandersetzungen. Es ist quasi die „Höchste Kunst des Dialogs“ - die Fähigkeit, ein konstruktives Gespräch zu führen, nicht aneinander vorbeizureden, sich selbst einzubringen, ohne dabei den anderen zu dominieren. Genau diesen Dialog führen Marialy und Max und zelebrieren einen „klingenden Gedankenaustausch“! Nie drängt sich bei Beiden der Eindruck auf, sich gegenseitig etwas beweisen zu müssen. Es geht um die Musik, ums Musikalische. Beide sind weitgereiste Künstler, die nicht nur an Jazz & Pop interessiert sind, sondern – an MUSIK. Marialy hat die Songs von Max auf ihre ganz eigene Art und Weise ganz exklusiv für dieses Duo arrangiert. Das Verbindende, Gemeinsame bei dieser Paarung ist genauso hörbar wie die Unterschiedlichkeit der Charaktere. Das Eine macht das Andere aber erst wertvoll. 

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  • Sa, 30.05.
    • Yilian Canizares. Bild: Ben Depp.
      Yilian Canizares. Bild: Ben Depp.

      Samstag, 30. Mai 2020 20:00 Uhr Eintritt 32 €

      Clubkonzert Erzulie

      Yilian Canizares

       Childo Tomas (bass) und Inor Sotolongo (percussions)

      An der Seite von Omar Sosa sorgt die Geigerin und Sängerin Yillian Cañizares gerade für furiose Auftritte bei den großen Jazz-Festivals in Frankreich und Italien. Zudem teilt sie als Special Guest die Bühne mit der kubanischen Piano Legende Chuco Valdez. Yilian Cañizares, selbst in Havanna geboren, studierte klassische Geige in Kuba, später in Südamerika und in der Schweiz, wo sie heute lebt. Sie wandte sich dem Jazz zu und bietet einen sehr originären Mix aus afro-kubanischen Rhythmen, Klassik und Jazz. Über ihre neueste Platte sagt sie: "A journey towards my feminine essence and all the blends that make up my culture; the contribution of slaves from Africa, settlers from Europe, indigenous peoples of the Caribbean, Chinese, Arabs."

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  • So, 31.05.
    • Teresa Beldi. Bild: Guido Werner.
      Teresa Beldi. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 31. Mai 2020 11:00 Uhr Eintritt 16 €

      Konzert Cello solo

      Teresa Beldi

      Werke von Johann Sebastian Bach, Gaspar Cassadó, Henri Dutilleux, Eugène Ysaÿe und Giovanni Sollima.

      Programm:

      Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 2 für Solo Cello in d-moll
      Gaspar Cassado: Suite für Solo Cello
      Henri Dutilleux: Trois Strophes sur le nom de Sacher 
      -Pause-
      J. S. Bach: Suite Nr. 4 für Solo Cello in Es-Dur
      Eugène Ysaÿe: Sonate für Solo Cello op. 28
      Giovanni Sollima: Lamentatio

      *
      Teresa Beldi wurde 1993 in Hamburg geboren und erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von fünf Jahren bei Prof. Clemens Malich. 2007 erhielt sie ein Stipendium der „Initiative Jugendkammermusik Hamburg” und begann ihr Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Rahmen der Andreas Franke Akademie. In 2010 gewann Teresa den Young ClassX Solistenpreis und spielte infolgedessen ihr Debüt als Solistin in der Laeiszhalle Hamburg. Von 2011-2016 studierte Teresa mit Prof. Hillel Zori an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel-Aviv im Rahmen des Adler Program for Outstanding Foreign Students.  2013 erhielt sie ein Certificate of Excellence von Maestro Zubin Mehta für ihre herausragenden musikalischen Leistungen. Mehrere Solo-Rezitale in Jerusalem mit Live-Übertragung des israelischen Radiosenders Kol Hamusica folgten. 2016 spielte sie als Solistin Joseph Haydns Cellokonzert in C-Dur unter Maestro Zubin Mehta im Charles Bronfman Auditorium Tel Aviv (main auditorium). Als eine der ersten Studenten der 2016 neu gegründeten Barenboim-Said Akademie studierte Teresa zwei Jahre lang mit Frans Helmerson im Artist Diploma Programm. Teresa ist Mitglied des West-Eastern Divan Orchestras, Akademistin der Staatskapelle Berlin und Mitglied des Boulez Ensembles und trat mehrmals im Pierre Boulez Saal in verschiedenen Kammermusik-Formationen auf.  Teresas Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie nach Rumänien, Bulgarien, Israel, Holland, Frankreich, Italien und Deutschland, in Säle wie Halle aux Grains in Toulouse und die Elbphilharmonie Hamburg. Seit 2017 spielt Teresa auf einem Sergio Peresson Cello, gebaut im Jahre 1970 für Jacqueline du Pré, großzügig zur Verfügung gestellt von Maestro Daniel Barenboim. Teresa Beldi spielt zum zweiten Mal im Gewehrsall auf Schloss Ettersburg.

