UNESCO-Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“

Kulturkalender

  • Do, 28.03.
  • Fr, 29.03.
  • So, 07.04.
    • Claudia Michelsen. Bild: Guido Werner.
      Claudia Michelsen. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 07. April 2019 16:00 Uhr Eintritt 22 €

      Konzertante Lesung Überhaupt die fürchterliche Zerrissenheit jetzt!

      Claudia Michelsen

      liest aus den Tagebüchern (1917/19) von Käthe Kollwitz. 
      An der Gitarre Karl Epp

      Text eingerichtet von Peter Krause.
      Eine Produktion des PFINGST.FESTIVALs SCHLOSS ETTERSBURG 2018. Wiederaufnahme.

      Käthe Kollwitz (1867–1945) war eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, sie war überdies eine sensible und engagierte Zeugin ihrer Zeit. In ihren dichten und hellwachen Tagbüchern erlebt der Leser drei deutsche Reiche und zwei Weltkriege. Wir lesen von den tiefen Ängsten der Mutter um ihren Sohn Hans (Sohn Peter war als Kriegsfreiwilliger 1914 in Flandern gefallen), um ihren Mann Karl, auch von Zweifeln, ja Leiden an der eigenen künstlerischen Arbeit. Und zu verfolgen ist die wechselhafte politische Biographie einer außergewöhnlichen Frau und Sozialistin, gerade in den schweren Jahren 1917 bis 1919: Kriegsende, revolutionäre Hoffnung, nüchterne Distanz. Persönlichste Erlebnisse verschmelzen mit Zeitgeschehen in den Tagebüchern zu einem Dokument von großer Intensität.

      Wegen der übergroßen Nachfrage 2018 wiederholen wir die Konzertante Lesung mit Claudia Michelsen und Karl Epp am 7. April.

      ausverkauft

    • Barbara Buntrock. Bild: Irène Zandel.
      Barbara Buntrock. Bild: Irène Zandel.

      Sonntag, 07. April 2019 20:00 Uhr Eintritt 18 €

      Sonatenabend 1919

      Barbara Buntrock (Viola) und Daniel Heide (Klavier)

      Sonaten des Jahres 1919 von Paul Hindemith, Rebecca Clarke und Ernest Bloch.

      Es ist eine Poesie des Klangs, die Barbara Buntrock in ihren Konzerten sucht: Jedem Ton seine Bestimmung zu verleihen, und einen Ausdruck zu finden, der das Publikum berühren kann. Die Tochter einer Cellistin und eines Geigenbauers erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren und entdeckte erst kurz vor Studienbeginn ihre Liebe zur Viola. Zu den tieferen Tönen und Klangfarben des Instruments fühlte sie sich seit ihrem ersten Unterricht auf dem Instrument hingezogen. Barbara Buntrock studierte bei Barbara Westphal an der Musikhochschule Lübeck und absolvierte als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes ein Auslandstudienjahr an der Juilliard School in New York bei Heidi Castleman. Ein Zusatzstudium zum Konzertexamen in der Klasse von Tabea Zimmermann und Lars Anders Tomter an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin schloss sie 2012 mit Auszeichnung ab. Wichtige Anregungen erhielt Barbara Buntrock außerdem von Seiji Ozawa, Nobuko Imai, Gabor Takács-Nagy, Kim Kashkashian, Yuri Bashmet, Anner Bylsma oder auch Bruno Giuranna, unter anderem im Rahmen der Verbier Festival Academy. Von Februar 2009 bis Dezember 2010 war sie zudem als 1. Solobratschistin im Gewandhausorchester Leipzig tätig bevor sie diese Anstellung zu Gunsten ihrer solistischen und kammer­musikalischen Projekte wieder aufgab. Barbara Buntrock ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe und gefragte Solistin. Besondere Inspiration findet die Bratschistin in der Kammermusik, sie ist Mitglied des Mariani Klavier­quartetts. 2014 veröffentlichte Barbara Buntrock zusammen mit dem Pianisten Daniel Heide beim Label CAvi-music eine Aufnahme der Sonaten von Paul Hindemith und Rebecca Clarke sowie der Suite von Ernest Bloch – allesamt entstanden im Jahr 1919.  Barbara Buntrock spielt eine Viola erbaut von Antonio Mariani, Pesaro, ca. 1650, die früher von dem legendären Bratschisten Lionel Tertis gespielt wurde.

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  • Sa, 13.04.
  • So, 14.04.
  • Di, 30.04.
    • Andreas Rödder. "Konservativ 21.0"
      Andreas Rödder. "Konservativ 21.0"

      Dienstag, 30. April 2019 19:00 Uhr Eintritt frei

      Das politische Buch im Gespräch Wer hat Angst vor Deutschland? Geschichte eines europäischen Problems

      Andreas Rödder

      Im Gespräch mit Peter Krause.
      Gemeinsam veranstaltet mit der Landeszentrale für poilitische Bildung Thüringen.

      Deutschland und Europa: ein herausragendes, kluges Buch zu einem der dringlichsten Themen unserer Zeit. Vom Spiegel-Bestsellerautor Andreas Rödder, der zu den bedeutendsten deutschen Historikern zählt. Deutschland steckt in einem Dilemma. Allenthalben wird erwartet, dass es politische Führung übernimmt. Doch wenn es dies tut, ist der Vorwurf der deutschen Dominanz vorprogrammiert. Der renommierte Historiker Andreas Rödder erzählt die Geschichte, die dahintersteht: die Geschichte der »deutschen Stärke« in Europa, die alle Katastrophen des 20. Jahrhunderts überlebt hat, die Geschichte deutscher Selbstbilder als Kulturnation und die Geschichte der vielen zwiespältigen Gefühle der Nachbarn gegenüber Deutschland – die bis heute immer wieder präsent sind. Wie kann Deutschland mit diesen Ambivalenzen umgehen? Wie lassen sich deutsche Stärke und europäisches Gemeinwohl vereinbaren? Und wie kann Deutschland zu einem starken Europa beitragen? Mit seinem brillanten Blick in die Geschichte erklärt Andreas Rödder überzeugend auch das aktuelle Dilemma Deutschlands in Europa – und entwickelt Vorschläge, wie das Problem zu lösen ist. Ein großer politischer Essay, ein gewichtiger Beitrag zu einer höchst kontroversen Debatte.
      Andreas Rödder, geboren 1967, zählt zu den bedeutendsten deutschen Historikern. Auf brillante Weise macht er Geschichte für ein Verständnis unserer unmittelbaren Gegenwart fruchtbar. Seine Beiträge finden umfassende nationale wie internationale Resonanz. Seit 2005 ist er Professor für Neueste Geschichte an der Johannes GutenbergUniversität Mainz. Zuletzt erschien 21.0 – Eine kurze Geschichte der Gegenwart, das mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand. Das Buch Konservativ 21.0 – Eine Agenda für Deutschland ist für dieses Frühjahr angekündigt.

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  • Mi, 01.05.
    • Al Di Meola. "Opus & More 2019".
      Al Di Meola. "Opus & More 2019".

      Mittwoch, 01. Mai 2019 20:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 82 €

      Clubkonzert . Exclusiv Opus & More 2019

      Al Di Meola

      Fausto Beccalossi (accordion) und Kevin Seddiki (guit.).

