Ahmad Mansour
Do, 01.10.2026
Ettersburger Gespräch Das große Verschweigen. Der Islamismus und die Debattenkultur in Deutschland
Ahmad Mansour
im Gespräch mit Bernd Hilder
Ahmad Mansour studierte Psychologie, Soziologie und Anthropologie in Berlin und Tel Aviv. Er lebt seit 2004 in Deutschland und wurde vielfach für seine Arbeit im Bereich Extremismusbekämpfung und Demokratieförderung ausgezeichnet. Nicht zuletzt dank seiner persönlichen Erfahrung mit radikalislamischen Strukturen, zählt Mansour zu den kenntnisreichsten Islamismus-Experten Deutschlands und war mehrmals Gast im ETTERSBURGER GESPRÄCH.
Die Welt ist aus den Fugen, Krisen folgen auf Krisen. Gewissheiten lösen sich auf, Menschen haben verlernt, miteinander zu reden. Sie werden feindseliger, radikaler – und das nicht nur an den politischen Rändern. In seinem neuesten Buch "Haltung ohne Hass. Eine Aufforderung" (Berlin Verlag) diagnostiziert Ahmad Mansour eine Gesellschaft, der das Zuhören abhandengekommen ist; die sich für demokratisch hält und doch selbst immer misstrauischer und gereizter und intolernter wird. Der renommierte Extremismusexperte erlebt dies als tägliche Realität in Gesprächen mit Jugendlichen, mit Lehrkräften, mit Sicherheitsbehörden.
Weitere Veröffentlichungen:
- "Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen" (2015)
- "Klartext zur Integration. Gegen falsche Toleranz und Panikmache" (2018)
- "Solidarisch sein! Gegen Rassismus, Antisemitismus und Hass" (2020)
- "Operation Allah. Wie der politische Islam unsere Demokratie unterwandern will" (2022)
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