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    • Sonntag, 31. Mai 2020 20:00 Uhr Eintritt frei

      Clubkonzert Bekanntgabe

      NN

  • Mo, 01.06.
    • Shir Semmel. Bild: Pierre Lidar.
      Shir Semmel. Bild: Pierre Lidar.

      Montag, 01. Juni 2020 00:00 Uhr Eintritt 16 €

      Klaviermatinee Les Adieux

      Shir Semmel

      Die András-Schiff-Stipendiatin spielt Werke am Bösendorfer-Flügel von Leoš Janáček, Robert Schumann, Béla Bartók und Ludwig van Beethoven.
      BUILDING BRIDGES 

      Programm:

      Leoš Janáček: Sonata 1.X.1905 (From the Street) JW 8/19
      Robert Schumann: Davidsbündlertänze, op. 6
      -Pause-
      Béla Bartók: Sonata Sz. 80
      Ludwig van Beethoven: Sonata in E flat major, op. 81a Les Adieux

      *
      Gelobt für ihre "absolute Hingabe an die Musik" (Globes) und ihre "unaufhaltsame Energie und Persönlichkeit" (timesunionPLUS), genießt die junge Pianistin Shir Semmel in Europa, den USA und in ihrer Heimat Israel größte Anerkennung. Shir Semmel wurde kürzlich von Sir András Schiff eingeladen, innerhalb seines Stipendiaten-Programms BUILDING BRIDGES zu spielen. Shir Semmel hat an zahlreichen internationalen Festivals mit großem Erfolg teilgenommen, hat in der Carnegie Hall, Merkin Hall, Steinway Hall, Shriver Hall, Jerusalem Theatre gespielt. Als begeisterte Kammermusikerin hat Semmel zusammen mit ihrem Bruder das Jerusalem Piano Duo gegründet. Semmel ist ein Empfänger der Exzellenzstipendien der American-Israel Cultural Foundation, arbeitete mit renommierten Pianisten wie Sir András Schiff, Murray Perahia, Richard Goode, Robert Levin, Jonathan Biss, Yefim Bronfman zusammen. Shir Semmel wurde in Jerusalem geboren und absolvierte die Jerusalemer Musikakademie als Schülerin von Alexander Tamir und Asaf Zohar. Ihren Master of Music schloss sie mit Auszeichnung auf der Buchmann-Mehta-Musikschule, an der sie bei Emanuel Krasovsky studierte. Anschließend verbrachte sie vier Jahre am Peabody Institute als Studentin von Leon Fleisher und verfolgt derzeit ihr DMA bei SUNY Stony Brook unter der Leitung von Gilbert Kalish.

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    • Petra Schmidt-Schaller.. Bild: Guido Werner.
      Petra Schmidt-Schaller.. Bild: Guido Werner.

      Montag, 01. Juni 2020 15:00 Uhr Eintritt 20 €

      Konzertante Lesung ... dass ich Dich ganz der Wirklichkeit entrückt

      Petra Schmidt-Schaller

      Liebesbriefe an und von Friedrich Hölderlin


      Text eingerichtet von Peter Krause.
      Eine Produktion des Pfingst.Festivals 2020.

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    • Jürgen Tarrach.
      Jürgen Tarrach.

      Montag, 01. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 34 €

      Clubkonzert Zum Glück traurig

      Jürgen Tarrach Quartett

       Ingvo Clauder, Bernardo Couto, Antek Krönung und Vidina Popov

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  • Di, 02.06.
    • Lyambiko. Bild: Uwe Arens.
      Lyambiko. Bild: Uwe Arens.