      Di Meolas Karriere ist schlichtweg mit Gold gepflastert. Seine Zusammenarbeit mit Tastenvirtuose Chick Corea und den Saitengroßmeistern Paco di Lucia und John McLaughlin hat die Musik der 70er und 80er Jahre entscheidend geprägt. Di Meola war während der letzten drei Jahrzehnte auf den Titelseiten zahlloser Gitarrenmagazine zu sehen und gilt als Ikone der Fusion-Bewegung. „Es muss einem beim Komponieren gelingen, das Offensichtliche zu vermeiden und sich immer wieder selbst neu zu erfinden“, sagt Al Di Meola über seine Musik. Hört man seinem Gitarrenspiel zu, wird einem dieser Vorsatz allzu deutlich. Mit seinen pausenlosen Stilwechseln, unzähligen ästhetischen Querverweisen und ausgelassener Experimentierfreude lässt Di Meola Jazz, Latin-Sounds und Blues zu einem aufregenden Gesamtkunstwerk verschmelzen. Was auch immer er sich vornimmt, er nähert sich neuen Herausforderungen mit überzeugender Konsequenz an. Nach zahllosen Auszeichnungen (darunter drei goldene Schallplatten) und sechs Millionen verkauften Alben eröffnet Di Meola immer noch neue musikalische Horizonte. 

      ausverkauft

    • Al Di Meola. In Ettersburg mit Fausto Beccalossi (accordion) und Kevin Seddiki (guit.).
      Al Di Meola. In Ettersburg mit Fausto Beccalossi (accordion) und Kevin Seddiki (guit.).

      Mittwoch, 01. Mai 2019 22:30 Uhr Gewehrsaal Eintritt 82 €

      Clubkonzert . Exclusiv Nachtkonzert (neu!): Opus & More 2019

      Al Di Meola

      Fausto Beccalossi (accordion) und Kevin Seddiki (guit.)

      Di Meolas Karriere ist schlichtweg mit Gold gepflastert. Seine Zusammenarbeit mit Tastenvirtuose Chick Corea und den Saitengroßmeistern Paco di Lucia und John McLaughlin hat die Musik der 70er und 80er Jahre entscheidend geprägt. Di Meola war während der letzten drei Jahrzehnte auf den Titelseiten zahlloser Gitarrenmagazine zu sehen und gilt als Ikone der Fusion-Bewegung. „Es muss einem beim Komponieren gelingen, das Offensichtliche zu vermeiden und sich immer wieder selbst neu zu erfinden“, sagt Al Di Meola über seine Musik. Hört man seinem Gitarrenspiel zu, wird einem dieser Vorsatz allzu deutlich. Mit seinen pausenlosen Stilwechseln, unzähligen ästhetischen Querverweisen und ausgelassener Experimentierfreude lässt Di Meola Jazz, Latin-Sounds und Blues zu einem aufregenden Gesamtkunstwerk verschmelzen. Was auch immer er sich vornimmt, er nähert sich neuen Herausforderungen mit überzeugender Konsequenz an. Nach zahllosen Auszeichnungen (darunter drei goldene Schallplatten) und sechs Millionen verkauften Alben eröffnet Di Meola immer noch neue musikalische Horizonte.

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  • Do, 02.05.
    • Die israelische Künstlerin NOA gastiert gemeinsam mit Gil Dor am 2. Mai in Ettersburg.
      Die israelische Künstlerin NOA gastiert gemeinsam mit Gil Dor am 2. Mai in Ettersburg.

      Donnerstag, 02. Mai 2019 20:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 44 €

      Clubkonzert Letters to Bach

      NOA

      und Gil Dor (guitar).
      In Kooperation mit den Thüringer Bachwochen.

      Ihren Durchbruch feierte sie einst in Deutschland, seither hat Noa mit ihrer ausdrucksstarken Stimme die ganze Welt verzaubert. Die israelische Sängerin hat unter anderem für den Papst, Bill Clinton, Steven Spielberg und Yitzhak Rabin gesungen und sich die Bühne mit Stevie Wonder, Carlos Santana oder Quincy Jones geteilt. Und nun Bach? Am Anfang waren es die Klavierstunden: Die achtjährige Noa hasste zwar die strenge russische Klavierlehrerin, verliebte sich aber in die Musik. Als sie später ihren langjährigen Bühnenpartner Gil Dor traf, brachte er Bachs Musik zurück in ihr Leben. Doch erst jetzt, viele Jahre später, haben die beiden ihren eigenen künstlerischen Weg zu Bach gefunden: Noa und Gil Dor transportieren Bachs Kompositionen in die heutige Zeit, versehen mit einer eigenen emotionalen Ebene – mit Noas Texten. Fragen der heutigen Zeit stehen so in direktem Bezug zu der 300 Jahre alten Musik und eröffnen neue Perspektiven auf die uns so vertrauten Klänge.

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  • So, 05.05.
  • So, 12.05.
    • Hans Ulrich Gumbrecht (Stanford University). "1919. Oder was fangen wir mit unserer Vergangenheit an?" Bild: Reto Klar.
      Hans Ulrich Gumbrecht (Stanford University). "1919. Oder was fangen wir mit unserer Vergangenheit an?" Bild: Reto Klar.

      Sonntag, 12. Mai 2019 16:00 Uhr Eintritt 10 €

      Ettersburger Gespräch 1919 oder Was fangen wir mit unserer Vergangenheit an?

      Hans Ulrich Gumbrecht

      Der "Distanz-Deutsche" mit US-Paß, mit Hang zum Universal-Intellektuellen und Bekenntnis zum publizistischen Workaholic studierte Romanistik, Germanistik, Philosophie und Soziologie in München, Regensburg, Salamanca und Pavia. Er wurde mit 26 Jahren Professor in Bochum, später in Siegen. Nach Gastprofessuren in Berkeley und am College de France nahm er 1989 als Professor für Komparatistik an der Universität Stanford in Kalifornien an. Vor wenigen Monaten wurde er mit 70 Jahren emeritiert. Gumbrecht hat ein imposantes wissenschfatliches Opus geschaffen – u.a. „Eine Geschichte der spanischen Literatur“ (1990) – und schreibt regelmäßig für die F.A.Z., die NZZ und DIE ZEIT. Mit seinen Beiträgen hat er zahlreiche Debatten initiiert, er provoziert durchaus mit seinen Essays und Beiträgen. So beschreibt er die gesellschaftspolitische Realität in Westeuropa als parteiübergreifenden "Sozialdemokratismus". Die Mainstream-Intellektuellen nennt er "gebildete Halbgebildete". In den Jahren 2012 und 2013 war Gumbrecht Fellow des Kollegs Friedrich Nietzsche in Weimar, wo er – auch auf Schloss Ettersburg – unter dem Vorlesungstitel „Riskantes Denken“ seine Entwürfe einer „Genealogie des westlichen Intellektuellen“ vorstellte. Über sich und Stanford sagt er: „Ich lebe dort, wo sich das 21. Jahrhundert ereignet.“

      Hans Urich Gumbrecht ist am 12. Mai im Ettersburger Gespräch mit dem Berliner Medienwissenschaftler und Hochschullehrer Wolfgang Hagen.

