UNESCO-Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“

Petra Schmidt-Schaller

Sonntag, 28. November 2021 16:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 20 €

Lesung ...eine Liebe, die wir ganz der Wirklichkeit entrücken

Petra Schmidt-Schaller

liest aus den Liebesbriefen von Susette Gontard an Friedrich Hölderlin.
Text eingerichtet von Peter Krause.
Eine Produktion des PFINGST.FESTIVALs SCHLOSS ETTERSBURG 2020.

Die Begegnung mit Susette Gontard, die er als "Diotima" in seinen Gedichten sowie in seinem Roman "Hyperion" verewigte, nimmt im Leben Friedrich Hölderlins eine zentrale Bedeutung ein. Die beiden lernten sich im Jahr 1796 kennen, als der Dichter bei der 27jährigen Susette und ihrem Ehemann als Hauslehrer für deren Kinder eingestellt wird. Sie verlieben sich ineinander und beginnen eine Affäre, die Susettes Ehemann jedoch mit allen Mitteln zu unterbinden versucht. Hölderlin wird 1798 des Hauses verwiesen, und fortan müssen sich die beiden Liebenden heimlich treffen und sind schließlich ganz auf den Austausch von briefen angewiesen. Zwei Jahre später erfolgt died endgültige Trennung. Als Susette 1802 an einer Rötelerkrankung stirbt, ist der Schmerz für Hölderlin kaum zu ertragen. Es wird vermutet, dass diese erfahrung wesentlich zur Verschlechterung seines Geisteszustandes beitrug. Nur wenige Briefe aus der Korrespondenz des Paares sind überliefert. Es sind vor allem Briefe Susettes an den Dichter. Sie sind Dokumente einer großen und tragischen Liebe und gehören zu den schönsten Liebesbriefen in der deutschen Literatur.


 

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Petra Schmidt-Schaller. Bild: Guido Werner.
Petra Schmidt-Schaller. Bild: Guido Werner.

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