      Dienstag, 02. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 32 €

      Clubkonzert Berlin - New York

      Lyambiko

      LYAMBIKO wurde in Thüringen/Deutschland geboren und ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen. In ihrer Kindheit genoss LYAMBIKO Unterricht in Saxophon, Klarinette und klassischem Gesang und spielte unter anderem in der Big Band der Musikschule als Tenorsaxophonistin. Mit 17 Jahren gründete die Sängerin ihre erste Band (Folk, Pop, Blues) und nahm als jüngste Teilnehmerin an einem Bandcontest teil, bei dem sie ihre erste Studioaufnahme gewann. Nach einer längeren musikalischen Pause zog LYAMBIKO 1999 nach Berlin. Dort folgten erste Konzerte in den Jazzclubs der Stadt mit verschiedenen Besetzungen und ein regelmässiges Engagement „LYAMBIKO – Strange Fruit“ im Duo mit Gitarre. Durch eine Empfehlung des Sängers Mark Murphy erhielt die Musikerin im April 2000 die Möglichkeit zu einem Auftritt im renommierten Club A-Trane. Ab April 2001 lieh LYAMBIKO ihren Namen dem erfolgreichen Quartett, mit dem sie ihre Konzerttätigkeit auf Deutschland, später auch auf die europäischen Nachbarländer und die USA ausweitete. Der Boston Globe bezeichnete LYAMBIKO 2003 als die viel versprechendste Jazzsängerin seit langer, langer Zeit. Es erschienen bei Nagel/Heyer zwei viel beachtete CDs bevor das Quartett 2005 zu Sony BMG wechselte. Bereits diese ersten Alben hielten sich über mehrere Wochen in den Top Ten der Jazz Charts. Beim Major Label veröffentlichte LYAMBIKO mit „Lyambiko“ eine Sammlung schmeichelnder Jazzstandards und mit „Love… And Then“ eine zuckerfreie und zeitgenössische Reflexion über die Liebe (Berliner Zeitung). Beide Produktionen wurden vom Deutschen Phonoverband jeweils mit einem Jazz Award ausgezeichnet. Bei Sony Music erschien im Februar 2007 die CD „Inner Sense“, welche neben zwei Covers aus der Pop/Rockmusik nur Originalkompositionen beinhaltet und von der Presse durchgehend positiv als erfolgreicher Schritt zur musikalischen Eigenständigkeit bewertet wurde: So viel Charisma wie auf “Inner Sense” hat LYAMBIKO bislang noch nicht verströmt (Jazzthing). Nach der Hommage an Nina Simone „Saffronia“ (2008), welche erstmals auch in Frankreich grosses Interesse an der Künstlerin geweckt hat, erschien 2010 LYAMBIKOs Album „Something Like Reality“ (Sony Music), für das ihr im Folgejahr der Echo Jazz in der Kategorie „Sängerin des Jahres national“ verliehen wurde. Wie nicht zuletzt ihre beiden jüngsten Alben „Lyambiko Sings Gershwin“ (2012) und „Muse“ (2015) gezeigt haben, liebt es die Sängerin, einen roten Faden durch die Songs ihrer Alben zu spinnen. Zum aktuellen Album „Love Letters“ inspirierten Deutschlands erfolgreichste Jazzsängerin wiedergefundene Liebesbriefe aus der Familie. Das Ergebnis ist eine Mischung aus eigenen Songs mit Klassikern wie Close Your Eyes, Stardust oder Someday My Prince Will Come, die vor dem Hintergrund der Liebesbriefe eine ganz neue Geschichte erzählen. Mit großem Feingefühl werden die Oldtimer und neue Lieder zu einem stimmigen Ganzen verwebt, das ohne kalkulierte Vintage-Patina authentisch die altmodischste und doch zugleich aktuellste aller Empfindungen auf zwei verschiedenen Zeitebenen beschreibt.

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  • Mi, 03.06.
    • Ida Sand.
      Ida Sand.

      Mittwoch, 03. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 32 €

      Clubkonzert My Soul Kitchen

      Ida Sand

      Lars Danielsson (bass), Nicci Notini (drums), Henrik Jansson (guitar) und Jesper Nordenström (organ)

      Erdig-markant, Gospel durchdrungen, Blues und Soul durchtränkt: Ida Sand ist die schwärzeste Stimme Skandinaviens. Aufgewachsen mit Kirchenmusik und klassischer Musik ihrer Eltern verfällt sie bald den Stimmen von Soulgrößen wie Stevie Wonder, Donny Hathaway und Aretha Franklin. Ida Sand wurde 1977 in Stockholm in eine äußerst musikalische Familie hineingeboren. Ihr Vater war ein bekannter Opernsänger, der 30 Jahre lang an der Stockholmer Oper engagiert war. Ihre Mutter ist eine noch immer aktive Kirchenmusikerin. Beide waren eine wichtige Quelle der Inspiration für die Sängerin. Im Alter von 8 Jahren begann Ida mit dem Cellospiel, probierte sich aber kurze Zeit später singend am Klavier aus. Mit 16 beschloss sie professionelle Musikerin zu werden und ging 2 Jahre später auf die Musikhochschule von Göteborg. So faszinierend der Jazz auch für sie war, ihre musikalischen Einflüsse waren und blieben Stevie Wonder, Donny Hathaway und Aretha Franklin. Seit Beginn ihrer Karriere als freischaffende Sängerin und Keyboarderin hat Ida mit der crème de la crème der schwedischen Musikszene gearbeitet, allen voran mit Nils Landgren, der die junge Sängerin früh förderte und bei ACT empfahl. Ihr Debütalbum „Meet Me Around Midnight“ wurde im Frühjahr 2007 veröffentlicht und war ein großer Erfolg: „Ida Sand singt mit Power und Gefühl – die beste weiße weibliche Soulstimme seit langem!“ urteilten die Jazzgazetten. Idas zweites Album „True Love“ erschien 2 Jahre später. Auf dem Album finden sich fünf Eigenkompositionen umrahmt von Coverversionen unterschiedlichster Herkunft – eine ganz persönliche Liebeserklärung an die Musik. Mit ihrem im September 2011 erschienenen dritten Album „The Gospel Truth“ geht Ida Sand „back to the roots“. Gospel & Soul waren ihre großen, frühen Einflüsse und Sand interpretiert Klassiker von Nina Simone, Bill Withers und Sam Cooke auf ihre ganz eigene, unnachahmliche Art. Produziert wurde das Album von Nils Landgren, der auch als musikalischer Gast beteiligt ist, ebenso wie Gitarrist und Sänger Raul Midón, Piano-Legende Joe Sample und Saxofonist Magnus Lindgren.