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    • Christopher Clark. "Zeit und Macht" Bild: Guido Werner.
      Christopher Clark. "Zeit und Macht" Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 12. Mai 2019 19:00 Uhr Eintritt 12 €

      Ettersburger Gespräch Von Zeit und Macht

      Christopher Clark

      Im Gespräch mit Peter Krause.

      Worauf gründen sich Macht und Herrschaft? Wie entsteht Macht? Wie wird sie begründet und erhalten? Und in welchem Verhältnis stehen Macht und Zeit? Dies sind die großen Fragen, denen sich Christopher Clark in seinem neuesten Buch (DVA) widmet. Wer Macht hat, verortet sich in der Zeit. ‎Er begreift sich als Teil der Geschichte und schafft damit das Geschichtsbild seiner Epoche. Vier solcher Geschichtsbilder betrachtet dieses Buch: das des Großen Kurfürsten von Brandenburg, Friedrichs II. von Preußen, Bismarcks und der Nationalsozialisten. Geschrieben während der Brexit-Ereignisse, Trumps Präsidentschaft und Putins vierter Amtszeit ist sein neues Buch nicht nur ein großes Geschichtswerk, sondern lehrt uns auch viel über unsere eigene Epoche und deren Strukturen von Selbstlegitimation, Machtverständnis und Machterhalt.
      Christopher Clark, geboren 1960, lehrt als Professor für Neuere Europäische Geschichte am St. Catharine's College in Cambridge. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte Preußens. Er ist Autor einer Biographie Wilhelms II., des letzten deutschen Kaisers. Für sein Buch »Preußen« erhielt er 2007 den renommierten Wolfson History Prize sowie 2010 als erster nicht-deutschsprachiger Historiker den Preis des Historischen Kollegs. Sein epochales Buch über den Ersten Weltkrieg, »Die Schlafwandler« (2013), führte wochenlang die deutsche Sachbuch-Bestseller-Liste an und war ein internationaler Bucherfolg. Christopher Clark war bereist 2014 Gast der Ettersburger Gespräche.

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  • Sa, 25.05.
  • So, 26.05.
  • Fr, 31.05.
  • So, 02.06.
    • Uwe Tellkamp. Bild: Guido Werner.
      Uwe Tellkamp. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 02. Juni 2019 16:00 Uhr Eintritt 10 €

      Lesung Lava

      Uwe Tellkamp

      Und Gespräch mit Christoph Schmitz-Scholemann.

      Uwe Tellkampo wird aus seinem noch unveröffentlichten Rokan Lava lesen.
      Fabian Hoffmann, Nebenfigur im Turm, ist diesmal der Haupterzähler. Er ist Mitarbeiter der Tausendundeinenacht-Abteilung der Kohleninsel. Diese ist für Informationen an der Quelle zuständig und der Trevischen Nachrichten-Agentur zugeordnet. Fabian ist Mitarbeiter im Seeminen-Referat des Flottenamts von Treva, das, wie Dresden, am Elbischen Fluß mit seinen acht (Unterwelt-) Armen liegt, hinter den Sümpfen von Ostrom. Zwischen Treva und Dresden findet die Wiedervereinigung statt, Fabian erzählt von 2015 aus: in Form einer Chronik, erinnert sich in "Sonden in die Vergangenheit" an das Geschehen der Jahre 89 und folgende. Die Stimmung in Treva, anfänglich euphorisch, wird immer düsterer, alte Geschichten kommen in neuer Kleidung hervor. Fabian erzählt von einer Gesellschaft am Vorabend einer Diktatur.

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  • Mi, 05.06.
    • Wolfgang Sobotka. Bild: Parlamentsdirektion Simonis.
      Wolfgang Sobotka. Bild: Parlamentsdirektion Simonis.

      Mittwoch, 05. Juni 2019 18:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 6 €

      Ettersburger Gespräch 1919 … 2019 … Über alte und neue Räume der Gewalt

      Wolfgang Sobotka und Jörg Baberowski

      Moderation Peter Krause.
      In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

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    • Thomas Thieme. Bild: Guido Werner.
      Thomas Thieme. Bild: Guido Werner.

      Mittwoch, 05. Juni 2019 20:00 Uhr Eintritt 20 €

      Konzertante Lesung Die Geächteten

      Thomas Thieme

      liest Ernst von Salomon.
      An der Bassgitarre Arthur Thieme.

      Text eingerichtet von Peter Krause.
      Eine Produktion des PFINGST.FESTIVALs SCHLOSS ETTERSBURG 2019.

      Das Unbedingte, das war es, was wir vermissten.

      1959, aus Anlass des 200. Schiller-Geburtstages, war Ernst von Salomon, eingeladen u.a. von Bodo Uhse, Ehrengast in Weimar; schon zuvor, mitten im Kalten Krieg, hatte er in der DDR aus seinem Erfolgsroman Der Fragebogen (1951) gelesen. Ernst von Salomon (1902-1972) gehört zu den umstrittendsten (politischen) Autoren im „Jahrhundert der Extreme“. Der preußische Kadett und Freikorpkämpfer wurde als Beteiligter am Rathenau-Attentat zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt, der Nationalrevolutionär, konservative Anarchist und Gegner der Weimarer Republik gehörte während der NS-Zeit zu den „nicht ohne weiteres einzuordnenden Sonderfällen“ und hier zu den „positiven“ (Carl Zuckmayer). Salomon engagierte sich in der BRD gegen die Wiederbewaffnung und galt sogar als „Mann der Linken“. Der autobiografische Roman Die Geächteten, 1930 von Ernst Rowohlt veröffentlicht, zeigt das Leben einer entwurzelten, haltlosen, einer „unbedingten“ Generation nach dem Großen Krieg. Robert Musil, ebenso beeindruckt von den Geächteten wie Alfred Döblin oder Alfred Kantorowicz, schrieb: „Ernst von Salomons Buch überrascht durch die Begabung des Verfassers und packt auf das lebhafteste. Denn aus seinen jungen Menschen, die von fast ganz Deutschland seelisch geächtet worden sind, spricht eine mächtige melodische Energie, der bloß die richtige Fassung gefehlt hat.“

      ausverkauft

  • Do, 06.06.
    • Günter Schöllkopf: "Drama Nietzsche"
      Günter Schöllkopf: "Drama Nietzsche"

      Donnerstag, 06. Juni 2019 18:00 Uhr Eintritt frei

      Galerie Schloss Ettersburg . Vernissage Panische Freuden – Panische Schrecken! Zu Friedrich Nietzsches 175. Geburtstag

      Dionysische Bilder für Alle und Keinen.

      Von Pablo Picasso, Wolf Bertram Becker, Uwe Bremer, Wolfgang Ehehalt, Thomas Escher, Harald Rainer Gratz, HAP Grieshaber, Dieter Groß, Jürgen Raiber, Günther Schöllkopf, Dorothea Schüle, Ulrike Theusner, Markus Vallazza, Peter Zaumseil u.a.

      Einführung Hans-Dieter Mück (Kurator).
      Musik Arthur Kohlhaas (Saxophon).

    • Ragna Schirmer. Spielt Clara Schumanns Lieblingsstücke. Bild: Maike Helbig.
      Ragna Schirmer. Spielt Clara Schumanns Lieblingsstücke. Bild: Maike Helbig.

