UNESCO-Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“

Andreas Rödder

Di, 30.04.2019

Das politische Buch im Gespräch Wer hat Angst vor Deutschland? Geschichte eines europäischen Problems

Andreas Rödder

Im Gespräch mit Peter Krause.
Gemeinsam veranstaltet mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

Deutschland und Europa: ein herausragendes, kluges Buch zu einem der dringlichsten Themen unserer Zeit. Vom Spiegel-Bestsellerautor Andreas Rödder, der zu den bedeutendsten deutschen Historikern zählt. Deutschland steckt in einem Dilemma. Allenthalben wird erwartet, dass es politische Führung übernimmt. Doch wenn es dies tut, ist der Vorwurf der deutschen Dominanz vorprogrammiert. Der renommierte Historiker Andreas Rödder erzählt die Geschichte, die dahintersteht: die Geschichte der »deutschen Stärke« in Europa, die alle Katastrophen des 20. Jahrhunderts überlebt hat, die Geschichte deutscher Selbstbilder als Kulturnation und die Geschichte der vielen zwiespältigen Gefühle der Nachbarn gegenüber Deutschland – die bis heute immer wieder präsent sind. Wie kann Deutschland mit diesen Ambivalenzen umgehen? Wie lassen sich deutsche Stärke und europäisches Gemeinwohl vereinbaren? Und wie kann Deutschland zu einem starken Europa beitragen? Mit seinem brillanten Blick in die Geschichte erklärt Andreas Rödder überzeugend auch das aktuelle Dilemma Deutschlands in Europa – und entwickelt Vorschläge, wie das Problem zu lösen ist. Ein großer politischer Essay, ein gewichtiger Beitrag zu einer höchst kontroversen Debatte.
Andreas Rödder, geboren 1967, ist Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Zuletzt erschien 21.0 – Eine kurze Geschichte der Gegenwart, das mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand. Das Buch Konservativ 21.0 – Eine Agenda für Deutschland ist gerade erschienen.

Andreas Rödder. "Konservativ 21.0"
Andreas Rödder. "Konservativ 21.0"

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