UNESCO-Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“

Christian Brückner und Daniel Heide

Sonntag, 24. Mai 2020 19:30 Uhr Eintritt 20 €

Konzert und Lesung Hyperion und Pathétique

Christian Brückner und Daniel Heide

Christian Brückner liest aus Friedrich Hölderlins Roman "Der Eremit in Griechenland".
Daniel Heide spielt die Klaviersonate op. 13 c-moll von Ludwig van Beethoven.

"Wohl dem Manne, dem ein blühend Vaterland das Herz erfreut und stärkt! Mir ist, als würd ich in den Sumpf geworfen, als schlüge man den Sargdeckel über mir zu, wenn einer an das meinige mich mahnt, und wenn mich einer einen Griechen nennt, so wird mir immer, als schnürt' er mit dem Halsband eines Hundes mir die Kehle zu.
Und siehe, mein Bellarmin! wenn manchmal mir so ein Wort entfuhr, wohl auch im Zorne mir eine Träne ins Auge trat, so kamen dann die weisen Herren, die unter euch Deutschen so gerne spuken, die Elenden, denen ein leidend Gemüt so gerade recht ist, ihre Sprüche anzubringen, die taten dann sich gütlich, ließen sich beigehn, mir zu sagen: klage nicht, handle!
O hätt ich doch nie gehandelt! um wie manche Hoffnung wär ich reicher! –
Ja, vergiß nur, daß es Menschen gibt, darbendes, angefochtenes, tausendfach geärgertes Herz! und kehre wieder dahin, wo du ausgingst, in die Arme der Natur, der wandellosen, stillen und schönen."
*
Beethovens Klaviersonate "Pathétique" op. 13 beginnt mit einer Gewichtigkeit, die unmittelbar berührt und fesselt. Schon der von Beethoven selbst bestimmte Name soll darauf hinweisen, dass diese Musik auf ihren Gefühlsgehalt hin verstanden werden soll. 1798 begann Beethovens Kampf gegen die allmähliche Ertaubung: "Ich will meinem Schicksale trotzen, obschon es Augenblicke meines Lebens geben wird, wo ich das unglücklichste Geschöpf Gottes sein werde."

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Christian Brückner. Bild: Guido Werner.

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