      Donnerstag, 06. Juni 2019 20:00 Uhr Eintritt 26 €

      Klavierabend Lieblingsstücke. Zum 200. Geburtstag von Clara Schumann

      Ragna Schirmer

      spielt Werke von
      Johann Sebastian Bach (Chromatische Fantasie und Fuge d-moll BWV 903),
      Ludwig van Beethoven (Sonate op. 53 C-Dur Waldstein),
      Clara Schumann (Scherzo c-moll op. 14),
      Felix Mendelssohn (Rondo capriccioso op. 14) und
      Robert Schumann (Carnaval op. 9 in der Version von Clara Schumann

      Mit ihren unverwechselbaren Interpretationen genießt die Pianistin Ragna Schirmer höchste Anerkennung über die deutschen Grenzen hinaus. Den renommierten Leipziger Bachwettbewerb gewann sie – einzigartig in dessen Geschichte – gleich zweimal. Zahlreiche weitere Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, begeisterte Rezensionen sowie zwei ECHO-Klassik sind Zeugnis einer außergewöhnlichen Karriere. Ragna Schirmer konzertiert in den wichtigsten Sälen in Europa, China und Neuseeland sowie bei renommierten Festivals wie dem Heidelberger Frühling (artist in residence 2010), Beethovenfest Bonn, MDR-Musiksommer, den Haydn-Festspielen Eisenstadt und den Salzburger Festspielen. Sie musizierte u.a. mit Zubin Mehta, Sir Roger Norrington, Kurt Masur, Sir Neville Marriner, Herbert Blomstedt und trat mit Klangkörpern wie den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Orchestre National de France, Gewandhausorchester Leipzig und der Academy of St. Martin in the Fields auf.

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  • Fr, 07.06.
    • Nietzsche
      Nietzsche

      Freitag, 07. Juni 2019 bis Montag, 26. August 2019 Eintritt frei

      Galerie Schloss Ettersburg . Ausstellung Panische Freuden – Panische Schrecken! Zu Friedrich Nietzsches 175. Geburtstag

      Dionysische Bilder für Alle und Keinen.

      Von Pablo Picasso, Wolf Bertram Becker, Uwe Bremer, Wolfgang Ehehalt, Thomas Escher, Harald Rainer Gratz, HAP Grieshaber, Dieter Groß, Jürgen Raiber, Günther Schöllkopf, Dorothea Schüle, Ulrike Theusner, Markus Vallazza, Peter Zaumseil u.a.

      Kurator Hans-Dieter Mück.

    • Viktoria Tolstoy. Bild: Guido Werner.
      Viktoria Tolstoy. Bild: Guido Werner.

      Freitag, 07. Juni 2019 20:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 44 €

      Clubkonzert Best of

      Viktoria Tolstoy und Jacob Karlzon

      Zum zweiten Mal in Ettersburg - und erneut mit dem herausragenden schwedischen Jazzpianisten und Komponisten Jacob Karlzon. Viktoria Tolstoy: eine künstlerische Ader hat Tradition in der Familie der schwedischen Sängerin. Ihr Ururgroßvater war der legendäre russische Nationaldichter Leo Tolstoi. Schon die sehr junge Viktoria machte ihren Weg durch die Stockholmer Jazzclubs und spielte mit führenden schwedischen Jazzern wie Svante Thuresson. 1994, mit 20, nahm sie ihr erstes Album auf. Zwei Jahre später, mit dem Album För Älskad wurde sie in ihrer Heimat über Nacht zum Popstar. Was den Boden bereitete für die Zusammenarbeit mit Esbjörn Svensson und e.s.t.: Er produzierte und schrieb die Songs für White Russian, die erste skandinavische Platte, die beim legendären Blue Note Label erschien. Auch Nils „Mr. Red Horn“ Landgren produzierte und spielte mit ihr, und 2003 folgte sie ihm und Svensson zu ACT als exklusiv für dieses Label arbeitende Künstlerin. Seither hat sich Tolstoy als eine der führenden Stimmen des Gegenwartsjazz etabliert. Kristallklar, dynamisch, wild und vibrierend, trotzdem gleichzeitig prosaisch und erdverbunden – ihre Stimme ist vielleicht die brillanteste aller skandinavischen Sängerinnen: Wenn Viktoria Tolstoy einen Song vorträgt, interpretiert sie ihn nicht einfach, sie formt und prägt ihn auf einzigartige Weise.

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  • Sa, 08.06.
    • Petra Schmidt-Schaller. "Um meine Geschichte zu erzählen, muss ich weit vorn anfangen." Bild: Guido Werner.
      Petra Schmidt-Schaller. "Um meine Geschichte zu erzählen, muss ich weit vorn anfangen." Bild: Guido Werner.

      Samstag, 08. Juni 2019 15:00 Uhr Eintritt 20 €

      Konzertante Lesung Demian

      Petra Schmidt-Schaller

      liest Hermann Hesse.
      Am Saxophon: Robert Fränzel.

      Text eingerichtet von Peter Krause.
      Eine Produktion des PFINGST.FESTIVALs SCHLOSS ETTERSBURG 2019.

      „Das war der Blick Demians. Oder es war der, der in mir drinnen war. Der, der alles weiß.“

      1919 veröffentlichte Hermann Hesse (1877 – 1962) Demian. Die Geschichte einer Jugend, allerdings unter dem Pseudonym Emil Sinclair. Hesse wählte „Sinclair“ in Anspielung auf Isaac von Sinclair. Dessen Freundschaft zu Friedrich Hölderlin darf als Vorbild für den Roman gesehen werden, in dem das Verhältnis zwischen Sinclair und dem titelgebenden Max Demian als vermeintliche Autobiografie eines Kriegsversehrten geschildert wird. Dessen Sinnsuche mit neuen lebensphilosophischen Ansätzen wurde zum Manifest einer verstörten Generation. Hesses Bildungsroman, der zu psychoanalytischer Interpretation durchaus einlädt, erlebte in einer Zeit extremer Umwälzung eine stürmische Aufnahme in Deutschland; Thomas Mann etwa verglich seine Wirkung mit jener von Goethes Werther: Demian wäre „eine Dichtung, die mit unheimlicher Genauigkeit den Nerv der Zeit traf und eine ganze Jugend, die wähnte, aus ihrer Mitte sei ihr ein Künder ihres tiefsten Lebens entstanden, zu dankbarem Entzücken hinriss“. 

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    • Charles Pasi. "Blue Note" aus Paris.
      Charles Pasi. "Blue Note" aus Paris.

      Samstag, 08. Juni 2019 20:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 34 €

      Clubkonzert Live

      Charles Pasi

      Joseph Champagnon (guit.), Sébastien Levanneur (bass), Pity Cabrera (keyb.), John Grandcamp (drum)

      Als er zum ersten Mal Dylans Mr. Tambourine Man hörte, war Charles Pasi fasziniert vom Klang einer Mundharmonika. Seitdem setzt der Franko-Italiener, Jahrgang 1984, das Instrument in vielen seiner Songs ein. Die Mundharmonika wird vor allem im Blues und im Folk benutzt, doch Pasi lässt sich auf keine Kategorie festlegen. „Sperrt mich ja nicht in einen Käfig. Ich bin kein Soul- oder Blues-Man. Kein reiner Jazzer, auch kein Rocker“, sagt er. Er braucht keine Schublade, das Entscheidende ist seine Stimme. „Ich versuche, alles auf natürliche Art und Weise miteinander zu kombinieren. Auch Blues und Jazz haben fremde Einflüsse, zum Beispiel afrikanische und europäische. Wenn ich komponiere, ist alles sehr visuell. Meine Musik entspricht dem Originalsong meines Lebens. Man kann sie mit einem Tagebuch vergleichen, welches ich nie geschrieben habe.“ Im vergangenen Jahr erschien auf dem Blue-Note-Label Pasis Album „Bricks“. Es zeigt ein facettenreiches Potpourri aus Jazz, Blues, Pop und Soul und präsentiert einen Sänger mit einer rauen Stimme, Songs mit sehr reflektierten Texten und ausgefeilten Arrangements.