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  • Do, 04.06.
    • Donnerstag, 04. Juni 2020 18:00 Uhr Weißer Saal Eintritt 6 €

      Ettersburger Gespräch Nach der Stunde null. Die Deutschen und ihr konservatives Erbe

      Michael Stürmer

      Begrüßung und Einführung Dr. Joachim Klose
      Gespräch mit Dr. Peter Krause
      Gemeinsam veranstaltet mit der Konrad Adenauer Stiftung und dem Verlag Vandenhoeck-Ruprecht

      Prof. Dr. Michael Stürmer, geboren 1939 in Kassel, lehrte seit 1973 Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg; von 1988 bis 1998 war er Direktor des Forschungsinstituts für Internationale Politik und Sicherheit (Stiftung Wissenschaft und Politik) in Ebenhausen; daneben Gastprofessor in Harward, Princeton, Toronto, an der Sorbonne und an der School for Advanced International Studies in Bologna. Er ist Kolumnist führender internationaler Blätter ("Frankfurter Allgemeine", "Neue Zürcher Zeitung", "Financial Times") und seit 1998 für DIE WELT und WELT am SONNTAG tätig. Zu sienen Haupotwerken zählt "Das ruhelose Reich. Deutschland 1866–1918" (1983).

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    • Kinga Glyk. Bild: Guido Werner.
      Kinga Glyk. Bild: Guido Werner.

      Donnerstag, 04. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 34 €

      Clubkonzert Feelings

      Kinga Glyk

      Pawel Tomaszewski (keyboards), Pawel Zarecki (keyboards) und Matt Brown (drums).

      *
      Wenn es Schlagzeilen in der Jazzszene der letzten 24 Monate gab, dann hat sie diese junge Frau aus Polen gemacht – Kinga Glyk. Da kam eine gerade mal 20-Jährige aus unserem Nachbarland und sorgte  wie keine Jazzmusikerin vor ihr mit unvorstellbaren Klickzahlen ihres Tears in Heaven-Videos für Furore. Im Anschluss daran war sie fast ununterbrochen auf Tournee – spielte kleine Clubs und große Festivals, ua.a. auch auf dem Pfingst.Festival Schloss Ettersburg 2018. Es gab praktisch kein Programmheft, das sie nicht mit ihrem Konterfei als Titelbild schmückte, selbst bei der Philharmonie Köln. Innerhalb kürzester Zeit berichteten viele TV Stationen über Kinga, die Magazine wollten ihre Story, Fachblätter rissen sich um sie und so erreichte sie einen enormen Bekanntheitsgrad. Sie wurde vom Liebling der Sozialen Medien zum wahren Konzertpublikumsliebling. Diese bildhübsche junge Frau katapultiert mit ihrer frischen, unverbrauchten Art und geballten Jugendpower den Jazz in eine neue Umlaufbahn. Auf Facebook, Snapchat und Instagram hält sie Kontakt zu ihren Fans und bringt auch jungen Menschen ihre Lieblingsmusik – Töne jenseits der Musikindustrie-Puscherei – näher. Und auch wenn ihr Start in die Musikkarriere kometenhaft von statten ging, hört man doch im Spiel von Kinga, dass ihr ganzes Leben – im Schoss einer hochmusikalischen Familie – durch die Musik geprägt wurde. „Als ich ein kleines Mädchen war, habe ich immer so getan, als wäre ich selbst eine Bassistin, und ich wusste immer, dass ich Bass spielen wollte. Für mich ist es das beste Instrument der Welt“. Und was für einen wunderbaren Weg ist sie gegangen, um sich diesen Traum zu erfüllen. Sie wurde nicht von einem Großmeister des Jazz als hübsche Side-Woman auf Tour geschleppt, sondern hat ihre Karriere völlig allein – im Schneidersitz auf dem Boden sitzend und mit dem traurigen Megahit von Eric Clapton – vor der Kamera interpretiert. Und nur kurze Zeit später füllt sie Konzertplätze mit ihrem eigenen Namen. Kein Wunder also, dass ihre erste CD bei einer Schallplatten Major Company Dream hieß. Und es sieht so aus, als ob die Erfolgsstory weitergeht, jetzt erscheint bei Warner Music ihr CD Feelings mit brandneuer Musik getränkt von Blues, Funk, Soul und Jazz und in einer neuen Besetzung. Auch auf Tour wird sie ein völlig neues Line-Up präsentieren. Und auf der Bühne ist es dann Zeit, große Gefühle zu zeigen.

