UNESCO-Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“

Jörg Baberowski und Mathias Brodkorb

Sonntag, 03. Mai 2020 16:00 Uhr Eintritt 10 €

Ettersburger Gespräch Das Ende der Geschichte ist vertagt!

Jörg Baberowski und Mathias Brodkorb

Von der Selbstzerstörung der liberalen Gesellschaft

Die Bedrohung der Freiheit in der modernen Gesellschaft kommt nicht vom Staat, wie der Liberalismus annimmt, sondern von der Gesellschaft [...]. (Hannah Arendt)

Prof. Dr. Jörg Baberowski, geboren 1961, studierte Geschichte und Philosophie und ist einer der besten Kenner der jüngern Geschichte Osteuropas. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: ›Der Rote Terror. Die Geschichte des Stalinismus‹ (2003), ›Der Sinn der Geschichte. Geschichtstheorien von Hegel bis Foucault‹ (2005) und ›Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt‹ (2012, im Fischer Taschenbuch 2014). ›Verbrannte Erde‹ wurde 2012 mit dem Preis des Leipziger Buchmesse ausgezeichnet und stand mehrere Wochen auf der »Spiegel«-Bestsellerliste. Zuletzt erschien von ihm ›Räume der Gewalt‹ (2018).

Mathias Brodkorb (geboren 1977 in Rostock) war von 2016 bis 2019 Finanzminister Mecklenburg-Vorpommerns, zuvor, von 2011 bis 2016 Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes und zwischenzeitlich Vorsitzender der SPD-Fraktion im dortigen Landtag, dem er seit 2002 angehörte. Bekannt wurde er - neben kreativen Vorstößen in der Hochschulpolitik - mit dem aktionsreichen Eintreten gegen Rechtsextremismus. Der Altphilologe Brodkorb schreibt politische Kommentare u.a. im Magazin "Cicero".

Moderation: Dr. Peter Krause

"Denen, die Knechte bleiben, geschieht kein absolutes Unrecht; denn wer für die Erringung der Freiheit das Leben zu wagen den Mut nicht besitzt, der verdient Sklave zu sein." (Hegel)

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