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  • So, 09.06.
    • Andrej Gologan
      Andrej Gologan

      Sonntag, 09. Juni 2019 11:00 Uhr Eintritt 16 €

      Klaviermatinee Building Bridges I

      Andrei Gologan

      Der András-Schiff-Stipendiat spielt
        Joh. Seb. Bach (Partita G-Dur),
        George Enescu (Suite Nr. 2, op. 10 D-Dur),
        Wolfgang Amadeus Mozart (Fantasie in D-moll, KV. 397),
        Ludwig van Beethoven (Fantasie in G-moll, op. 77),
        Joseph Haydn (Fantasie in C-Dur, Hob. XVII: 4),
        Robert Schumann (Sonata Nr. 2 Op. 22 in G-moll, mit dem 4. Satz aus der ersten Fassung).

      András Schiff mag keine Musikwettbewerbe: „Musik ist kein Sport, die Beurteilung einer Aufführung ist subjektiv.“ Deshalb hat er die Reihe „Building Bridges“ ins Leben gerufen, die dauerhaftere und persönlichere Verbindungen schaffen soll als ein Wettbewerbssieg. Jede Saison lädt er in ihrem Rahmen drei junge Pianisten ein, die ihm im Rahmen seiner weltweiten Meisterklassen oder bei Vorspielen aufgefallen sind und entwickelt mit ihnen jeweils ein individuelles Konzertprogramm. Auch 2019 sind wieder zwei „Building Bridges“-Musiker der aktuellen Saison in Ettersburg zu hören.

      Andrei Gologan wurde 1992 in Rumänien geboren und wuchs in einer Familie auf, in der seine Liebe zur Musik und sein musikalisches Talent gefördert wurden. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er mit 5 Jahren. Bereits 6 Monate später spielte er auf der Bühne der Musikschule in seiner Heimatstadt Stücke von Czerny, Beethoven und Schumann. In den kommenden Jahren erweiterte er seine Ausbildung durch Studium bei dem Pianisten Iulian Arcadi Trofin und gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben. Mit 14 Jahren hatte Andrei sein Orchesterdebüt mit dem Orchester der Philharmonie der Stadt Bacau. Es folgten zahlreiche solistische und kammermusikalische Auftritte in Rumänien, Italien, Schottland, Kroatien, Ukraine, Ungarn, Schweiz, Österreich und in den USA. 2009, mit nur 16 Jahren wurde Andrei Jungstudent an der „Universität Mozarteum Salzburg“ in der Konzertfachklasse von Prof. Pavel Gililov. Meisterkurse mit Robert Levin, Gidon Kremer, Hung-Kuan Chen, Gabor Takács-Nagy, Thomas Adès, Ferenc Rados und Pamela Frank ergänzten seine Ausbildung. Andrei Gologan ist Preisträger von vielen internationalen Klavierwettbewerben, wie International Piano Competition in memory of V. Horowitz – Kiev, International ´Piano Campus´ Competition – Paris oder Lions European Piano Competition – Istanbul. Höhepunkte der vergangenen Jahre sind Rezitaldebuts im Alban Berg Saal des Stiftes Ossiach und im Wiener Rathaus. Beim Salzburger Kammermusikfestival spielte Andrei Gologan Dmitri Schostakowitschs Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester gemeinsam mit dem Sándor Végh Kammerorchester und dem ersten Trompeter der Wiener Philharmoniker, Hans Gansch. Die Highlights im Jahr 2017 waren Solodebüts im Herkulessaal, München und im kleinen Saal des Athenäums, Bukarest. Gemeinsam mit seiner Partnerin, Roxana Circiu, ist Andrei seit 2017 Leiter des Salzburger Klavierfestivals Mozart Matineen.

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    • Refugium. Bild: Maik Schuck.
      Refugium. Bild: Maik Schuck.

      Sonntag, 09. Juni 2019 14:00 Uhr Altes und Neues Schloss Eintritt 5 €

      "Hier fühlt man sich groß und frei"

      Schlossführung

      Treffpunkt Schlosshof | Anmeldung erbeten, Tel. (03643) 74 284 20

    • Anna Ternheim. Skandinavischer Großstadtsound. Bild: Jerker Josefsson.
      Anna Ternheim. Skandinavischer Großstadtsound. Bild: Jerker Josefsson.

      Sonntag, 09. Juni 2019 20:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 44 €

      Clubkonzert Solo

      Anna Ternheim

      ausverkauft

  • Mo, 10.06.
    • Liszt Trio Weimar
      Liszt Trio Weimar

      Montag, 10. Juni 2019 11:00 Uhr Eintritt 18 €

      Klassische Matinee … habe Liszt das schönste Urteil über Schumann gegeben

      Liszt Trio Weimar

      Werke von
      Robert Schumann
           Trio für Violine, Violoncello und Klavier F-Dur op. 80 
          Trio für Violine, Violoncello und Klavier g-Moll op.110 
      und Franz Liszt
           Trio für Violine, Violoncello und Klavier Vallée d’Obermann.

      Mit Unterstützung der Liszt Biennale Thüringen 2019.

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    • Schlosspark Ettersburg. Bild: Maik Schuck.
      Schlosspark Ettersburg. Bild: Maik Schuck.

      Montag, 10. Juni 2019 14:00 Uhr Treffpunkt Schlosshof Ettersburg Eintritt frei

      mit Angelika Schneider (Klassik Stiftung Weimar).

      Parkspaziergang

      Treffpunkt Schlosshof

    • Blechtrommel Bild: Martin Lukas Kim.
      Blechtrommel Bild: Martin Lukas Kim.

      Montag, 10. Juni 2019 20:00 Uhr Eintritt 30 €

      Konzertante Lesung Die Blechtrommel

      Ulrike Folkerts, Clemens von Ramin und Stefan Weinzierl


      Aus dem Auftakt (1959) der Danziger Trilogie von Günter Grass (1927-2015). Heute gilt die Blechtrommel als Jahrhundertwerk, der Erfolg des Romans verhalf der deutschen Nachkriegsliteratur über die Grenzen hinweg zu Aufmerksamkeit. Szenische Bühnenumsetzungen von Günter Grass‘ frühem Monumentalwerk  tun sich schwer. Wie soll man einen Roman, in dem der Held zur Hälfte aus der Ich-Perspektive erzählt, zur anderen Hälfte von sich selbst in der dritten Person berichtet, auf der Bühne umsetzen? Die Idee des Schlagzeugers Stefan Weinzierl ist herausfordernd: Ausgewählte Szenen untermalt er atmosphärisch und gibt den facettenreichen Klangfarben seines großen Schlaginstrumentariums auch immer wieder einen solistischen Platz. So erhält der Romantext im Dialog zwischen Ulrike Folkerts und Clemens von Ramin eine dramaturgische Tiefe und würdigt die Sprachgewalt des Romanautors Grass: Die Ausdruckskraft der gesprochenen Texte verbindet sich mit dem einzigartigen Klangspektrum von Marimba, Vibraphon, Perkussion und Live-Elektronik hin zu einem gemeinsamen Text-Musik-Erlebnis.