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  • Fr, 05.06.
  • Sa, 06.06.
    • Silje Neergard. Bild: Guido Werner.
      Silje Neergard. Bild: Guido Werner.

      Samstag, 06. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 32 €

      Clubkonzert An Intimate Evening

      Silje Neergard

      und Espen Berg (piano)

      Die Phalanx Norwegischer Jazz-Sängerinnen – wobei man das Wort Jazzsängerinnen bitte nicht auf die Goldwaage legen möge – ist Legende. Ihr Aushängeschild seit vielen Jahren heißt Silje Nergaard. 
      Sie gehört zu den erfolgreichsten europäischen Jazzsängerinnen. Schon als 16-Jährige trat sie 1982 auf dem berühmtesten Festival ihrer Heimat auf – Molde. Ihre Musiker: die verwaiste Band von Jaco Pastorius. Dann entdeckte Pat Metheny die Sängerin und verhalf ihr zu ihrem ersten Plattenvertrag. Seit ihrem Debütalbum Tell Me Where You’re Going, mit dem sie 1990 Platz 7 der norwegischen Pop-Charts erklomm, ist sie aus der genreübergreifenden skandinavischen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Sie zählt zu den ganz wenigen Protagonisten des Jazz, die sich auch in der Popwelt großer Beliebtheit erfreuen, denn jede Art von Scheuklappen sind ihr fremd. Die Norwegerin mit der sanften Stimme ist für ihren gefühlvollen Perfektionismus bekannt und dafür, dass sie sich in ihren Liedern auch ernsthafte Gedanken zum Leben in unserer Welt macht.  

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  • So, 07.06.
    • Chiara Opalio.
      Chiara Opalio.

      Sonntag, 07. Juni 2020 11:00 Uhr Eintritt 16 €

      Klaviermatinee La stessa, la stessissima

      Chiara Opalio

      Die András-Schiff-Stipendiatin spielt Werke von Ludwig van Beethoven, Ferruccio Busoni, C. P. E. Bach und Johannes Brahms.
      BUILDING BRIDGES

      Programm:

      Ludwig van Beethoven: 10 Variations on La stessa, la stessissima from the Opera Falstaff by Salieri WoO 73
      Feruccio Busoni: Sonatina No.2, BV 259 
      -Pause-
      C. P. E. Bach: Sonata in A major, H. 186
      Johannes Brahms: 4 Balladen op. 10 (28)'

      *
      Die junge venezianische Pianistin Chiara Opalio ist die Gewinnerin des „Rahn-Wettbewerbs 2016“ in Zürich und spielte Liszts Klavierkonzert Nr. 1 mit dem NOB-Orchester in der Tonhalle Zürich. Sie trat als Solistin mit dem Orchestra della Svizzera Italiana unter Ion Marin in Lugano auf: Sie wurde nun von Sir András Schiff für Solokonzerte ausgewählt: in der Saison 2019/20 seiner prestigeträchtigen Serie für junge Pianisten BUILDING BRIDGES. Chiara Opalio ist eine begeisterte Kammermusikerin, an der Hochschule Basel gründete sie das Opalio Quintett. Das Quintett gewann den 2. Preis beim Orpheus 2016 Wettbewerb in Bern. Chiara Opalio begann im Alter von 3 Jahren Klavier zu spielen. Sie studierte Kammermusik bei Ferenc Rados in Wien und wurde von Sir András Schiff zu seinen Meisterkursen in die Preußenbucht nach Essen und Gstaad eingeladen. Derzeit absolviert sie ein Studium an der Hochschule für Musik in Basel bei Claudio Marti.

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    • Friend 'n Fellow. Bild: Guido Werner.
      Friend 'n Fellow. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 07. Juni 2020 20:00 Uhr Eintritt 26 €

      Clubkonzert Characters

      Friend 'n Fellow

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  • So, 14.06.
  • So, 28.06.
  • Do, 19.11.
    • Lisa Bassenge. Bild: Dovile Sermokas.
      Lisa Bassenge. Bild: Dovile Sermokas.

