UNESCO-Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“

Harald Meller

Di, 19.11.2024

Ettersburger Gespräch Die Evolution der Gewalt

Harald Meller

im Gespräch mit Peter Krause

Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen. Eine Menschheitsgeschichte! Wer hätte sich vor wenigen Jahren vorstellen können, dass Krieg wieder zu einer zentralen Bedrohung unserer Welt werden könnte? Was bringt Menschen dazu, andere Menschen zu töten? Dazu müssen wir nach den evolutionären Wurzeln von Gewalt und Aggression forschen und deren Wucherungen durch die menschliche Geschichte hindurch rekonstruieren. Die  verbinden in ihrem neuen Buch anhand von Fallgeschichten die Erkentnisse aus Archäologie, Evolutionärer Anthropologie und den Religions- und Geschichtswissenschaften, um in dieser Menschheitsgeschichte der Gewalt aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen es zu Krieg, Mord und Totschlag kommt. Und wie wir diese in Zukunft verhindern können.

Harald Meller ist einer der prominentesten Archäologen weltweit. Als Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt rettete er unter erheblichen persönlichen Risiken die Himmelsscheibe von Nebra aus kriminellen Kreisen. Als Direktor des Museums für Vorgeschichte verzaubert er mit Ausstellungen, Büchern und Medienauftritten ein riesiges Publikum. Aktuell ist er zudem kommissarischer Direktor des als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragenen Gartenreichs Dessau-Wörlitz. Harald Meller hat die erste internationale Ausstellung über die Archäologie des Krieges ausgerichtet. Er lebt in Halle. Mit Kai Michel schrieb Meller die Bestseller ›Die Himmelsscheibe von Nebra‹, ›Griff nach den Sternen‹ und ›Das Rätsel der Schamanin‹.

Harald Meller. Bild: Christiane Gundlach.
Harald Meller. Bild: Christiane Gundlach.

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