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  • Di, 11.06.
  • Mi, 12.06.
    • Marialy Pacheco. "Duets" mit Max Mutzke am 12. Juni. Bild: Markus Jans.
      Marialy Pacheco. "Duets" mit Max Mutzke am 12. Juni. Bild: Markus Jans.

      Mittwoch, 12. Juni 2019 20:00 Uhr Eintritt 44 €

      Clubkonzert Duets

      Marialy Pacheco trifft Max Mutzke

      Kompetenz und Musikalität treffen sich zu einem Zusammenspiel und Rendezvous der besonderen Art. Der Titel des Programms bringt das Konzept auf den Punkt: „DUET“! So sachlich und nüchtern er auch klingen mag – dahinter verbirgt sich mehr, sehr viel mehr. Bei keiner anderen Besetzungsgröße werden mit solcher Beharrlichkeit Begriffe aus dem menschlichen Leben angeführt: Von „Nacktheit“ ist da häufig die Rede, von „Intimität“, von „Dialog“ oder „Zwiegespräch“, gar von einer musikalischen „Zweierbeziehung“. Das Duo verspricht Kommunikation pur: Da unterhalten sich zwei Menschen und unterhalten dabei andere. Da wird erzählt, gefragt, geantwortet, widersprochen, ironisiert, geflirtet, Gedanken aufgenommen, weitergeführt, in eine andere Richtung gelenkt, da wechseln intime Momente mit engagierten Auseinandersetzungen. Es ist quasi die „Höchste Kunst des Dialogs“ - die Fähigkeit, ein konstruktives Gespräch zu führen, nicht aneinander vorbeizureden, sich selbst einzubringen, ohne dabei den anderen zu dominieren. Genau diesen Dialog führen Marialy und Max und zelebrieren einen „klingenden Gedankenaustausch“! Nie drängt sich bei Beiden der Eindruck auf, sich gegenseitig etwas beweisen zu müssen. Es geht um die Musik, ums Musikalische. Beide sind weitgereiste Künstler, die nicht nur an Jazz & Pop interessiert sind, sondern – an MUSIK. Marialy hat die Songs von Max auf ihre ganz eigene Art und Weise ganz exklusiv für dieses Duo arrangiert. Das Verbindende, Gemeinsame bei dieser Paarung ist genauso hörbar wie die Unterschiedlichkeit der Charaktere. Das Eine macht das Andere aber erst wertvoll.

      ausverkauft

  • Do, 13.06.
    • Anna Maria Jopek und ihr Quartet. Weltklasse-Jazz aus Warschau. Bild: Robert Wolanski.
      Anna Maria Jopek und ihr Quartet. Weltklasse-Jazz aus Warschau. Bild: Robert Wolanski.

      Donnerstag, 13. Juni 2019 20:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 44 €

      Clubkonzert Live

      Anna Maria Jopek

      Krzysztof Herdzin (piano), Robert Kubiszyn (bass guitar), Piotr Nazaruk (voice, flutes, Polish folk instruments)

      Anna Maria Jopek setzt ihren Weg zu einem sicheren Platz in der Ruhmeshalle der modernen Jazz-Stimmen unaufhaltsam fort. (Jazzis.com)

      Anna Maria Jopek aus Warschau zählt zu den erfolgreichsten Sängerinnen Polens, wo sie in ihrer 14-jährigen Karriere inzwischen jeden nur erdenklichen Musikpreis gewonnen hat. Die Weltklasse-Sängerin verkörpert vieles, was dem Musik-Mainstream heute fehlt: Klasse, Feingefühl und eine unverwechselbare künstlerische Handschrift. Aus diesem Grund findet ihre emotional anrührende Musik auch international eine große Resonanz und ihre viel beachteten Tourneen führten sie in alle wichtigen Konzerthäuser der Welt wie die New Yorker Carnegie Hall. Sie arbeitete mit internationalen Stars wie Sting und Bobby McFerrin zusammen und nahm 2002 ein gefeiertes Album mit Pat Metheny auf. Durch die Vielzahl an Einflüssen entzieht sich ihre zauberhafte Musik jeder Kategorisierung und verbindet elegant die Freiheit und Ausdrucksstärke des Jazz mit der Herzlichkeit polnischer Traditionals. Ihre enorme Schaffenskraft treibt sie dabei immer weiter voran. Im Herbst 2018 veröffentlichte Anna Maria Jopek ihr Album "Ulotne / Elusive", dass sie zusammen mit Branford Marsalis einspielte. Sie interpretieren slawische Motive in Skalen, Poetik und Stimmungen. 

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  • Fr, 14.06.
    • Suzanne von Borsody. Bild: Mirko Jörg Kellner.
      Suzanne von Borsody. Bild: Mirko Jörg Kellner.

      Freitag, 14. Juni 2019 20:00 Uhr Eintritt 30 €

      Konzertante Lesung Frida Kahlo

      Suzanne von Borsody

      und das Trio AZUL (Anibal Civilotti, Omar Plasencia, Kurt Holzkämper)

      Mit ihrer unverwechselbaren sanften und rauen Stimme schenkt die große Schauspielerin Suzanne von Borsody im Zusammenklang mit der Musik des Ensemble AZUL dem „Mythos Kahlo“ eine neue, unverfälschte Dimension. In Briefen, Gedichten und Tagebucheintragungen lässt sie die große Malerin zu Wort kommen. Es sind intime, offenherzige Bekenntnisse, die von großem Humor und unbändiger Lebensfreude, aber auch von innerer Zerrissenheit zeugen. Frida Kahlo erzählt mit „dem Herz auf der Zunge“. Und die extreme Freiheit ihrer Sprache ist der erste Schritt zur bedingungslosen Aufrichtigkeit. So entsteht ein leidenschaftliches, ein spannendes musikalisch-literarisches Porträt. Hier kommt die berühmte mexikanische Malerin selbst zu Wort. Und nur sie. Und die fantasiereichen Zeugnisse eines außergewöhnlichen Lebens sind ein Genuss - nicht nur für Frida-Kahlo-Fans.

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  • Sa, 15.06.
    • Blick vom Pückerschlag nach Norden. Bild: Maik Schuck.
      Blick vom Pückerschlag nach Norden. Bild: Maik Schuck.

      Samstag, 15. Juni 2019 09:30 Uhr Eintritt frei

      mit Wolfgang Renner

      Wanderung über den Ettersberg. Kulturlandschaft, Geschichte, Leben

      Treffpunkt Schlosshof Ettersburg | Vom Schloss Ettersburg über die Gedenkstätte Buchenwald zum Hottelstedter Eck und zurück | Dauer ca. 4 Stunden

    • WOODS OF BIRNAM. Bild: Yves Borgwardt.
      WOODS OF BIRNAM. Bild: Yves Borgwardt.