      Donnerstag, 19. November 2020 20:00 Uhr Eintritt 26 €

      Clubkonzert Mothers

      Lisa Bassenge Trio

       Jacob Karlzon (piano) und Andreas Lang (bass)

      Sängerin Lisa Bassenge betrat Anfang der 2000er Jahre kometengleich die Jazzszene und machte doch unmissverständlich klar, dass ihr der Jazz Begriff zu eng ist. So platzierte sich die Berliner Künstlerin als
      poppige Songinterpretin, Knef Adeptin und Club Ikone. Ihr neues Bühnenprogramm Mothers widmet Lisa Bassenge den Müttern der Populärmusik. Komponistinnen wie Joni Mitchell, Carole King, Suzanne Vega und PJ Harvey finden nebst Billie Eilish Einzug ins Programm. In ihren Song-Interpretationen vertraut die Sängerin auf ihre wandelbare und ungemein gefühlvolle Stimme. Erstklassiger SingerSongwriter Jazz mit Tiefgang und Poesie. Unterstützung erfährt Sie von dem schwedischen Pianisten Jacob Karlzon und dem dänischen Bassisten Andreas Lang. Ein Vocal-Jazz Abend, der die Türen hin zum Pop aufstößt. Einmalig.

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  • Fr, 20.11.
  • Sa, 21.11.
    • Cyrille Aimée.
      Cyrille Aimée.

      Samstag, 21. November 2020 20:00 Uhr Eintritt 42 €

      Clubkonzert . Exclusiv Move on. A Sondheim Adventure

      Cyrille Aimée

      Laurent Coulondre (piano) und Jeremy Bruyere (bass)

