Claudia Michelsen
So, 07.04.2019
Lesung Überhaupt die fürchterliche Zerrissenheit jetzt!
Claudia Michelsen
liest aus den Tagebüchern (1917/19) von Käthe Kollwitz.
An der Gitarre Karl Epp
Text eingerichtet von Peter Krause
Eine Produktion des PFINGST.FESTIVALs SCHLOSS ETTERSBURG 2018. Wiederaufnahme.
Käthe Kollwitz (1867–1945) war eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, sie war überdies eine sensible und engagierte Zeugin ihrer Zeit. In ihren dichten und hellwachen Tagbüchern erlebt der Leser drei deutsche Reiche und zwei Weltkriege. Wir lesen von den tiefen Ängsten der Mutter um ihren Sohn Hans (Sohn Peter war als Kriegsfreiwilliger 1914 in Flandern gefallen), um ihren Mann Karl, auch von Zweifeln, ja Leiden an der eigenen künstlerischen Arbeit. Und zu verfolgen ist die wechselhafte politische Biographie einer außergewöhnlichen Frau und Sozialistin, gerade in den schweren Jahren 1917 bis 1919: Kriegsende, revolutionäre Hoffnung, nüchterne Distanz. Persönlichste Erlebnisse verschmelzen mit Zeitgeschehen in den Tagebüchern zu einem Dokument von großer Intensität.
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