      Samstag, 15. Juni 2019 20:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 30 €

      Clubkonzert Grace

      WOODS OF BIRNAM

      Christian Friedel, Philipp Makolies, Uwe Pasora, Ludwig Bauer, Christian Grochau

      Im Herbst 2018 veröffentlicht die Dresdner Band WOODS OF BIRNAM ihr bereits drittes Album Grace. Nach dem erfolgreichen, gleichnamigen Debüt aus dem Jahre 2014 und dem Nachfolger Searching for William (2017) inkl. Theaterabend und Doppel-CD im Hardcover und Buchformat, nach unzähligen Auftritten u.a. als Theaterband, kehren die WOODS nun als Liveband auf ihrer GRACE TOUR 2019 in die Clubs zurück. Im Sommer 2018 veranstalteten sie gemeinsam mit befreundeten Künstlern in Dresden ihr erstes eigenes Festival und spielten sich mit neuen Songs vor ausverkauftem Konzertplatz schon einmal warm. Im Januar 2019 spielen sie nun ihre erste Tour seit 3 Jahren und freuen sich u.a. auf das LIDO in Berlin und die Elbphilharmonie in Hamburg - und zum dritten Mal auf Ettersburg. Ihren atmosphärischen Pop erweitern die WOODS auf ihrem neuen Album mit elektronischen Elementen, Krautrock und Mut zur Opulenz. All das werden sie live umsetzen und natürlich mit ihren älteren Songs, wie dem „Honig im Kopf“-Ohrwurm I ́ll Call Thee Hamlet verbinden.


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  • So, 16.06.
    • Itai Navon Bild: Itay Akirav.
      Itai Navon Bild: Itay Akirav.

      Sonntag, 16. Juni 2019 11:00 Uhr Eintritt 16 €

      Klaviermatinee Building Bridges II

      Itai Navon

      Der András-Schiff-Stipendiat spielt
       Johann Sebastian Bach (Partita No. 3 in A minor, BWV 827),
       Ludwig van Beethoven (Sonata in A major, Op. 101),
       Johannes Brahms (4 Klavierstücke Op. 119),
       Bela Bartók (Improvisations on Hungarian Peasant Songs).

      András Schiff mag keine Musikwettbewerbe: „Musik ist kein Sport, die Beurteilung einer Aufführung ist subjektiv.“ Deshalb hat er die Reihe „Building Bridges“ ins Leben gerufen, die dauerhaftere und persönlichere Verbindungen schaffen soll als ein Wettbewerbssieg. Jede Saison lädt er in ihrem Rahmen drei junge Pianisten ein, die ihm im Rahmen seiner weltweiten Meisterklassen oder bei Vorspielen aufgefallen sind und entwickelt mit ihnen jeweils ein individuelles Konzertprogramm. Auch 2019 sind wieder zwei „Building Bridges“-Musiker der aktuellen Saison in Ettersburg zu hören.

      Israeli pianist Itai Navon was born in Jerusalem in 1996, studied with Esther Narkiss at the conservatory of the Jerusalem Academy of Music and Dance and with prof. Emanuel Kresovsky in the Buchmann-Mehta School of Music, Tel-Aviv. Curently, Itai is studying in the Barenboim-Said Academy in Berlin with Sir András Schiff, who also selected Itai for the 2018-19 season of his "Building Bridges" concert series, with performances throughout Europe. Itai Navon has performed as a soloist with the Israel Camerata, the Israel Symphony Orchestra, Symphonette Ra’anana and the Jerusalem Symphony Orchestra, under the baton of Avi Ostrowsky, Yeruham Scharovsky, Rafi Kadishson and Bar Avni. He has performed extensively in Israel’s most important venues and has also given concerts in Europe and the United States, and has been featured on several radio broadcasts.
      Itai Navon was a semi-finalist at the international Vendome Prize, Verbier, and a first prize winner of several national competitions, including the Clairmont competition, the Ashdod piano competition and the Young Artists Competition for chamber music. Itai has attended numerous music festivals, including the Klavierfestival Ruhr, the Gstaad Music Festival, Aspen Music Festival and the Tel-Hai International Piano Master-Classes. He participated in the program for outstanding pianists run by the Edward Aldwell Center, as well as in the David Goldman chamber music program at the Jerusalem Music Center. He has had the privilege to take part in master classe with world-acclaimed artists such as Sir András Schiff, Murray Perahia, Emanuel Ax, Angela Hewitt, Jonathan Biss, Robert Levin and more.

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    • Simon Strauß. Bild: Martin Walz.
      Simon Strauß. Bild: Martin Walz.

      Sonntag, 16. Juni 2019 16:00 Uhr Eintritt 10 €

      Lesung Römische Tage

      Simon Strauß

      Und Gespräch mit Michael Helbing.

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    • Sophie Zelmani. "Sunrise-Tour" am 16. Juni. Bild: Guido Werner.
      Sophie Zelmani. "Sunrise-Tour" am 16. Juni. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 16. Juni 2019 20:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 44 €

      Clubkonzert Sunrise Tour

      Sophie Zelmani

      Die Popularität der schwedischen Singer Songwriterin mutet im Zeitalter der Dauer-Selbstdarstellung beinahe wie ein Anachronismus an: Obwohl die Direktheit ihrer Songs jede Grenze zwischen ihr und dem Publikum aufzuheben scheint, weiß man außerhalb der Musik nahezu nichts über die Privatperson Sophie Zelmani. Das wiederum ist nichts Neues, denn bereits seit sie 1995 mit ihrer Debutsingle Always You in ihrer Heimat "über Nacht" berühmt wurde, gelang es ihr, sich aus dem Scheinwerferlicht weitestgehend herauszuhalten und für einen Popstar ein von der Öffentlichkeit unbehelligtes Privatleben weiter führen zu können. Dennoch tat das ihrer Karriere keinerlei Abbruch, denn die meisten ihrer Alben schafften es in die schwedischen Top Five. Niemand versteht es besser, die dunklen Seiten der Liebe und des Lebens in gefühlvollen und melancholischen Songs zu beleuchten als Sophie Zelmani. Anfang 2019 veröffentlicht Sophie Zelmani ihr neues Studioalbum Sunrise und wird ihre Musik in gewohnt persönlicher, unaufdringlicher Intimität präsentieren. Und genau dieses Gefühl wird sie auch den Zuhörern auf ihren Konzerten geben.

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  • So, 23.06.
    • Rüdiger Safranski. Liest aus seiner noch unveröffentlichten Hölderlin-Biografie. Bild: Guido Werner.
      Rüdiger Safranski. Liest aus seiner noch unveröffentlichten Hölderlin-Biografie. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 23. Juni 2019 16:00 Uhr Eintritt 10 €

      Lesung und Gespräch Es vergeht, um wiederzukehren

      Rüdiger Safranski

      liest aus seiner unveröffentlichten Friedrich-Hölderlin Biografie (erscheint im Herbst 2019).
      Und Gespräch mit Jan Urbich

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    • Christian Brückner. Bild: Guido Werner.
      Christian Brückner. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 23. Juni 2019 20:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 26 €

      Der lyrische Salon, Konzert und Lesung Das Geheime Deutschland. Zum 75. Jahrestag des Attentats vom 20. Juli 1944

      Christian Brückner (Sprecher), Theresa Kronthaler (Mezzosopran), Daniel Heide (Klavier)

      Texte von Friedrich Hölderlin, Karl Wolfskehl, Stefan George, Ernst Kantorowicz, Friedrich Gundolf, Max Kommerell, Claus von Stauffenberg.
      Musik von Arnold Schönberg „Das Buch der hängenden Gärten von Stefan George für eine Singstimme und Klavier, op. 15“ und von Anton Webern „Vier Lieder, nach Stefan George“.