      Improvisation ist nicht nur eine Technik für Sänger Cyrille Aimée. Es ist eine Lebenseinstellung, die es ihr nicht nur ermöglicht hat, ihre einnehmende Stimme und funkelnde Kreativität mit der Welt zu teilen, sondern sie auch auf eine unerwartete Reise geführt hat. Aimée öffnete sich der Laune des Augenblicks und wagte es, an Straßenecken in Europa zu singen und das Publikum bei einigen der renommiertesten Jazzfestivals der Welt zu blenden. Vom Hinausschleichen, um in Zigeunerlagern in ihrer Heimat Frankreich zu singen, bis zum Schauspiel am Broadway; von dem notorisch harten Publikum im New Yorker Apollo Theatre bis zu dem Ruf, vom Wall Street Journal als "eine der vielversprechendsten Jazzsängerinnen ihrer Generation" gepriesen zu werden und von der New York Times als "aufgehender Stern in der Galaxie der Jazzsänger" bezeichnet zu werden. Anfang 2018 beendete Aimée ein Kapitel ihrer bemerkenswerten Reise mit der Veröffentlichung von Cyrille Aimée Live (22. Juni 2018 bei Mack Avenue Records). Diese Veröffentlichung, die von der New York Times und dem Wall Street Journal vielfach besprochen wurde, war das Finale ihrer langjährigen Band, während sie dem Material, das in den jüngsten fünf Jahren in einer Live-Umgebung aufgenommen und präsentiert wurde, eine große Ehre erwies. Auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer wechselte Aimée schnell zu ihrer bevorstehenden Veröffentlichung im Jahr 2019, in der der legendäre Broadway-Songwriter Stephen Sondheim gefeiert wurde. "In meinem Fall", sagte Aimée einer begeisterten Zuhörerschaft bei ihrem TEDx Talk 2015, "ist es eher ein menschliches Abenteuer als eine musikalische Berufung, die mich dazu veranlasst hat, mein Leben dieser Praxis zu widmen." Dieses Abenteuer begann in der kleinen Stadt Samois-sur-Seine in Frankreich, wo der jungen Cyrille Aimée (Sur-Real MA) von ihrem französischen Vater und ihrer dominikanischen Mutter eine Fülle von Musik vorgestellt wurde: von Michael Jackson bis zum französischen Chanson, von Flamenco bis zum Country-Western. Aimées Leidenschaft für Musik und die ihr innewohnende Neugier führten sie zu einer Entdeckung, die ihr Leben verändern würde. Als Schauplatz des jährlichen Django-Reinhardt-Festivals war Samois Gastgeber einer jährlichen Versammlung von Zigeunern, deren Mitsingen den frühreifen Cyrille aus ihrem Schlafzimmerfenster lockten, nachdem ihre Eltern eingeschlafen waren. Diese Erfahrungen haben Aimée nicht nur die Freuden des Zigeunerjazz gezeigt, der in ihrer reichen Palette an Einflüssen eine wichtige Rolle spielen würde, sondern vor allem die spontane, nomadische und musikreiche Lebensweise der Zigeuner. Es war die Idee und das unbegrenzte Potenzial der Improvisation, die Aimée auf den Weg gebracht hat, und der Wunsch, dieser Kreation im Moment nachzugehen, führte sie unweigerlich zum Jazz. Ihre Teenagerjahre verbrachte sie in den Cafés und Clubs von Paris und besuchte dort die American School of Modern Music. Ihren ersten Eindruck von Berühmtheit - oder, genauer gesagt, von Bekanntheit - erlangte sie, als sie als eine von 16 Halbfinalistinnen für Star Academy, das französische Äquivalent von American Idol, ausgewählt wurde. Als ihr klar wurde, wie restriktiv der Vertrag für die Show sein würde, entschied sie sich jedoch dafür, wegzugehen und einen Skandal in den französischen Medien auszulösen. Aimée entkam dem Scheinwerferlicht, zog es aber bald in die USA, wo sie als Stipendiatin an SUNY Purchase teilnahm - zum großen Teil aufgrund der Nähe zum Jazz-Zentrum von Manhattan. Sie verfeinerte ihre Fähigkeiten durch wöchentliche Auftritte in einem Soho-Restaurant und im Birdland Jazz Club. Während dieser Zeit wurde sie auch Stammspielerin im Smalls Jazz Club in Greenwich Village, wo die Pianistin / Mitinhaberin Spike Wilner und der Saxophonist Joel Frahm sie unter ihre Fittiche nahmen. Während ihrer frühen Jahre in NYC kehrte Aimée regelmäßig nach Europa zurück und organisierte Rucksacktouren auf dem Kontinent mit einer Gruppe von Musikerfreunden, die auf Jazzfestivals auftraten, um ihren Preis zu zahlen. Beim berühmten Montreux Jazz Festival 2007 nahm Aimée teil, gewann den Gesangswettbewerb und nahm ihr Debütalbum mit dem Preisgeld auf. Es war die erste von vielen solchen Auszeichnungen, einschließlich des Gewinns des Sarah Vaughan International Jazz Vocal Competition und des Finalisten des Thelonious Monk Jazz Vocal Competition sowie der TV5MONDE-Serie Talent Acoustic. Cyrille Aimée und die Surreal Band, die 2008 veröffentlicht wurden, stellten sofort den gewinnenden Charme, die geschmeidige Stimme und die stilistische Vielfalt des Sängers in den Vordergrund und verbanden lebhaften Swing, französische und lateinamerikanische Töne und anmutige Noten von Folk und Pop. In den folgenden Jahren würde sie diese Einflüsse weiter verfeinern und ausbauen und Elemente der brasilianischen Musik, des Gypsy-Jazz und der Singer-Songwriter-Tradition integrieren. Es folgten zwei Duo-Alben mit dem brasilianischen Gitarristen Diego Figueiredo sowie Live-Auftritte bei Birdland and Smalls, zuletzt mit dem Trompeter Roy Hargrove, und ein großartiges Date mit dem Chicago Jazz Orchestra. 2014 gab Aimée ihr Debüt als Major-Label mit der Veröffentlichung von "Es ist ein guter Tag" auf Mack Avenue Records. Dies war auch das Debüt einer innovativen neuen Band, die es ihr ermöglichte, die verschiedenen Aspekte ihrer Einflüsse auf aufregende Weise zu erkunden. Ihr Quintett bestand aus zwei bemerkenswerten Gitarristen: dem zeitgenössischen Jazz-Sound des französischen Italieners Michael Valeanu und den Stahlsaiten mit Zigeunercharakter von Adrien Moignard. Dieselbe Band kehrte zu Aimées Follow-up zurück, dem hochgelobten Album Let’s Get Lost aus dem Jahr 2016, das ein fruchtbares Instrument für ihre vielfältigen Talente darstellte, als sie in den letzten Jahren auf Welttourneen waren. Gleichzeitig erkannte keine geringere Autorität als Stephen Sondheim, dass Aimées fesselndes Geschenk für das Erzählen von Geschichten durch Lieder auf die Bühne des Theaters übertragen würde. Die Musiktheater-Ikone hat sie ausgewählt, um zusammen mit der legendären Bernadette Peters in einer Encores-Sonderpräsentation zu Sondheim im November 2013 im New Yorker Stadtzentrum mit Unterstützung von Wynton Marsalis und dem Jazz at Lincoln Center Orchestra eine Hauptrolle zu spielen. Von den New York Daily News als "eine Offenbarung" gepriesen, ist Aimée seitdem in einer anderen Show zu diesem Veranstaltungsort zurückgekehrt und beschäftigt sich mit der Meisner-Technik, der Schauspielmethode, die Stars wie Diane Keaton, Tom Cruise und Robert Duvall hervorgebracht hat. Sie ist auch daran interessiert, sowohl dem Publikum als auch den Studenten ihre eigene Geschichte zu erzählen, in der Hoffnung, die gleiche Leidenschaft für ein improvisatorisches Leben weiterzugeben, die die Zigeuner in ihr geweckt haben. Neben ihrem TEDx-Vortrag wurde Aimée zweimal zur Konferenz über Weltgeschehen an der University of Colorado Boulder eingeladen. Sie unterrichtet auch Meisterkurse für angehende Musiker und betont ein bewusstes und spontanes Leben statt Technik und Wiederholung. Und nach mehr als einem Jahrzehnt in New York City schlägt sie ein neues Kapitel in New Orleans auf, vielleicht der einzigen anderen Stadt in den USA, deren Mischung aus Einflüssen und Akzenten mit ihrer eigenen übereinstimmt. Sie konzentriert sich außerdem mehr denn je auf ihr eigenes Songwriting, um ihre Musik in neue Richtungen zu lenken. Wie immer für Cyrille Aimée ist das Einzige, was sicher ist, dass sie einen kreativen Funken und einen neuen Weg finden wird, was auch immer als nächstes passiert.