      Text eingerichtet von Peter Krause.
      Eine Produktion des PFINGST.FESTIVALs SCHLOSS ETTERSBURG 2019.

      Am 20. Juli jährt sich das missglückte Attentat auf Hitler zum 75. mal. Claus Schenk Graf Stauffenbergs Handeln hatte seine geistigen Voraussetzungen in einer Konzeption, die unter dem Wort „das geheime Deutschland“ zusammengefasst werden darf. Diese ebenso geschichtsphilosophische Idee wie ästhetische Vorstellung hat eine lange intellektuelle Geschichte, kommt ausdrücklich bei Karl Wolfskehl im Jahr 1910 vor, ist der Titel eines wirkmächtigen Gedichtes von Stefan George (1922). Heute verdunkelt, ja vergessen, hat die Idee eines "geheimen Deutschland" mehr als nur den konservativen Widerstand gegen Hitler geformt. 

      Der Abend bietet ein Wiederhören mit der vielleicht eindrucksvollsten deutschen (Sprech-)Stimme: Christian Brückner. Seit Jahrzehnten leiht er nicht nur Schauspielern wie Robert de Niro, Robert Redford oder Gerard Depardieu seine Stimme, er ist auch der große deutsche Poet, der mit seiner unverwechselbaren Art des Phrasierens die eine ganz betörende Magie zu Erzeugen versteht. Die deutsche Mezzosopranistin Theresa Kronthaler ist regelmässiger Gast verschiedener europäischer Opernbühnen und hat sich einen Ruf als Darstellerin besonderer Partien erworben.

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  • Do, 11.07.
    • Sarah Aristidou.
      Sarah Aristidou.

      Donnerstag, 11. Juli 2019 20:00 Uhr Eintritt 26 € und Erm.

      Der lyrische Salon Schubert und die Mediterranee

      Sarah Aristidou (Sopran) und Daniel Heide (Klavier)

      Lieder von Schubert, Schumann, Duparc, Debussy sowie griechische und zypriotische Lieder. 

      Die französische Sopranistin mit zypriotischen Wurzeln stand unlängst gemeinsam mit Andrè Schuen auf der Bühne der Bregenzer Festspiele in der Uraufführung von Thomas Larchers Jagdgewehr, wo sie die aberwitzigen Anforderungen der Sopranpartie mit Bravour meisterte. Kurze darauf wurde sie Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper u.a. in Produktionen wie Rameau's Hippolyte et Aricie unter Sir Simon Rattle. Im Lyrischen Salon wird sie nun ihr Liederabend-Debüt geben.

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  • So, 15.09.
  • So, 22.09.
  • So, 29.09.
  • So, 06.10.
    • Anna El-Kashem.
      Anna El-Kashem.

      Sonntag, 06. Oktober 2019 17:00 Uhr Eintritt 26 € und Erm.

      Der lyrische Salon Russische Lieder

      Anna El-Kashem (Sopran) und Daniel Heide (Klavier)

      Ausgewählte Lieder von Peter I. Tschaikowski, Sergej Rachmaninov. 

      Sie ist eines der jüngsten Mitglieder des Opernstudios der Bayrischen Staatsoper München, von wo sie als festes Ensemblemitglied an die Oper Wiesbaden wechseln wird. Die junge russische Sopranistin wird (endlich!) das großartige Liedrepertoire Rachmaninovs und Tschaikowskys im Lyrischen Salon erklingen lassen. Gemeinsam mit ihrem fein geführten lyrischen Sopran werden die besondere Poesie Puschkins, Tolstois und deutscher Dichter in Verbindung mit russischer Musik entdeckt.

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  • Do, 24.10.
  • Fr, 25.10.
  • So, 27.10.
    • Ingeborg Danz.
      Ingeborg Danz.

      Sonntag, 27. Oktober 2019 17:00 Uhr Eintritt 26 € und Erm.

      Der lyrische Salon Romantisch

      Ingeborg Danz (Alt) und Daniel Heide (Klavier)

      Ausgewählte Lieder von Robert Schumann und Johannes Brahms.

      Ihre drei Liederabende im Lyrischen Salon waren besondere Ereignisse, nun kehrt die gefeierte Altistin zurück nach Schloss Ettersburg. Kaum eine Sängerin agiert in so feierlicher Ruhe, kaum ein Solist versteht es so sicher, ihr Publikum in die kontemplative Atmosphäre des Liedes zu ziehen. Ein wunderbarer Abend mit Brahms und Schumann Liedern mit der «Grand Dame» des deutschen Liedes.

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  • So, 17.11.
    • Andrè Schuen. Bild: Guido Werner.
      Andrè Schuen. Bild: Guido Werner.

      Sonntag, 17. November 2019 17:00 Uhr Eintritt 26 € und Erm.

      Der lyrische Salon Liebst du um Schönheit

      Andrè Schuen (Bariton) und Daniel Heide (Klavier)

      Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ und „Rückert Lieder“, Franz Schuberts „Lieder nach Friedrich Rückert“ und weitere ausgewählte Lieder. 

      Über den aus dem ladinischen La Val stammenden Bariton muss man den Besuchern des Lyrischen Salons nicht mehr viel erzählen. Der Publikumsliebling kommt mit einem neuen Programm nach Schloss Ettersburg. Erstmalig widmet er sich den Gustav-Mahler-Zyklen Lieder eines fahrenden Gesellen und den Rückert-Liedern. Kombiniert mit Rückert-Liedern von Franz Schubert darf man sich wieder auf einen großen Lied-Abend freuen, der nach Ettersburg so auch in Berlin, Norwich, der Londoner Wigmore Hall und in der Salle Gaveau in Paris zu erleben sein wird.

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  • So, 24.11.
  • So, 08.12.
    • Simone Kermes. Bild: Sandra Ludewig.
      Simone Kermes. Bild: Sandra Ludewig.

      Sonntag, 08. Dezember 2019 17:00 Uhr Eintritt 36 € und Erm.

      Der lyrische Salon An die Liebe

      Simone Kermes (Sopran) und Daniel Heide (Klavier)

      Ausgewählte Lieder von Felix Mendelssohn, Gabriel Fauré, Gioacchino Rossini, Ottorino Respighi u.a. 

      Die außergewöhnliche Koloratursopranistin überrascht in dieser Saison mit einem reinen Lied-Programm, welches lyrische Phrasen und poetische Bilder sucht. Die große Sängerin erinnert sich an ihre ersten Erfolge beim Mendelssohn-Wettbewerb, den sie mit Liedern des Namensgebers Anfang der Neunziger gewann. Kermes Stimme hat nichts von ihrer Jugendlichkeit verloren. Man darf auf diesen Abend einer besonderen Künstlerin gespannt sein.

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