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  • So, 22.11.
    • Anna Depenbusch. Bild: Steven Haberland.
      Anna Depenbusch. Bild: Steven Haberland.

      Sonntag, 22. November 2020 20:00 Uhr Eintritt 34 €

      Clubkonzert Echtzeit

      Anna Depenbusch

      solo

      Liedermacherin: Diesen nur scheinbar altmodischen Begriff hat Anna Depenbusch tief in ihr Herz geschlossen. Liebt die Künstlerin es doch, Geschichten zu erzählen, Kuriositäten und Beiläufigkeiten, Phantastisches und Verträumtes, schlicht und zeitlos – eben die Poesie des Alltags. Die singende Dichterin hat früh ihren unverwechselbaren Stil kreiert: ebenso zärtliche wie wortgewaltige Texte, in denen sie nicht nur ihre Seele offen legt, sondern die auch Offenbarung für andere Seelen sind. Musikalisch zwischen Edith Piaf, Hildegard Knef und Björk– immer im Zwiegespräch mit den eigenen Worten. Von tieftraurig bis urkomisch. Mit ebendieser Mischung hat Anna Depenbusch mittlerweile schon ganz eigene Geschichte geschrieben: Fünf Studioalben, zwei Soloalben in „schwarzweiß“ am Klavier. Deutschlandweite Tourneen von der Hamburger Elbphilharmonie bis zum Münchner Prinzregententheater. Auszeichnungen wie den Fred-Jay-Preis und den Deutschen Chanson-Preis, zwei Nominierungen für den Deutschen Musikautorenpreis. Ein Ende ist für Anna noch lange nicht in Sicht: „Es schwirren unendlich viele Lieder umher, die noch gar nicht entstanden sind – und wenn sich ein Lied für mich entschieden hat, findet es seinen Weg durch meine Gefühle und Harmonien.“

      Leben in Echtzeit „Mich berühren besonders die flüchtigen Zwischenmenschlichkeiten. Das große Gefühl im kleinen Moment, der Zauber des Alltäglichen.“ Mit viel Gespür forscht sie in ihren neuen Liedern nach der eigenen Wahrheit in der persönlichen Begegnung und sucht das direkte Gespräch. Weniger digitale Ungeduld und Sofortness – mehr Echtzeit im reduzierten Augenblick. Im leichtfüßigen Lied „Tim 2.0“ schaut Anna Depenbusch nach zehn Jahren noch mal bei ihrem Protagonisten aus ihrem Liebesreigen „Tim liebt Tina“ nach. Wie ist es Tim ergangen die letzten Jahre, in Zeiten des Optimierungswahns? Wir alle werden durch unsere digitalen Geräte ununterbrochen mit neuen Daten und Informationen versorgt – was macht das mit uns? Die Liedermacherin selbst möchte entschleunigen, Abstand nehmen vom Druck, den die Digitalisierung auf sie aufbaut und fragt sich: Wie echtzeitfähig sind wir selbst eigentlich? Und wie will ich künftig meine Lebenszeit erfüllt verbringen? So entstand die Idee zum neuen Album: „Ich sehne mich musikalisch nach echten, unmittelbaren Momenten. So wie ich es solo am Klavier in meinen Konzerten mit dem Publikum erlebe. Darum stellte ich mir die Frage: wie bekomme ich dieses Gefühl auf ein Studioalbum?“

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